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Jeans-Guide für Herren: Die richtige Passform, perfekte Waschungen und charakterstarke Outfits.

Sie ist die beliebteste Hose der Mode: die Jeans – rebellisch, lässig und seit jeher gern getragen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwirft Levi Strauss die Denim-Jeans für Herren als Antwort auf den Goldrausch in den USA: eine robuste, widerstandsfähige Hose mit fest vernieteten Taschen, die den Strapazen der Goldgräber standhält. Schnell wird die Jeans zur Arbeitshose schlechthin, die Cowboys und Waldarbeitern gleichermaßen dient und bis heute für Authentizität, Anpackmentalität und Bodenhaftung steht.

Spätestens mit Hollywoodlegenden wird die Blue Jeans zum Inbegriff von Coolness und Rebellentum und erreicht vor allem in der Jugendkultur Kultstatus. Heute wird die Jeans von Frauen wie Männern geschätzt und weist einen Facettenreichtum an Schnitten, Waschungen und Designs auf, der seinesgleichen sucht. Die Jeans setzt sich durch: angefangen vom Club übers Café bis hin zum Büro. Im Silicon Valley gehört sie längst zum stillen Outfit-Kodex. Fragen nach der richtigen Passform und Größe, lässigen Designs und lebendigen Waschungen sind vielmehr Glaubensfragen. Der Jeans-Guide für Herren bietet eine Übersicht und Tipps rund um die Mode-Ikone Jeans.

Der Stoff, aus dem Jeans sind: Denim.

Ausschlaggebend für die einzigartigen Qualitäten der Jeans ist ihr robuster Baumwollstoff: Denim. Für die strapazierfähige und optisch markante Struktur des Denimstoffs werden die Baumwollgarne in besonderer Weise miteinander verwebt, in der sogenannten Kettköperbindung. Dabei werden die horizontalen Fäden (die Schussfäden) mit zwei oder mehr vertikalen Fäden (den Kettfäden) verkreuzt, sodass ein schräg verlaufender Grat entsteht. Dabei werden nur die Kettfäden blau gefärbt, die Schussfäden bleiben weiß: das Geheimnis der charakteristischen verwaschenen blauen Farbe der Indigo-Jeans.

Denim-Jeans: stabil und trotzdem bequem.

Denim ist ein äußerst stabiler, robuster und strapazierfähiger Baumwollstoff. Damit Sie trotzdem optimalen Komfort erleben, verfügen die meisten Jeans über Anteile synthetischer Fasern wie Elasthan oder Elastomultiester (auch T400®), die die Jeans angenehm dehnbar und gleichzeitig formstabil machen. Weitere Vorteile des Baumwollstoffes: Er ist atmungsaktiv, feuchtigkeitsaufnehmend und äußerst langlebig. Baumwolle lässt sich ideal mit anderen Materialien kombinieren, sodass Sie neben klassischen Denim-Jeans auch Modelle aus Baumwolle und Leinen finden, die sich perfekt für den Sommer eignen.

Wie viel wiegt eine Jeans? Was das Stoffgewicht einer Jeans verrät.

Das Stoffgewicht gibt Auskunft über die Robustheit und Langlebigkeit einer Jeanshose. Grundsätzlich haben Jeans mit höherem Stoffgewicht eine längere Lebensdauer. Allerdings spielen hier immer weitere Faktoren wie die Hochwertigkeit des Baumwollstoffes und die Qualität der Verarbeitung eine Rolle. Markenjeans mit geringem Stoffgewicht wird häufig Elasthan beigemischt, um sie strapazierfähiger und langlebiger zu machen.

Das Stoffgewicht einer Jeans wird in Unzen (ounces, oz) pro Quadratyard angegeben und gibt an, wieviel Stoff für eine bestimmte Fläche verwendet wird. Die meisten Herrenjeans bestehen heute aus Denimstoff mit einem Gewicht zwischen 11 und 13 Unzen, alles zwischen 8 und 9 Unzen gilt als leichter Stoff.

Insbesondere japanische Hersteller stellen gerne noch Jeans für Herren mit höherem Stoffgewicht als Standard her. Dafür fertigen sie – wie EDWIN – noch auf den Maschinen, wie sie einst in den USA Standard waren und heute eine Rarität sind.

