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Das perfekte Hemd für Ihre Gelegenheit: Hemdarten, Materialien, Kragenformen & einzigartige Looks – alles zum Grundelement der Männergarderobe.

Es zählt zu dem essenziellen Bestandteil der Männergarderobe: das Hemd. Durchschnittlich 15,5 Hemden hängen im deutschen Männerkleiderschrank. Hemden meistern den Spagat zwischen Seriosität und leichter Sportlichkeit. Und das zu jeder Gelegenheit. Die Hemdarten reichen dabei vom klassischen Businesshemd bis hin zu Freizeithemden aller Art. Ob das Stehkragenhemd mit seinem künstlerisch-extravaganten Flair, das klassisch weiße Hemd zum festlichen Dreiteiler, das kernige Flanellhemd, das luftige Leinen-Printhemd für den Sommer – jedes Hemd erzählt seine Geschichte.

Doch was macht ein gutes Hemd aus? Wann sitzt ein Hemd perfekt? Wie tragen Sie es stilsicher? In unserem Hemden-Ratgeber finden Sie die Antwort und erfahren Interessantes zu Hemdarten, Materialien und Kragenformen. Erleben Sie Hemden für Herren in ihrer Vielseitigkeit.

Was macht ein perfektes Hemd aus?

Die Qualität eines Herrenhemdes zeichnet sich durch hochwertige Materialien und exzellente Verarbeitung aus. Eines der wichtigsten Qualitätskriterien, das im sichtbaren Bereich liegt, ist das Nahtbild. Gute Nähte braucht es, allein damit das Hemd über Jahre gut zusammengehalten wird, sich nicht verzieht und sich bei der Reinigung nichts löst.

Ein ordentliches Herrenhemd wird dabei mit engen Stichen vernäht. Hilke Blömeke, kreativer Kopf des deutschen Hemdenherstellers Edward Copper, arbeitet beispielsweise mit nicht weniger als sieben bis neun Stichen pro Zentimeter, um den hohen Ansprüchen eines Qualitätshemdes gerecht zu werden.

Weitere Gütekriterien sind ein Abnäher im Rückenteil, um einen guten Sitz des Hemdes zu gewährleisten, sowie sorgfältig vernähte Knöpfe, deren Größe genau auf die Löcher der Knopfleiste abgestimmt ist. Die Baumwolleinlagen an Kragen und Manschetten sind weich und umspielen sanft Hals und Arm. So hat das Hemd genug Spiel in der Bewegung.

Oberstes Credo: Selbst nach zehn Wäschen sollte sich ein Hemd noch genauso anfühlen wie am ersten Tag, so auch die Hemdenschneiderin Hilke Blömeke. Entscheidend ist dabei die Verwendung hochwertiger Stoffe, die je nach Anlass und Hemdarten ganz unterschiedliche Eigenschaften erfüllen können und dürfen.

Feinste Materialien und einzigartige Webarten: von hochwertiger Baumwolle bis zum Sommerstoff Leinen.

Das Material und seine Verarbeitung sind von zentraler Bedeutung für die Güte eines Hemdes. Der wichtigste und meistverwendete Rohstoff bei der Verarbeitung zu einem hochwertigen Hemd ist Baumwolle. Daneben gibt es zahlreiche weitere Stoffe, die solo oder in Material-Mischungen bei der Hemdenherstellung verarbeitet werden, so etwa Wolle, Leinen oder Seide. Auch die Webart spielt für die Eigenschaften des Hemdstoffes eine wichtige Rolle.

Baumwolle: Der Hemdenstoff No. 1.

Baumwolle ist von Natur aus weich und hautfreundlich und deshalb angenehm zu tragen. Hemden aus Baumwolle sind zudem atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend, sodass sie stets ein gutes Körperklima gewährleisten. Hinzu kommt, dass Baumwolle ein pflegeleichter, strapazierfähiger und knitterarmer Rohstoff ist. Bei Hemden aus Baumwolle ist die Feinheit des Garnes entscheidend: Je feiner das Garn, desto besser die Eigenschaften des Hemdstoffes.

Baumwolle: Der Hemdenstoff No. 1.

Leinen: Der Stoff mit Charakter.

