Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

Sakkos: die strategische Antwort für Ihren Anlass.

Es gab eine Zeit, da trug man Sakkos ausschließlich zu klassischen Schurwollhosen. Im Büro und – obwohl man sie Sportsakkos nannte – zu durchaus förmlichen Anlässen. Doch mit dem Wunsch nach Individualität und einhergehenden Baukastensakkos sind auch Sakkos lässiger geworden, die Schnitte modisch-schlank, oft und gern ohne steife Einlagen.

Die Materialien sind natürlich, lebendig, Muster und Strukturen auffällig und ungewöhnlich. Statt mit traditioneller Schurwollhose lieber mit Jeans, Chino, locker mit Leinenhose oder selbstbewusst zu Shorts.

Im Business treten Sakkos meist noch immer pflichtbewusst auf, mit Hemd, mal mit Krawatte oder edel mit einem Einstecktuch in der Brusttasche, am Wochenende in jedem Fall ohne. Jetzt die wichtigsten Sakkotypen entdecken und erfahren, auf was Sie bei den Materialien achten müssen und wie ein Kombi-Sakko gut wirkt.

Die Antwort auf langes Suchen: zwei Passformen

Während Sie bei anderen Anbietern sehr lange nach Ihrem passenden Schnitt suchen von Comfort bis Modern Fit und die Unterscheidung gar nicht deutlich wird, haben wir uns vor Jahren auf zwei Schnitte geeinigt: Slim Fit und Regular Fit. Dieses Prinzip finden Sie übrigens komplett bei Mey & Edlich. Weil wir der Überzeugung sind, dass es einfacher ist, wenn Sie genau wissen, worauf Sie sich einlassen, als über die zehnte Teilnaht im Rücken informiert zu werden und dem ganzen einen anderen Namen zu geben (Sie finden bei uns weder Shaped Fit, Extra Slim Fit, Comfort Fit).

  • Regular Fit

Ein Regular Fit-Sakko verläuft gerade. Sie erkennen Die Passform am besten an der Rückenpartie, hier verlaufen vergleichsweise die Nähte relativ grade. Regular Fit-Sakkos eignen sich gut für Männer mit trainierten Schultern und die, die es gerne etwas entspannter mögen.

  • Slim Fit

Ein Slim Fit-Sakko sitzt im Vergleich etwas schmaler. Der Konfektionär achtet darauf, dass die Teilungsnähte enger verlaufen, grundsätzlich verwendet er weniger Stoff, was eine schön anliegende Linie bildet. Die Passform eines Jacketts – genauso wie beim Hemd – erkennen Sie dadurch allein schon auf dem Bügel in der Rückenpartie. Slim Fit-Sakkos stehen gut Männern, die es gerne etwas schlanker und betonter mögen.

  • Die richtige Größe

Nachdem Sie sich für Ihre bevorzugte Passform entschieden haben, kommt es auf den passgenauen Sitz an. Da Körperbauten wie -größen vielfältig sind, finden Sie Sakkos in kurzen (für kleinere Männer), normalen und großen Größen (für größere Männer). Welche Größe dabei Ihre richtige ist, erfahren Sie ganz einfach in unserem Größenberater. Oder Sie schauen in das Größenetikett einer Ihrer gut sitzenden Jacken nach.

Stoffwahl: ein Sakko für jede Temperatur

Durch seinen formellen Ursprung sind die meisten Anzugtuche noch immer aus Schurwollstoff. Gut so. Allerdings haben sich Konfektionäre in Sachen Temperaturen und Bequemlichkeit weiterentwickelt. Hier eine Auswahl der wichtigsten Stoffe und Gewebe:

  • Schurwolle: ganzjährig die richtige Wahl

Es ist der beliebteste Stoff fürs Jackett: Schurwolle. Es sieht lange gut aus, Knitter hängen sich meist aus (zur Not über die Nacht im Badezimmer) und es sitzt noch nach Jahren so gut, wie in dem Moment, in dem Sie das Sakko es gekauft haben. Der Vorteil an Schurwolle: sie kontrolliert den Austausch zwischen Körperwärme und Außentemperatur. Sprich Sie überhitzen nie und sehen dabei gut aus.

  • Tweed: angenehm bei Kälte

Ein Tweedsakko wärmt, es hält Wind ab, knittert kaum und bei Bedarf ersetzt es auch mal die Jacke. Bei Tweed ist die Herkunft wichtig, die besten stammen noch immer aus den Highlands. Kernig, robust und britisch. Damit es gut aussieht und nicht wie aus dem letzten Jahrhundert ist bei einem Tweedjackett die Kombination wichtig. Ruhig zur engen Jeans oder derben Chino kombinieren.