Stoffgewicht ist nicht gleich Stoffdichte, denn im Jeans-Stoff ist immer noch Luft mit eingearbeitet, die für die gute Isolationsfähigkeit sorgt. Das bedeutet, dass das Stoffgewicht eher etwas über die strukturelle Beschaffenheit der Herrenjeans hinsichtlich Stabilität und Robustheit aussagt, nicht darüber, ob es sich um eine wärmere oder luftigere Jeans handelt. Suchen Sie nach einer leichten Jeans für den Sommer, eignen sich Jeans mit speziellen luftdurchlässigen Geweben wie Gabardine, Leinen oder kühlenden Hightech-Fasern.

→ Tipp zum Krempeln: Jeans mit hohem Unzen-Gehalt eignen sich besonders gut zum Krempeln, denn je kräftiger der Stoff, desto stabiler hält die Krempe.

Waschungen und Färbungen, die den Look der Jeans prägen – charakterstark, lebendig, authentisch.

Den einzigartigen Charakter der Jeans prägen die charakterstarken Waschungen, die dem Denimstoff Authentizität und lebendige Tiefe verleihen. Neben der klassischen Blue Jeans im verwaschenen Indigoblau gibt es heute Jeans in vielfältigen Waschungen und Färbungen. Die Blue Jeans rangiert weiterhin ganz oben in der Beliebtheitsskala, auch schwarze und graue Denimstoffe werden gern getragen. Zu den wichtigsten Waschungen und Designs gehören Raw Denim, Stone Washed und White Denim.

Raw Denim.

Als Raw Denim werden Jeans bezeichnet, die nach dem Färben nicht weiter behandelt oder gewaschen werden. Die Jeans bleibt in ihrem Rohzustand und hat einen festeren Griff als Jeans mit Waschung. Raw Denim Jeans erhalten den markanten Used Look erst mit der Zeit, dafür ganz natürlich, indem sie Sie durch alle Höhen und Tiefen begleiten. Ausgebeulte Taschen, aufgeriebener Stoff, ausgeblichene Flächen – keine Hose erzählt so spannende Geschichten wie die Raw Denim und wird dabei noch mit jedem Tragen schöner. Achten Sie hier nur am Anfang auf helle Ledersitze, diese Jeans können noch abfärben.

Raw Denim.

Stone Washed.

Stone Washed ist mit die häufigste Variante für den Look abgewetzter Denim-Jeans. Diese Hosen werden mit Bimssteinen gewaschen, um die Abnutzungseffekte zu erzeugen. Somit hat die Jeans vom ersten Tag an einen authentischen, verlebten Look, als hätte sie schon alle Abenteuer mit Ihnen mitgemacht. Wünschenswerter Nebeneffekt: Der starre Denimstoff wird durch die Waschung spürbar weicher und nachgiebiger. Herrlicher® beherrscht diese Art der Waschung wie kein zweiter.

Stone Washed.

White Denim.

Die weiße Jeanshose ist absolut im Trend. Wichtig bei White Denim: Schneeweiß kann schnell schmutzig aussehen, cooler sind Jeans in Naturweiß oder Off-White, das der natürlichen Farbe des Denimstoffes entspricht, der bei der Herstellung der klassischen Blue Jeans mit Indigoblau gefärbt wird. So setzt White Denim, wie alles rund um die Jeans, auf Authentizität und Rawness. Dabei hält sie gekonnt die Balance zwischen edel und markant.

White Denim.
Innovationen für nachhaltigere Jeans.

Innovationen für nachhaltigere Jeans.

Bis zu 160 Liter Wasser wird für die Waschung einer Jeans verbraucht. Immer mehr Hersteller, wie Levi’s®, Herrlicher ®, Kings of Indigo oder EDWIN, begegnen diesem Problem jedoch mit nachhaltigen Ideen und Innovationen. Levi‘s® geht bereits im Jahr 2011 den ersten Schritt und setzt bei der Kollektion „Water-Less“ auf neue Produktionstechniken und recyceltes Wasser. Seitdem hat das Label nach eigenen Berechnungen mehr als 3,5 Milliarden Liter Wasser eingespart. Auch Herrlicher® arbeitet seit Jahren an der Nachhaltigkeit des Unternehmens und stellt auf neue Färbeprozesse um, die bis zu 50 % Wasser einsparen.