Leinen besticht vor allem durch seine kühlende Wirkung. Diese entsteht durch die charakteristischen Knitter und feinen Knötchen, die dafür sorgen, dass das Leinenhemd nie am Körper klebt und genug Raum für Luftzirkulation lässt. Feuchtigkeit gibt der Leinenstoff einfach nach außen ab. Außerdem wirkt er schmutzabweisend und antibakteriell. Hemden aus Leinen oder Leinen-Baumwoll-Mix sind dank des luftigen und kühlenden Tragegefühl beliebte Sommerhemden für Herren.

Leinen: Der Stoff mit Charakter.

Lyocell: Perfekt für den Sommer.

Lyocell ist eine aus natürlichen Rohstoffen industriell hergestellte Faser, eine sogenannte „man-made-Zellulosefaser“. Sie fühlt sich fein an wie Seide, ist gleichzeitig robuster und griffiger. Hemden aus Lyocell tragen sich im Sommer perfekt, da der Stoff bei Hitze angenehm kühlt und Schweißperlen einfach aufsaugt. Dabei fängt Lyocell mehr als 96 % der UV-Strahlen ab. Zudem ist das Material sehr reißfest, pflegeleicht und hat geringe Einlaufwerte.

Lyocell: Perfekt für den Sommer.

Wolle: Wahnsinniges Gefühl auf der Haut.

Schurwolle, wie beispielsweise Merino, wird bei Herrenhemden gern zusammen mit Baumwolle verarbeitet. Schurwolle wärmt angenehm, ist temperaturausgleichend (sprich auch kühlend), atmungsaktiv, feuchtigkeitsaufnehmend und sorgt damit für ein optimales Trageklima. Merino, die Wolle des Merinoschafs, ist antibakteriell und nimmt kaum Gerüche auf. Merino fühlt sich weich an wie Kaschmir und kann deshalb direkt auf der Haut getragen werden.

Wolle: Wahnsinniges Gefühl auf der Haut.

Die wichtigsten Webarten.

Baumwolle, Wolle und Co. werden zu ganz unterschiedlichen Hemdstoffen mit jeweils besonderen Eigenschaften verarbeitet. Zu den wichtigsten Webarten gehören:

Popeline:

Popeline ist besonders dicht verwebt und dadurch sehr widerstandsfähig. Klassischerweise entsteht aus zwei zusammen verarbeiteten Garnen ein feiner Zwirn. Für den Schuss wird ein dickeres Garn gewählt als für die Kette. Charakteristisch für die Optik von Popeline-Stoff sind die feinen Querrippen. Popeline besteht aus Baumwoll-, Woll- oder Kunstfasergarnen und ist je nach Materialmischung sehr schmutzunempfindlich. Der feine Stoff eignet sich ideal für Businesshemden sowie für die wärmeren Monate im Jahr.

Popeline:
Oxford:

Oxford:

Hemden mit klassischem Oxford-Gewebe sind strapazierfähig und kräftig, aber gleichzeitig weich im Griff. Dicht und stark strukturiert, wirkt Oxford-Stoff kerniger und weniger fein als Popeline. Der Hemdenstoff in Leinwandbindung liegt luftig und sehr angenehm auf der Haut. Den besonderen, leicht schimmernden Farbeffekt erhalten Oxford-Hemden durch die Verarbeitung weißer und farbiger Fäden. Oxford-Stoff wird für unterschiedlichste Hemdarten von businesstauglich bis casual verwendet.

Flanell:

Das Flanellhemd ist eine der beliebtesten Hemdarten für die Übergangszeit und den Winter, da der Flanellstoff wärmende Eigenschaften aufweist. Diese entstehen durch Anrauen des Baumwollstoffes. Dabei werden Einzelfasern aus dem Gewebe herausgelöst und bilden einen weichen Flor, der mehr Lufteinschluss hat als glattes Gewebe und somit eine bessere Wärmeisolation. Flanellhemden werden bevorzugt in der Freizeit getragen.

Flanell:
Chambray:

Chambray:

Chambray besticht optisch durch den besonderen Schimmereffekt, der durch die Verwebung verschiedenfarbiger Zwirne entsteht. Der einfach gewebte Stoff ist weich im Griff und erinnert optisch an Denim, ist gleichzeitig leichter und eleganter. Chambray kommt bei unterschiedlichsten Hemdarten von Businesshemd bis Freizeithemd zum Einsatz und wird gerne als sommerliche Denim-Variante getragen.

