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Chinohosen: die zweitbeliebteste Männerhose.

Die Chino ist – gleich hinter der Jeans – die zweitbeliebteste Hose bei Männern. Die Chino bringt schöne Abwechslung in die sonst so Denim-getriebene Garderobe. Woran Sie eine gute Baumwollhose erkennen und welche Farbe wo am besten getragen wird, erfahren sie hier.

Von korrekt bis zeitgemäß: eine Chino kombinieren

Chinohosen tragen meist Farben, die ein Mann gut kombinieren kann, entweder aus der gleichen Farbfamilie, untereinander oder sogar mit einer Kontrastfarbe.

Der Klassiker schlechthin ist eine sandfarbene Hose. Das kommt daher, dass sie ursprünglich nach dem Schützengraben staubig wurde und dann, als die in Manchester produzierten Hosen schließlich über Umwege nach Amerika gelangen, sie weiterhin diese Farbe trug. Korrekt wirkt die Kombination mit einem weißen Hemd und Sakko (die Farbe überlassen wir Ihnen). Wirkt aber auch zum Ringelshirts.

Dunkelblaue Chinos sind und bleiben unverzichtbar und gerade gut, wenn Sie dazu lieber Pullover, Hemd, Jacke oder Cardigan kombinieren.

Modisch aktuell hoch im Kurs steht Offwhite, gut in der Kombination mit Naturtönen oder Rottönen. Etwas unempfindlicher ist hingegen Grau oder Schwarz. Beide Farben passen hervorragend auch zu blau/weißen T-Shirts und weißen Canvas, weißem Hemd und blauen Sakko.

Die perfekte Passform Ihrer Chino

Klassischerweise ist eine Khaki (so wird sie auch genannt) von der Größe her oben etwas weiter und zur Wade schmal. Eine große Auswahl dieses Schnittes finden Sie unter dem Reiter Passform Tapered Fit in unserem Online-Shop. Damit Sie besser abschätzen können, ob die Hose genau richtig über dem Schuh abschließt, geben wir Ihnen bei diesem Schnitt noch zusätzlich die Fußweite in unseren Produkttexten.

Für alle, die gern auf ihre bisherige Hosenpassform vertrauen, bieten wir zusätzlich noch einen schmalen Slim Fit und einen geraden Regular Fit an. Alle Schnitte finden Sie in den Kurz-, Normal- und Langgrößen bei uns online.

Oben weit, unten Slim: ihr Schnitt

In der Regel ist sie dann ganz gerade geschnitten, ohne Bundfalte, zum Bein wird sie schmaler. Manche Männer meinen sogar, es gebe kaum etwas bequemeres. Damit ist sie vielseitig und korrekt – von der amerikanischen Ostküste ausgehend hat sich diese Hose im Geschäfts- und Gesellschaftsleben längst weltweit durchgesetzt.

Die Chinohose ist fester Bestandteil der Männermode und gilt gegenüber einer Jeans als deutlich förmlicher. Gerade in Deutschland ist eine gut gepflegte Chino auch im Büro oder für ernsthafte Anlässe, wie als Gast beie einer Hochzeit, gern gesehen. Außerhalb von Europa ist das eher nicht der Fall - wenn Sie beruflich viel reisen, ist Ihnen dies vermutlich nicht neu. Und dennoch tragen Sie sie, fürs korrekte Aussehen auch beim Casual-Look, am besten gebügelt.

Die Verarbeitung einer Chinohose

Das A und O für eine ordentliche Chinohose ist eine fachmännische Verarbeitung – da sagen wir Ihnen nichts Neues, mit eben einem ordentlichen Saum und fühlbar glatten Stoff. Letzterer ist meist aus einer fest gewebten, robusten Baumwolle. So trägt sie immer einen ordentlich festen Stand. Des festen Baumwollgewebes wegen braucht sie von Hause aus kernige Näht, damit alles ordentlich hält.