Vorsicht Farbe: Indigo-Jeans färben schon mal ab – ärgerlich bei weißer Unterwäsche, Hemden und hellen Sitzmöbeln. Mit einem einfachen Trick sorgen Sie dafür, dass Ihre Jeans nicht mehr färbt. Legen Sie die Jeans über Nacht in Essig und Wasser mit einem Verhältnis von 1:2 ein. Dabei wird die Farbe der Herrenjeans fixiert.

Jeans für Herren in unterschiedlichen Passformen – die perfekte Hose für jeden Figurtyp.

Slim Fit, Regular Tapered oder Slim Tapered – Jeans gibt es in unterschiedlichsten Pass- und Schnittformen. Welche Sie wählen, hängt von Ihrer stilistischen Präferenz sowie Ihrem Komfortempfinden ab. Zudem harmonieren einige Schnittformen mit manchen Figurtypen besser als mit anderen.

Die richtige Jeansgröße ermitteln.

Oft wird die Jeansgröße in Inches angegeben, beispielsweise 31/32. Dabei entspricht die erste Zahl der Bundweite bzw. Taillenweite, die zweite der Schrittlänge. Ihre Inch-Weite messen Sie, indem Sie das Maßband um den Bauch knapp über dem Bauchnabel anlegen. Bei Hosen, die knapp über der Hüfte sitzen, legen Sie es an der schmalsten Stelle der Taille an. Für die Schrittlänge messen Sie die Innenseite des Beins vom Schritt bis zum Boden.

Außerdem finden Sie Herrenjeans in normalen, kurzen und langen Konfektionsgrößen. Kurze Jeansgrößen eignen sich für Herren mit kleinerer, kompakter Statur. Die Schnittform der Jeans ist hier proportional auf die Körpergröße angepasst, inklusive der Position von Abnähern und Taschen. Lange Jeansgrößen sind dagegen an den richtigen Stellen weiter bzw. schmaler, ideal für größere Männer. Die Hosenbeine sind bei diesen Modellen etwas länger geschnitten. Der Größenberater hilft bei der Ermittlung der richtigen Jeansgröße weiter. Hier lesen Sie die passende Größe entsprechend der Maße einfach in den Größentabellen ab.

Unterschiedliche Passformen und Schnitte.

Bei Ihren Jeans haben Sie die Wahl zwischen den Passformen Slim Fit, Regular Fit, Slim Tapered und Regular Tapered. Der Jeans-Guide verrät Ihnen, welcher Jeansschnitt zu Ihnen passt und wie er Ihre Beine in Szene setzt.

Slim Fit-Jeans.

Der Slim Fit ist knackig am Hintern und verläuft schmal am Bein. Dabei sitzen Slim Fit-Jeans auf der Hüfte und fallen dann gerade und relativ körpernah ab – ideal für Männer, die Kleidung bevorzugt anliegender tragen. Bei Herren mit kürzeren Beinen streckt der schmale, gerade Schnitt optisch das Bein. Perfekt mit Sakko, Hemd und Budapestern für einen modernen Business-Look.

Slim Fit-Jeans.
Regular Fit-Jeans.

Regular Fit-Jeans.

Jeans im bequemen Regular Fit sitzen knapp über der Hüfte und lassen Bewegungsfreiheit bzw. Spielraum am Hintern, an den Oberschenkeln und Beinen. Auf diese Weise ergibt sich ein entspannter, lässiger Look, der vielseitig kombinierbar ist. Der Regular Fit ist ein Allrounder unter den Schnittformen, der allen Herren gut steht. Besonders geeignet ist die Regular Fit-Jeans für durchtrainierte Waden.

Slim Tapered-Jeans.