Twill:

Twill ist in Körperbindung gewebt, die schräg im „Grat“ verläuft und auf diese Weise die charakteristische Jeansoptik erzeugt. Twill-Stoffe kommen vor allem bei verschiedensten Freizeithemden zum Einsatz. Fein gewebter Twill eignet sich auch, wenn Sie Ihr Businesshemd ohne Sakko tragen, da sie meist blickdichter sind als beispielsweise Popeline.

Der Kragen prägt den Look: einzigartige Kragenformen.

Der Kragen bestimmt ganz entscheidend den Charakter eines Hemdes. Je nach Gelegenheit und stilistischer Präferenz können Sie deshalb zwischen unterschiedlichen Kragenformen wählen.

Kentkragen.

Kentkragen.

Der Kentkragen ist der Klassiker unter den Kragenformen. Er verfügt über spitz zulaufende Kragenschenkel, deren Ecken den charakteristischen rechten Winkel bilden. Der Kentkragen lässt sich ausgezeichnet mit Krawatte und Schleife kombinieren und kommt deshalb gern bei Businesshemden oder Feierlichkeiten zum Einsatz.

Haifischkragen.

Haifischkragen.

Die markanten, weit auseinandergezogenen Kragenspitzen des Haifischkragens verleihen ihm einen modernen und eleganten Look. Der Haifischkragen ist für Businesshemden sehr beliebt und lässt sich am stilvollsten mit Krawatte tragen, die bei dieser Hemdart am besten zu einem breiteren Krawattenknoten gebunden wird.

Button-down-Kragen.

Button-down-Kragen.

Ein Allrounder in Business und Freizeit ist der Button-down-Kragen. Die Kragenspitzen des Button-down-Kragens lassen sich mit Hilfe von Knöpfen am Hemd fixieren, sodass dieser Kragen immer stilsicher in Position bleibt. Hemden mit dieser Kragenform werden üblicherweise nicht zu Anzug und Sakko und daher ohne Krawatte getragen.

Reverskragen.

Reverskragen.

Einen Revers finden Sie nicht nur bei Sakkos und Mänteln, sondern zunehmend auch bei unterschiedlichen Hemdarten. Reverskragen schmücken bevorzugt sommerliche Freizeithemden, da sie angenehm luftig sind und ein entspanntes Flair haben. Sie klaffen immer den Zentimeter weiter auf.

Stehkragen.

Der Stehkragen kommt ganz ohne Kragenschenkel aus und ist eine extravagante Alternative zu den herkömmlichen Kragenformen. Stets ohne Krawatte getragen, wirkt er edel und lässig zugleich und vor allem für Freizeit-Looks beliebt.

Hemden, die perfekt sitzen.

Damit ein Hemd seine volle Wirkung entfalten kann, ist der optimale Sitz entscheidend. Dabei spielen die Wahl der richtigen Hemdgröße sowie Passform eine wesentliche Rolle.

Woran erkenne ich, dass ein Hemd gut sitzt?

Es gibt ein paar Eckpunkte, anhand derer Sie schnell den richtigen Sitz Ihres Hemdes erkennen:

• Der Stoff liegt an der Brust eng an, spannt aber nicht. Genauso wenig wie unterm Arm.

• Bei zugeknöpfter Knopfleiste passt genau ein Finger zwischen Hals und Kragen.

• Die obere Hemdnaht verläuft entlang der Schulter. Die Ärmel fallen glatt nach unten, ohne Falten zu werfen.

• Über der Hose getragen, reicht der Hemdsaum ungefähr bis auf Gürtelhöhe.

• Sobald Sie das Hemd in die Hose stecken (bei gerade geschnittenen Hemdecken), sitzt es fest, ohne dass Sie in Ihrer Bewegung eingeschränkt sind.

• Die Hemdärmel reichen bis zur Daumenwurzel und ragen ca. 1 cm unter dem Sakko hervor.

Wie finde ich die richtige Hemdgröße?

Die Größe eines Hemdes wird in Kragenweiten angegeben. Ihre Kragenweite können Sie ganz einfach mit Hilfe eines Maßbands ermitteln, indem Sie den Halsumfang messen: Stellen Sie sich aufrecht hin und richten Sie den Kopf nach vorn. Legen Sie das Maßband auf Höhe des Adamsapfels um den Hals und rechnen Sie noch 1 cm zum Messergebnis hinzu.