Die Taschenkonstruktion einer Chino

Ihr Schnitt ist Flatfront, eben wie eine modische Anzughose, mit seitlichen Eingriffstaschen. Typisch ist ihre hintere Taschenkonstruktion, mit den schmalen Gesäßtaschen, gerne auch knöpfbar. Die erinnern immer etwas an den Büro-Look, bleiben aber – wie bei Anzughosen – meist inhaltslos, da sonst das Gesäß unschön ausbeult. Sie trägt Gürtelschlaufen und ist per Knopf und Reißverschluss zu schließen, weil es für die Freizeit einfach praktischer ist und sich die Knopfleiste seit ihrer Erfindung 1917 bei Hosen durchgesetzt hat.

Der typische Stoff einer Chino

Durchgesetzt hat sich die Chinohose an den amerikanischen Elite-Universitäten an der Ostküste. Von hier haben sie sich in den 1980ern dann durchgesetzt. Typisch war ihr fester Griff, der meist etas bockig ist, viel abkann, aber ein entspanntes Aussehen verkörpert. Gewebt wird sie – wie bei einer soliden Jeans – als Twill (auch Chino-Twill). Sie erkennen das am schräg zulaufenden Grat.

Die Chinostoffe des 21. Jahrhunderts

Hosenmacher gehen Chinos bei der Stoffwahl längst nicht mehr so an, wie Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Größe der Hose darin lag, vor Staub, Schmutz und Sand zu schützen. Sie wählten andere Materialien und mischen. Wird der Baumwolle z.B. noch etwas Hightech hinzugegen, wird sie zur Stretch-Chino, dadurch knitterarm, pflegeleichter und bequemer. Gerade gut, wenn langes Sitzen bevorsteht. Heute ist eine Chinohose vom Aussehen deutlich entspannter als noch vor 30 Jahren. Angefangen beim Stoff, der bei den meisten Hosenmachern heute meist deutlich weicher geworden ist, meist gar vorgewaschen wird.

Für den Sommer

Da Baumwolle als kühl gilt, wird die herkömmliche Chino am liebsten in den warmen Monaten getragen. Gerade bei Temperaturen über 30 °C ist sie die perfekte Businesshose, weil sie am Bein meist kühler und leichter ist als z.B. Schurwolle.

Für den Winter

Guten Hosenmachern gelingt es inzwischen sogar in eine ansonsten korrekte, baumwollene Chino ein Innenfutter einzunähen, wie z.B. bei unserer Alaska-Chino, die Sie klassisch bei uns in Beige finden. Von außen ist all das unsichtbar (und die Hose ist noch immer für einen Blazer kompatibel). Mit einem Gürtel in den Schlaufen wird Ihr Temperaturgeheimnis dann eh niemand lüften.

Wie Sie eine Stoffhose richtig pflegen

Grundsätzlich empfiehlt sich bei einer Stoffhose immer erst der Blick ins Pflegeetikett, bevor Sie sie dann doch in die Reinigung geben. Das braucht es bei Cotton meist nicht. Generell empfehlen wir Ihnen, Ihre Chino vor dem Waschen einmals auf links zu ziehen und dann mit gleichen Farben zu waschen. Später lassen Sie sie einfach an der Luft trocknen. Ein Tipp vom Reinigungsexperten: klassisch wird sie leicht feucht gebügelt, von links, so entstehen keine unschönen Streifen.

Der Style einer Chinohose bleibt spannend

Manche, wie die Jungs von Barb’One, setzen aber noch immer auf den kernigen Chinostoff und betonen die sich leicht kräuselnden Nähte in einer anderen Farbe. Cinque wiederum entdeckt die elegante Bundfalte für sich und rückt die Hose in ihrer Form optisch stärker in Richtung Businesshose.

Tipp: Kommen sogar pro Bein zwei Falten hinzu – wie es modisch aktuell und lässig getragen wird – empfehlen wir Ihnen den Style, Ihr T-Shirt in der Hose zu stecken und so den üppigen Bundfalten optisch den nötigen Raum zu geben. Ein Gürtel drüber. Perfekt. Übrigens: Ausladende Bundfalten verleihen Ihnen mehr Möglichkeit zur Bewegung.

Eine große Auswahl aktueller Chinos entdecken Sie bei uns im Online-Shop. Und für alle unsere Chinos gilt: Zuhause erstmal in Ruhe anprobieren und in Ruhe entscheiden, ob es Ihre neue Lieblingshose wird.

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