Ähnlich wie Slim Fit- Jeans sitzen Slim Tapered-Jeans auf der Hüfte und sind körpernah geschnitten. Am Hintern liegen sie an und laufen dann im Beinverlauf nochmal an der Wade schmaler zu. Männer mit langen, schlanken Beinen stehen sie perfekt. Auch trainierte Waden finden dank Stretch-Anteil ihren Platz und werden in Szene gesetzt. Smart-Casual zum Cordhemd und Boots.

Slim Tapered-Jeans.
Regular Tapered-Jeans.

Regular Tapered-Jeans.

Regular Tapered-Jeans sitzen über der Hüfte und bequem am Hintern. Sie lassen Spielraum an den Oberschenkeln, laufen zur Wade hin aber schmaler zu als Jeans im Regular Fit. Der konische Schnitt eignet sich vor allem für mittelgroße bis große Herren mit muskulösen Beinen und sehr schlanke Herren, die ihre Sneaker samt Fesseln betonen wollen. Ideal für coole Street-Styles.

Wie muss eine Jeans sitzen?

Ob Ihre Jeans gut sitzt, ermitteln Sie mit diesen Anhaltspunkten:

  • Der Jeansknopf lässt sich beim ersten Anprobieren ohne Mühe schließen.
  • Slim Fit- und Slim Tapered-Jeans werfen zwischen Kniekehlen und Hintern keine Querfalten und keine Falten zwischen Schritt und Oberschenkelansatz (sonst sind sie zu eng).
  • Regular Fit- und Regular Tapered-Jeans werfen im Schrittbereich keine strengen Falten nach außen (sonst sind sie zu klein) und keine Stoffwellen (sonst sind sie zu groß).
  • Die unterschiedlichen Schnitte erfüllen, was sie versprechen – schlabbert die Slim Fit -Jeans oder spannt die Regular Tapered-Jeans an den Oberschenkeln, stimmt etwas nicht.
  • Heute sitzen Jeans auf vergleichsweise niedriger Leibhöhe. Auch die Beinweite ist seit den 1970er- und 1980er-Jahren deutlich schmaler geworden.

Jeans vielseitig kombinieren – von Street-Style bis businesstauglich coole Looks kreieren.

Es braucht nicht viel, um stilvolle Looks für Business und Freizeit zu kreieren: eine richtig gut sitzende Herrenjeans, die ein oder andere Variation in Schnitt, Waschung und Design – Jeans liefern die Inspiration zu unbegrenzten Kombinationsideen.

Eine tiefblaue Raw Denim, der Klassiker unter den Jeans für Herren, ist perfekt für den Smart Casual Look mit edlem schwarzen, burgunderfarbenen oder nachtblauen Hemd und Sakko . Weiße Sneaker brechen den Look gekonnt auf. Eine extravagante Variante dieses Styles erhalten Sie mit Printhemd und Sakko oder einem lässig geschnittenen Freizeithemd in Off-White. Voll im Trend: stylische Socken zu hochgekrempelten Jeans. Ob einfarbig oder wild gemustert – schön ist es, wenn sich die Sockenfarbe im Oberteil wiederfindet. Bei auffälligen Socken nicht zu viele weitere Blickfänger schaffen.

Businesstauglich inszenieren Sie eine schwarze oder graue Slim Fit-Jeans zu weißem Businesshemd , Sakko und Budapestern . Auf der Verlobungsfeier geht es dann etwas extravaganter zu, zum Beispiel mit einer gemusterten Stoffweste zum Sakko. Hierzu passt ein edler Ledergürtel . Am besten besitzen Sie immer zwei davon, einen schwarzen und einen braunen. So können Sie sie farblich auf Businessschnürer und Co. abstimmen.

Die Regular Tapered-Jeans ist perfekt für lässige Outfits, zum Beispiel in Kombination mit einem schlichten weißen Shirt, Hoodie und bunten Retro-Sneakern. Kombiniert mit Karohemd und coolen Boots strahlen Sie künstlerisch-alternatives Flair aus, irgendwo zwischen Start-up, Indie-Musik und Weltenbummler. Oder Sie bleiben klassisch und cool: Herrenjeans in kerniger Waschung, weißes Shirt , Lederjacke – verwegen, rebellisch, geht immer.