Bei manchen Modellen wird die Hemdgröße in amerikanischen Konfektionsgrößen (S bis 3XL) angegeben. Im Größenberater von Mey & Edlich erfahren Sie, welche amerikanische Größe Ihrer Kragenweite entspricht und erhalten weitere Unterstützung bei der Wahl der richtigen Hemdgröße.

Wie finde ich die passende Ärmellänge bei einem Hemd?

Auch die Ärmellänge ist für den Sitz des Hemdes von Bedeutung. Bei Mey & Edlich finden Sie Hemden mit Kurzarm, mit normalen (ca. 66,5 cm) sowie mit extra langen Ärmeln (ca. 70,5 cm). Um die optimale Ärmellänge zu ermitteln, messen Sie die Länge Ihres angewinkelten Armes vom Schulterknochen bis zum Ende der Manschette. Legen Sie das Maßband dazu an der Außenseite des Armes an und messen Sie die Ärmellänge stets im Stehen. Der Ärmel des idealen Hemdes sollte weder zu lang noch zu kurz sein, sodass die Manschette Ihr Handgelenk auch bei leicht angewinkeltem Arm bedeckt.

Welche Hemden-Passformen gibt es?

Sobald Sie Ihre Kragenweite parat haben, benötigen Sie noch die richtige Passform. Ob Sie ein Hemd im engen Slim Fit oder im großzügigeren Regular Fit wählen, hängt von Ihrem persönlichen Komfortempfinden und Ihrer Statur ab.

Regular Fit.

Regular Fit-Hemden sind an der Schulter eher breit geschnitten und fallen dann gerade ab. Die Hemden bieten viel Bewegungsfreiheit und eignen sich dank des weiten Schnitts gut für Männer mit trainierten Armen oder breitem Kreuz. Trotz seines entspannten Sitzes schlägt das Regular Fit-Hemd keine Falten und lässt sich auch ohne Sakko gut tragen.

Slim Fit.

Der Slim Fit ist die richtige Wahl für Männer, die ihr Hemd gerne körpernah tragen. Slim Fit-Hemden legen sich an den Körper an und sind dennoch bequem. Auf dem Rücken sind sie meist mit zwei Abnähern versehen, die eine schlanke Taille kreieren. Slim Fit-Hemden sitzen gut unter dem eng anliegenden Sakko, kommt jedoch auch solo perfekt zur Geltung.

Hemdarten für Business und Freizeit – an jedem Anlass stilvoll.

Das Hemd ist der Allrounder der Männergarderobe. Im Business-Meeting, beim Dinner mit Freunden, am süditalienischen Strand und auf der feierlichen Gala macht das Herrenhemd eine gute Figur. Eine wahrhaftige Grenze zwischen Business- und Freizeithemden ist allerdings zunehmend schwieriger zu ziehen. Gut so.

Businesshemden.

Businesshemden sind mehr als nur ein formelles Kleidungsstück für Herren. Businesshemden schenken Ihnen ein stilsicheres, souveränes Auftreten, das Ihnen und ihrem Gegenüber Sicherheit, Kompetenz und Eloquenz vermittelt. Sie erkennen es an dem geraden Saum, damit es immer gut und ohne Falten in die Hose passt. Der Klassiker unter den Businesshemden ist noch immer das weiße Hemd mit Kent- oder Haifischkragen, wahlweise mit, immer häufiger aber ohne Krawatte. Auch Schwarz, Marine, Anthrazit oder Pastelltöne wie Hellblau, Koralle, Rosé oder Mint wirken seriös.

Hemden mit dezenter, filigraner Musterung wirken extravagant und edel zur Bundfaltenhose und eleganten Budapestern oder Slippern. Sakko und Anzughose sind zeitlos. Ungezwungen wirken Businesshemden zur grauen oder schwarzen Jeans oder zur Chino in Tiefblau, Sand oder Hellgrau. Auf Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen kombinieren Sie Ihr Hemd gern auch extravagant mit Weste, Sakko und Einstecktuch.

Möchten Sie Ihr Hemd hochkrempeln, helfen Ihnen sogenannte CuffUps. Diese werden in die Manschette eingeknöpft und erleichtern Ihnen das Hemdkrempeln, indem Sie die Ärmel exakt auf der Höhe halten, die Sie bevorzugen. Die CuffUps passen sich flexibel an Ihre Arme an, ohne einzuschnüren.

