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Jeans

Jeans – die Lieblingshose von drei + x Generationen

Jeans stehen für ein Lebensgefühl. Angefangen als robuste Arbeiterhose in den Goldminen Amerikas, zählt diese Art von Hose zur meistgeliebten weltweit. Heute, wo rund zwei Milliarden Paare jährlich einen neuen Besitzer finden, sind Passformen, Schnitte, Farben und Waschungen vielfältig. In diesem Kaufratgeber erfahren Sie, woran Sie eine gute Passform und gute Denim-Hosen erkennen, wie Sie sie am besten pflegen und Ihrem Outfit optische Würze mit ihr verleihen.

Der optimale Jeansschnitt

Während Material und Verarbeitung nahezu seit über 150 Jahren bei einer Jeans gleichgeblieben sind, haben sich die Schnitte verändert. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, damit Ihre Jeanshose über Jahre hinweg gut sitzt.

Wie bei jeder anderen Hose auch, sind bei Jeanshosen Bauchumfang, Gesäßumfang, Beinlänge, Leibhöhe und Fußweite wichtig. Nur, da Jeans oftmals in geraden Linien gefertigt werden und keine individuellen Körpermaße berücksichtigt oder gar interpretiert werden, sind für die perfekte Jeansgröße zwei Maße Ihres Körpers entscheidend.

Traditionell werden die meisten Jeansgrößen in Inch-Größen angegeben. Die erste Zahl entspricht der Weite (W für waist), sprich der Bundweite und das zweite Maß der Länge (L für length), was der Schritthöhe, die an der Innennaht gemessen wird, entspricht. Hierfür messen Sie für Ihre Größe zunächst auf Höhe Ihrer Hüfte. Haben Sie einen Hüftumfang von 78 cm entspricht eine 31 Ihrer Weite (ein Inch entspricht 2,54 cm), ist Ihreinnere Schrittlänge 81 cm lang, benötigen Sie eine Länge von 32. Ihre genaue Jeansgröße entnehmen Sie einfach unserer Größenberatung und messen nach.

Tipp: Verfügbare Größen bei Mey & Edlich sind kurze Größen, normale Größen und lange Größen, also auch für kleinere oder größere Männer.

Heutzutage sitzt eine gute Jeans im Vergleich auf niedriger Leibhöhe. Auch die Beinweite ist deutlich schmaler geworden, als wie sie in den 1970ern oder 1980ern einige Herren gerne trugen. Bei Mey & Edlich finden Sie vier Passformen, die Sie sich in unserem Jeans Fit Guide anschauen können.

Eine schmale Slim Fit Jeans liegt schmal am Bein an. Sie sitzt auf der Hüfte, aber eben nicht als so enge Jeans, wie sie gern Cowboy früher schmal trugen und hinterher von manchen Herren als Skinny Jeans getragen wurde. Gerne sind dies auch Stretch Jeans, da sie nachgiebig sind in der Bundweite.

Eine moderne Slim Tapered Jeans sitzt ähnlich wie eine Slim Fit, wird aber zur Wade hin nochmal deutlich schmaler. Sie trägt sich am Hintern bequem und ist aktuell durch konischen Schnitt angesagt, es ist grundsätzlich eine ene Jeans.

Eine Regular Fit-Jeans ist im Vergleich deutlich gerader und klassischer geschnitten. Sie sitzt leicht über der Hüfte und trägt ein gerades Bein.

Eine sich zur Wade hin verjüngende Regular Tapered Jeans sitzt obenrum ähnlich wie eine Regular Fit-Jeans, wird aber unten deutlich knackiger und anliegender. Für alle, die es gern entspannter mögen, aber Ihre trainierten Waden zeigen wollen.

Was eine Jeans zur Lieblingshose ausmacht.

Eine Jeans ist eine Hose, die relativ einfach verarbeitet ist, ungefüttert, mit doppelten Wäschenähten (der Haltbarkeit wegen) und einem möglichst geraden Schnitt. Auffällig sind die Nieten an den Taschenecken, die es ihnen erlauben, deutlich mehr zu tragen als herkömmliche Taschen und der meist dicke, oftmals gelbe, Baumwollfaden, der alle Nähte der Hose sichtbar zusammenhält.