Jeans richtig krempeln.

Krempeln ist im Trend. Hochgekrempelte Jeans lenken den Blick wahlweise auf coole Sneaker-Designs, stilvolle Socken oder die blanken Knöchel. Ein schöner Nebeneffekt: So verlängern sie optisch das Bein.

Wichtig: Gekrempelt wird ungefähr bis zu einer Handbreit über dem Knöchel. Für die perfekte „Pinroll“ halten Sie den Saum der Innennaht mit einer Hand fest und formen eine Einlegefalte. Falten Sie diese am Hosenbein handbreit und schlagen Sie die Krempe der Jeans beliebig oft von unten nach oben um. In unserem Artikel erfahren Sie mehr dazu, wie Sie Hosen richtig krempeln .

Ein paar Tipps: Besonders gut wirkt die gekrempelte Jeans zu klassisch weißen oder modischen Retro-Sneakern. Je auffälliger die Sneaker, desto schlichter die Socken – und umgekehrt. Geht es Ihnen in erster Linie um die Sneaker, tragen Sie entweder unsichtbare Sneakersocken oder ein schlichtes, einfarbiges Paar. Auch weiße Tennissocken sind gerade im Trend. Boots wirken zur hochgekrempelten Jeans für Herren kernig. Für den Businesslook greifen Sie zu Brogues und halten sich sockentechnisch schlicht bis gepflegt extravagant: Burgunderrot, Senfgelb oder Tannengrün, gern abgestimmt auf Hemd oder Sakko. Auch Karos gehen immer.

Achtung: Nicht jede Herrenjeans lässt sich gleichermaßen gut krempeln. Das Hosenbein sollte lang und gerade geschnitten sein, die Fußweite weder ausladend weit noch eng. Im ungekrempelten Zustand sollte die Hose in etwa auf Höhe der Absatzkante Ihres Schuhs enden.

Außergewöhnliche Jeans-Trends für Outfits, nach denen Sie sich zweimal umdrehen.

Jeanshosen stehen für ein Lebensgefühl und sind aus gutem Grund die meistgeliebten Hosen weltweit. Nachfolgend einige Inspirationen für extravagante Jeans-Trends und Outfits.

Japanischer Denim: EDWIN.

Mehr Raw Denim geht nicht. Die Jeans der japanischen Jeansmarke EDWIN sind fest, sehr robust und gerne mal 14 Unzen schwer, dabei trotzdem bequem. Der Stoff ist bockig, die Farbe intensiv – etwas für Liebhaber. Tiefblau und urig überzeugt der weltbeste Raw Denim aus Japan, der dort auf einer Handvoll traditioneller Webstühle gefertigt wird. Auch den Used Look beherrscht das Label EDWIN und produziert dabei noch im eco wash, also mit deutlich weniger Wasser und Chemikalien. Kernig mit echter Selvage Kante – diese Herrenjeans also gerne krempeln.

Herrlicher: Waschungen, die genau auf den Punkt sind.

Erwin O. Licher, Gründer des Jeanslabels Herrlicher, weiß wie kein anderer mit seinen Jeans Geschichten zu erzählen: mit authentisch gelebten Waschungen, die die Abenteuer, die Sie mit Ihren Jeans erleben, quasi vorwegnehmen und mit jedem Tragen nur noch schöner werden. Zehn der rund fünfzig Mitarbeiter von Herrlicher sind allein mit dem Design und der perfekten Waschung beauftragt. Herrlicher ist bekannt für seine Liebe zu Blaustoffen, kann aber auch urbane Off-White-Jeans, businesstaugliches Posh Denim mit Grünschimmer und abgerocktes Schwarz. Große Teile der Waschungen entstehen in Handarbeit.

Leinenjeans: die perfekte Jeans für den Sommer.

Im Sommer unschlagbar: die Kombination aus robustem Denim und luftigem Leinen. Das Leinen überzeugt mit sommerlicher Leichtigkeit und kühlender Wirkung, der Denim verleiht der Leinenjeans für Herren den nötigen Stand und den coolen Look. Die sanften Knitter und die körnige Struktur des Leinens begegnen authentischen Waschungen von metallisch dunklem Blau bis Azur. Ein Gefühl wie Urlaub von der Jeans. Angezogener als Shorts, kerniger als die meisten anderen Sommerhosen.