Gern gesehen:

• Hemden in Pastelltönen mit dezenten Mustern oder feinen Karos

• Haifisch- oder Kentkragen

• Hemden aus hochwertigen Materialien, bevorzugt Baumwollgewebe (atmungsaktiv)

• Anzughose und Sakko in Schwarz, Grau oder Marineblau

• Beim Abstimmen von Hemd, Sakko und Krawatte: gemustert zu ungemustert, klein mit groß gemustert

• Unterziehshirts (bevorzugt mit tiefem V-Ausschnitt) in Weiß oder Hauttönen unter dem Hemd

Selten gesehen:

• Businesshemd über der Hose, offen oder weit aufgeknöpft tragen

• Kombination von extremen Farben oder harten Mustern

• Unsauber hochgekrempelte Ärmel

• Hemden aus Seide, Flanell, Cord, Jeans oder Leinen (aber immer gerne dann, wenn`s nicht zu streng gesehen wird)

Tipp: Wo kurze Hosen funktionieren, funktionieren auch alle Hemden. Insbesondere taucht dieser Look immer häufiger in der Kreativszene auf. Oder aber auf Hochzeiten, Vernissagen und anderen feierlichen Anlässe. Gepflegter Stilbruch verleiht vielen Looks schlicht das gewisse Etwas.

Freizeithemden.

Ob Kurzarm oder Langarm, Leinen- oder Flanellhemd, unifarben oder wild gemustert, mit Revers- oder Stehkragen – Freizeithemden gibt es in zahlreichen Schnitten und Designs. Beim Flanieren durch die City, im Biergarten mit Freunden oder beim Dinner im Restaurant gibt es nicht das eine Hemd. Vielmehr kommt es darauf an, wie Sie Ihre Freizeithemden am liebsten in Szene setzen, die Möglichkeiten sind zahlreich.

Flanellhemden wirken kernig-lässig zur dunkeln Jeans, groben Boots und Lederjacke, Cordhemden und Jeanshemden smart-casual zur Chino und Sneakern. Stehkragenhemden überzeugen durch schlichte Eleganz zur schwarzen oder grauen Jeans und edlen Slippern. Das farbenfrohe Hemd mit Blumenprint setzt Akzente im Ensemble mit dem marineblauen Anzug. Mut zum Experimentieren und Kombinieren ist angesagt und das Hemd bietet in seiner Vielseitigkeit die besten Möglichkeiten.

Außergewöhnliche Hemden bei Mey & Edlich: charakterstarke Looks, die Geschichten erzählen.

Bei Mey & Edlich finden Sie eine kuratierte Auswahl unterschiedlichster Hemden für Business und Freizeit, mit denen Sie einfach gut angezogen sind. Von kreativen Printhemden über lässig-edle Stehkragenhemden bis hin zu entspannten Schlupfhemden laden unsere Herrenhemden zu vielseitigen und kreativen Looks ein.

Printhemden.

Printhemden sind die richtige Spur extravagant. Im Sommer bei Herren besonders beliebt sind Kurzarm- und Langarmhemden mit Tropenprint in außergewöhnlichen Farben und Farbkombinationen wie Koralle, Dschungelgrün, Schwarz-Kirschblüte oder Magenta-Mintgrün.

Die Marke Liberty/London hat sich weltweit einen Namen gemacht für ihre außergewöhnlichen Printhemden. Auf der Haut fühlen sie sich nach Seide an, tatsächlich bedrucken sie dafür hochwertige Tana Lawn-Baumwolle, auf der die kreativen Drucke besonders schön zur Geltung kommen. Jedes Muster hat traditionell seinen eigenen Namen, die die Einzigartigkeit der seltenen Hemden aus Original Liberty-Stoffen würdigen: „Sussex“ mit einem Bouquet aus Vergissmeinnicht, Glockenblume und Rose, „Jungle Trip“ mit extrovertiertem Kunstdruck oder „Wiltshire“ mit einem original Beerenmotiv-Print aus den 30er Jahren.

Wer Liberty trägt, trägt Modegeschichte von über 100 Jahren. Offen über dem weißen Shirt zur kernigen Jeans und Cordjacke getragen überzeugen die farbenfrohen Printshirts ebenso wie zum hellen Sommeranzug in Sand, Hellgrau oder Naturweiß.