Typisch ist Ihr Stoff. Denim ist ein fester Baumwollstoff, der mit Indigo gefärbt wird. Im Hinblick auf Elastizität wird gerne die Baumwolle mit Elasthan (auch bekannt unter Stretch) gemischt, es sind auch Mischungen von Baumwolle mit Viskose oder Kaschmir möglich. Sie erkennen Denim daran, dass er fest und strapazierfähig ist und typischerweise ein diagonal verlaufendes Rippmuster trägt.

Zudem trägt eine Jeanshose in der Regel fünf Hosentaschen, daher ihr Name Five Pocket. Dieser ist historisch gewachsen, da die Goldgräber einfach Platz brauchten, heute ist sie Erbgut und der Platz fürs Kleingeld. Daneben besitzt sie zwei horizontale Schubtaschen und hinten zwei aufgesetzte Taschen mit Sattel. Ebenfalls wird eine Hose traditionell geknöpft – um ihrem Erbe Achtung zu schenken. Genauso wie die erste gerade geschnittene Five-O-One tragen heute die meisten Jeans eine Button Fly-Knopfleiste – so wird der Hosenschlitz genannt, der mit einer Leiste verdeckt ist.

Tipp: Jeanshosenknöpfe müssen massiv sein, da sie durch den Jeansstoff gestanzt werden. Je massiver und griffiger der Knopf ist, desto hochwertiger wird ihr Denim sein.

Bockig, steif und haltbar oder nachgiebig und flexibel – Welcher Denim ist der Richtige?

Jeans bestehen aus einem buntgewebten Stoff. Die Webart ist anspruchsvoll und aufwändig.

Denim ist traditionell ein festes, dunkelblaues Twillgewebe – robust, strapazierfähig, Widerstandsfähigkeit. Sein Stoffgewicht wird in Unzen angegeben. Ein richtig solider, fester Denim sollte maximal 14 Unzen wiegen – höher ist was für Liebhaber. Je niedriger der Unzenbereich Ihrer Jeans liegt, umso sommertauglicher wird sie. Sehr leicht ist z.B. eine Jeans mit 7 Unzen – drunter sollten Sie der Haltbarkeit aber auch nicht gehen.

Eine Raw Denim ist tiefblau und damit ursprünglich. Erst mit dem Tragen entwickelt sich bei Raw Denim eine Patina, eben Spuren wie Sitzfalten oder Kniefalten. Dafür muss sie eingetragen werden. Zu Beginn ist eine Raw Denim steif, wird aber von Tragewoche zu Tragewoche angenehmer.

Tipp: Tragen Sie eine Raw Denim mindestens einmal pro Woche. So nimmt sie kontinuierlich Ihre Passform an.

Da sie nicht vorgewaschen wird, läuft eine Raw Denim bewusst um knapp eine Größe ein. Dies spricht für Qualität – Nähgarne sind so gewählt, dass sie sich anpassen. Wenn sie einmal eingetragen ist, ist sie viele Jahre haltbar, deutlich nachgiebiger und wird mit jedem Tragen schöner.

Tipp: Kaufen Sie Ihre Raw Denim ruhig eine Nummer größer. Am besten Sie probieren sieim Sitzen an, um zu schauen, dass der Hosenbund definitiv nicht kneift. Bestellen Sie bei uns eine Jeans in verschiedenen Größen und entscheiden Sie sich für die perfekt sitzende Jeans. Das andere Paar können Sie kostenlos zurückschicken.

Heute finden Sie auch viele leicht bis stark vorgewaschene Jeans, mit Destroyed-Effekt oder ausgeblichenen Stellen – ebenso, als hätten Sie die Jeans bereits perfekt eingetragen. Die Ausrüstungen und Waschungen sind individuell. Hier erfahren Sie typische Veredlungsprozesse, die den Used-Look oder Destroyed Look prägen, der besonders entlang der Nähte und Kanten, wie auch der Sitzfalten (Buffies) entsteht:

Acid washed-Jeans: Ein Auswascheffekt für farbige (nicht blaue) Jeansstoffe

Black Denim: Eine Blue Jeans wird schwarz überfärbt. Sie wäscht sich langsam ins Gräuliche aus.