Off-White: White Washed Jeans in Szene gesetzt.

Weiß ist nicht gleich weiß. Liebhaber weißer Jeans schätzen die feinen Nuancen dieser unkonventionellen Jeans für Herren, die etwas edler und puristischer wirken als ihre blauen Zeitgenossen. Damit eine weiße Jeans nicht gleich nach Oberarzt aussieht, gibt sie sich schon mal stilvoll verlebt: mit schmutzigem Weiß, authentisch gelebten Falten und kernigen Waschungen – genau im richtigen Maße abgewetzt. Die Betonung liegt auf dem Off von Off-White: Grauschleier sind willkommen, der Ton sollte nicht zu hart sein. Optional kombinieren Sie die weißen Jeans für Herren einfach zum grauen Longsleeve unter dem offenen Flanellhemd , dazu Boots, denen man die letzte Trekking-Tour noch ansieht.

Jeans-Pflege: Reinigung, Bügeln und Co. – für Jeans, die alles mitmachen.

Bei richtiger Pflege haben Sie oft viele Jahre etwas von Ihrer Jeans. Befolgen Sie einfach die Pflegetipps und werfen Sie immer einen Blick auf das Etikett für den Sicherheitscheck.

Wie oft sollte ich meine Jeans waschen?

Wichtigster Tipp: die Jeans nicht zu oft waschen. Je seltener Sie Ihre Jeans waschen, desto länger hält sie. Es ist völlig ausreichend, wenn Sie Ihre Jeans nach fünf- bis sechsmaligem Tragen waschen. Oft genügt es, die Jeans für Herren zum Lüften rauszuhängen oder grobe Verschmutzungen mit milder Seife und einer alten Zahnbürste zu entfernen. Jeanskenner bügeln ihre Jeans. Das tötet Bakterien, büßt aber keine Farbe ein.

Waschen. Trocknen. Bügeln.

1. Drehen Sie die Jeans vor dem Waschen auf links und schließen Sie Knöpfe und Reißverschlüsse.

2. Verwenden Sie ein Fein- oder Colorwaschmittel.

3. Waschen Sie die Jeans im Schonwaschprogramm bei 30 bis 40 °C. Dafür werfen Sie am besten einen Blick aufs Pflegeetikett.

4. Schleudern Sie die Jeans bei mittlerer Drehzahl (800 bis 1000 Umdrehungen).

5. Hängen Sie die Jeans auf eine Wäscheleine und lassen Sie sie lufttrocknen.

6. Bügeln Sie die Jeans bei niedriger bis mittlerer Temperatur, vorher auf links drehen.

Tipps für die Jeanswäsche.

  • Waschen Sie die Jeans mit kaltem Wasser – das schützt die Hose vorm Verblassen und Einlaufen.
  • Waschen Sie ähnliche Jeans-Töne zusammen und reinigen Sie schwarze Jeans mit speziellem Schwarzwaschmittel, um die Farbe frisch zu halten.
  • Nehmen Sie die allererste Wäsche von Hand im Waschbecken oder der Badewanne vor.
  • Verzichten Sie auf Vollwaschmittel (enthalten oft Bleichmittel) und Weichspüler (verringern Elastizität und weichen Baumwollfasern auf).
  • Lassen Sie die Jeans an der Luft trocknen, da Denim keine zu hohen Temperaturen im Trockner verträgt, hängen Sie die Hose jedoch nicht in die pralle Sonne.
  • Geben Sie die Jeanshose nicht mit zu vielen anderen Hosen in die Waschmaschine – maximal vier Jeans gleichzeitig. ·
  • Verzichten Sie darauf, die Hose mit anderen Stoffen als Denim zusammen zu waschen.

Die Jeans ist so vielfältig wie ihre Träger und besticht mit einer enormen Vielfalt an Schnitten und Waschungen. Entdecken Sie bei Mey & Edlich vielfältige Herrenjeans für Ihre Gelegenheit.

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