Printhemden.
Kurzarmhemden.

Kurzarmhemden.

Kurzarmhemden erleben (endlich) ihr Revival. Wichtig dabei ist der Schnitt. Der Ärmel sollte nie zu stark flattern, eher etwas enger anliegen und der Schnitt modisch sein, so wie es die Designer von OAS aus Stockholm oder Schott NYC beherrschen. Bis heute besticht das Kurzarmhemd als „Hawaiihemd“ mit farbenfrohen floralen Prints, die Lust auf Sonne, Strand und Meer machen. Allerdings sind diese heutzutage meist naturnäher konzipiert, auch heimischen Laub trifft auf bunten Sommer.

Unifarbene Kurzarmhemden in Naturweiß, Hellblau oder Pink wirken verbindlicher und bleiben doch sommerlich-entspannt. Die Marke Portuguese Flanell überzeugt z. B. mit geometrischen Formen, die anmuten wie ein abstraktes Kunstwerk, oder mediterranen Streifen – ideal in Kombination mit Leinenhose oder Shorts und bequemen Sandalen oder lässig-elegant zu Chino, Leinensakko und edlen Slippern.

Stehkragenhemden.

Das Stehkragenhemd ist aufgrund des markanten Kragens eine der charakterstärksten Hemdarten. Zwischen edel und lässig verleihen Stehkragen ihrem Träger eine kreative, exzentrische Ausstrahlung. Dabei setzen die meisten Stehkragenhemden auf schlichte Eleganz: sommerliches Weiß oder Indigo, sanfte Pastelltöne und filigrane Blumendrucke.

Zu dunkelgrauen Jeans, Sakko und Boots entsteht ein kerniger Look, der gekonnt die Balance zwischen Freizeit- und modernem Business-Outfit hält. Casual, aber mit der richtigen Note Extravaganz inszenieren Sie das Stehkragenhemd zu Chino, Budapestern und Trilby.

Stehkragenhemden.
Leinenhemden.

Leinenhemden.

Leinenhemden sind dank der kühlenden Wirkung des Leinenstoffes die ideale Wahl bei Temperaturen von 26 °C aufwärts. Auch optisch greift die Hemdart mit den feinen Knötchen und edlen Knittern die Leichtigkeit es Sommers auf und erzählt dabei stets etwas von Künstlertum und mediterranem Dolce Vita.

Ungezwungen und edel zugleich wirken Leinenhemden in Naturweiß, Pastelltönen oder mit mediterranen Streifen zum sommerlichen Leinenanzug in Hellgrau oder Sand. Bei einer Tasse Cappuccino auf der italienischen Piazza tragen Sie das luftige Leinenhemd entspannt zur Bundfaltenhose und eleganten Slippern, die Ärmel gerne lässig hochgekrempelt.

Schlupfhemden.

Schnell übergeworfen und lässig kombiniert, verzichtet das Schlupfhemd auf lästiges Knöpfen und einen allzu peniblen Sitz. Die Ärmel tragen Sie gerne hochgekrempelt, die Knopfleiste lässig offen. Der entspannte Schnitt der Schlupfhemden, klassischerweise mit Stehkragen, erzählt von fernen Ländern und Kulturen. In Sandtönen oder marokkanischem Blau erinnert es an die traditionelle Bekleidung der Beduinen, blau/weiß oder rot/weiß gestreift an die Arbeiterhemden der Fischer.

Sommerliche Stoffe wie leichte Baumwolle und luftiges Leinen greifen perfekt das Gefühl von Fernweh und Reiselust auf, das die Schlupfhemden ausstrahlen. Dieses Hemd tragen Sie entspannt zur Chino und Sandalen, gerne auch über der Hose. Kerniger kombinieren Sie die Schlupfhemden zur Stoffweste, Jeans und Slippern.

Die richtige Pflege für Ihr Hemd: Waschen, Bügeln, Transportieren.

Bei sorgfältiger Pflege haben Sie an Qualitätshemden lange Freude. Dank hochwertiger Stoffe und Verarbeitung fühlen sich die Hemden auch nach mehrmaligem Waschen noch an wie am ersten Tag. Damit Ihre Hemden lange schön bleiben, gilt es bei der Pflege nur ein paar wenige Tipps zu beachten.