Colour Denims: Sowohl Kette als auch Schuss werden garngefärbt – in modischen Farben

Destroyed Jeans: Eine Jeans mit ausgefransten Kanten und Löchern im Stoff, die geflickt oder mit Stoff unterlegt sind

Fade out-Jeans: Hier wird mit Pigmentfarbe gefärbt – die Jeans wird mit jeder Wäsche heller.

Garment dyed-Jeans: Die Jeans wird komplett gefärbt

Garment washed-Jeans: Die Jeans wird einmal komplett gewaschen.

Recyling-Jeans: Jeans, bei denen ein Teil der Baumwolle nachhaltig verwertet wurde.

Selvedge-Jeans: Die Webkante des Stoffes ist im inneren der Jeans erkennbar – ein Qualitätskriterium teurer Jeans. Sie sind meist konisch und länger geschnitten, da sie gekrempelt werden. Heute stammt diese Art vorwiegend aus der Türkei oder Japan.

Stone washed-Jeans: Mit Bimssteinen werden die Gebrauchsspuren eingeschmirgelt.

Die richtige Pflege – so häufig wie möglich tragen, so selten wie möglich waschen

Die richtige Jeanspflege ist eine Glaubensfrage. Wenn der Denim bspw. mit Elasthan gemischt ist, lohnt sich ein Blick ins Pflegeetikett.

Bei Raw Denim ist dies komplizierter. Zu Beginn waschen Sie am liebsten drei Monate gar nicht. Wer will bügelt in dieser Zeit mit einem heißen Bügeleisen mal drüber. So kann sich das Blau an den Stellen größerer Belastung abtragen, was zur individuellen Patina führt. Anschließend einzeln im schonenden Feinwaschprogramm waschen. Dann im nassen Zustand mit dem Hosenbund nach unten auf einen Hosenbügel aufhängen und trocknen lassen.

Starke Kombinationen mit Ihrer Jeans

Die meisten Männer und Herren – wir auch – würden eine Jeans am liebsten immer und überall tragen, außer im Bett. passt sie immer gut in den Casualbereich. Selbst bei einer Vernissage können Sie eine ungewaschene Jeans gut zu hellgrauem Rollkragenpullover, hellblauem Oxfordhemd und Businessschuhen tragen – immer dann, wenn ein Sakko zu steif wäre.

Wer gerne ein Jeanshemd oder eine Jeansjacke zu seiner Jeans kombinieren möchte, wählte den Farbton am besten eine Nuance heller oder dunkler. Wer eine Lederjacke bevorzugt – nur zu, Leder und Jeans sind von Hause aus geniale Kombinationspartner.

Sommerlich elegant wirkt eine Jeans besonders zu langärmligem Leinenhemd und Mokassins.

Wenn Sie ein Sakko zu Ihrer Jeans tragen wollen, nehmen Sie gern ein derberes, z.B. ein Tweedsakko.

Ansonsten passen jegliche Arten von Printshirts, unifarbenen Shirts, Pullover, Hemden, außergewöhnliche Sneaker oder Boots zu ihr. In den Gürtelschlaufen liegt immer gut ein ca. 4cm breiter, strapazierfähiger Jeansgürtel. .

Tipp: Auch wenn sie praktisch sind und viel aushalten: Oft beult Tascheninhalt im Stehen unschön aus. Eine Brille sollte z.B. nicht unbedingt in der Jeanshosentasche liegen, genauso wenig wie ein Stift, der schnell auslaufen kann.

Entdecken Sie strapazierfähige Jeans bei Mey & Edlich

Hier finden Sie Jeans in Ihrer perfekten Passform. Ob Slim Fit, Slim Tapered, Regular Fit oder Regular Tapered – Sie finden bei uns Raw Denim, in ausgefallener Waschung, in uni Blau oder im Used-Look auch in Tiefschwarz. Ebenfalls finden Sie bei uns ausgewählte Modelle vom amerikanischen Jeansspezialisten Levi’s, die ewig lange zeitlos sind, hochwertigen japanischen Denim aus dem Hause EDWIN, derben Raw Denim von Blaumann, starke Jeans Waschungen von Herrlicher und noch weitere spannende

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