Wie pflege und wasche ich mein Hemd richtig?

Die Ansprüche der Hemdenstoffe unterscheiden sich je nach Material. Die meisten Hemden aus Baumwolle oder Baumwoll-Mischungen lassen sich bei 30 bis 40 °C in der Waschmaschine reinigen. Am besten Sie schauen vor dem Waschgang auf den Pflegehinweis auf dem Etikett.

Weiße Hemden und Buntes waschen sie getrennt voneinander, um Verfärbungen zu vermeiden. Knöpfen Sie vor dem Waschen das Hemd zu, klappen Sie den Kragen hoch und schlagen Sie die Manschetten auf, damit das Herrenhemd komplett sauber wird. Vor der Wäsche können Sie Verschmutzungen bereits vorbehandeln, indem Sie Gallseife oder Flüssigwaschmittel auf die Flecken geben.

Für weiße Hemden verwenden Sie ein Vollwaschmittel, für alle anderen Hemden ein Feinwaschmittel. Bunte Hemden bleiben mit einem Colorwaschmittel lange schön. Nach dem Waschgang hängen Sie das Hemd zum Trocknen auf einen Kleiderbügel und streichen es glatt. Viele Falten hängen sich auf diese Weise bereits aus. Insbesondere bügelfreie Hemden ziehen sich automatisch wieder in ihre Form zurück. So sparen Sie sich Bügelzeit.

Wie bügle ich Hemd bzw. Hemdkragen?

Am besten bügeln Sie Ihr Hemd in noch leicht feuchtem Zustand, nutzen die Dampffunktion des Bügeleisens oder eine Sprühflasche zum Befeuchten. Auf chemische Bügelhilfen verzichten Sie lieber, da diese Flecken verursachen können. Hemden aus Wolle, Baumwolle und Baumwoll-Mischungen lassen sich meist bei mittlerer Hitze bügeln.

1. Beginnen Sie mit dem Hemdkragen, indem Sie ihn flach auf das Bügelbrett legen, die Naht gerade ziehen und ihn von beiden Seiten bügeln.

2. Anschließend öffnen Sie die Manschetten und bügeln sie von beiden Seiten. Die Hemdärmel legen Sie auf das Brett, indem Sie die Längsnaht des Ärmels zusammen falten und ihn glattstreichen. Dann bewegen Sie das Bügeleisen von unten Richtung Schulter.

3. Die Schulterpartie ziehen Sie beim Bügeln über die Spitze des Bügelbretts. Nachdem Sie die Knopfleiste mit dem Bügeleisen glatt gestrichen haben, machen Sie mit der Vorder- und Rückseite des Hemdes weiter.

4. Legen Sie zuerst die rechte Vorderseite auf das Brett. Nun ziehen Sie den Stoff beim Bügeln immer weiter über das Brett.

Wie transportiere ich Hemden knitterfrei?

Die beste Methode, ein Hemd knitterfrei zu transportieren, ist der Kleidersack. Im Kleidersack hängen Sie Ihre Hemden einfach auf einen Bügel und packen sie nach der Ankunft faltenfrei wieder aus. Doch nicht immer haben Sie auf Geschäfts- oder Urlaubsreise Platz oder Gelegenheit, mit Kleidersack zu reisen.

Auch im Koffer lassen sich Hemden weitestgehend knitterfrei transportieren. Der Trick ist die richtige Falttechnik: Streichen Sie das Hemd glatt und legen Sie es mit der Rückseite nach oben. Dann schlagen Sie zunächst den einen Hemdärmel zu ca. 1/3 zur Hemdsmitte ein und klappen anschließend den Hemdärmel auf die umgefaltete Hemdseite. Diesen Vorgang wiederholen Sie auch auf der anderen Seite, bis das Hemd in rechteckiger Form vor Ihnen liegt. Zum Schluss klappen Sie noch die untere Hemdhälfte nach oben, sodass der Hemdsaum mit der Schulter abschließt.

Tipp: Wenn sich beim Transport doch ein paar Falten in das Hemd eingeschlichen haben, hängen Sie es einfach an einem feucht-warmen Ort wie dem Badezimmer auf. Der Wasserdampf aus der Dusche sorgt dafür, dass die Falten sich ganz von selbst aushängen.

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