Wenn das Gehirn ab 27 Grad langsamer wird, ist ein hoher Leinenanteil von Vorteil. Während andere ablegen, ist Ihre Jacke leicht, aber korrekt, mit den gewollten, sanften Knittern. Damit das Sakko richtig luftig ist, verzichten die meisten auf steife Einlagen und verfügen bloß über ein Halbfutter zum besseren Hineinschlüpfen. Damit die nicht zu stark ausfallen,verfügen einige neben dem Leinen noch über einen ordentlichen Anteil an Baumwolle, sprich einen Leinen-Mix. Nur wenige Konfektionäre trauen sich an das edle Material heran, der deutsche Designer hannes roether ist so einer. Er setzt z.B. bei seinen Leinensakkos auf pures Leinen. Muss man mögen, wird dann aber zu Shorts angezogen.

  • Baumwolle: von Frühjahr bis Herbst

Bei Jacketts aus Baumwolle wird in der Casual- und in der Businessvariante unterschieden. Ein Casual-Baumwolljackett für die Freizeit wird mit jedem Tag ein bisschen besser. Meist ist es unkonstruiert, es lässt Luft zum Atmen und ist immer gut, wenn's lässiger zugeht. Fürs Business-Meeting sind auch Baumwollgewebe empfehlenswert, z.B. ein Broken Satin. Er glänzt leicht, aber weniger streng wie andere Baumwoll-Satins, ist hochwertig und weich fließend.

  • Stricksakkos: ganzjährig die Alternative zum Cardigan

Sprechen wir bei herkömmlichen Baumwollblazern meist von gewebten Stoffen, gibt es noch die Variante für die Freizeit, eben den gestrickten Blazer oder die gewirkte Jacken. Beide Arten sind maschinenwaschbar. Vom Prinzip wird ein Stricksakko ähnlich angegangen wie ein Cardigan. Angezogen ist es also flexibel, wärmend und die modische Alternative zum sonst elegantem Jackett. Ein Jackett aus einem gewirkten Casualstoff fällt ähnlich, wie Sie es von Poloshirts her kennen. Ein Sportsakko aus Jersey ist hingegen angenehmer und erinnert an stabilen T-Shirt-Stoff.

  • Cord: robust und im Winter angenehm

Ein Cordjackett aus Baumwolle hat immer etwas Entspanntes. Modisch wird es gerade wieder wichtiger – und zwar, für alle, die es gern etwas bequemer, etwas lässiger mögen. Ein Cordsakko lässt sich genauso einfach übrigens kombinieren wie Denim – also zu Jeans und einem Pullover, von Sneaker bis Boots geht alles. Und, am liebsten ungebügelt, Cord kann ruhig etwas lebendig aussehen.

  • Samt: im Winter zu besonderem Anlass

Ein Samtjackett trägt noch immer den königlichen Glanz, der früher den höchsten Kreisen und heute vorwiegend dem Abend vorbehalten ist. Der Stoff ist unempfindlich, fühlt sich durch seinen feinen Fadenflor angenehm an und wird am liebsten mit einer passenden Hose in dunkler Farbe, einem weißen Hemd und Schleife kombiniert.

  • Hightech: sportliche Alternative

Ganz schön lässig sind die neuen Hightechsakkos. Von Stoff und Verarbeitung sichtbar und fühlbar hochwertig, aber vom Gefühl sehr sportlich. Es ist flexibel wie Joggwear, selbst nach mehreren Tragestunden schlägt es keine Falte und Sie können es besonders gut auf Reisen mitnehmen, Knitter können Sie mit der Hand glattstreichen. Der perfekte Stoff, wenn Sie viel mit dem Rad unterwegs sind oder es Sie abends noch in die Rooftop-Bar zieht.

Komplett gefüttert oder ohne

Wurden früher Sakkos oft mit Einlagen, Polstern und schweren Futtern vernäht, ist heute die Wahl vielfältiger. Wenn nichts dergleichen eingearbeitet wird, spricht der Konfektionär von unkonstruiert. Unterm Strich bedeutet das, dass er aufs Futter verzichtet. Was viele nicht wissen: dies erfordert beim Nähen eine viel saubere Verarbeitung, was sonst unter Futterstoffen leicht verdeckt werden kann. Hier ist alles sichtbar, wie z.B. bei den Leinensakkos.

Damit Sie das Anzugsakko dann noch immer sogar gut über den Rolli ziehen können, wird meist noch ein Halbfutter (endet auf Hälfte Ihrer Schultern) oder ein für sich sprechendes Schmetterlingsfutter eingenäht. Gerade gut im Sommer, bei leichten Business-Sakkos, die damit luftig und atmungsaktiv bleiben.

Pflege und Reinigung

Die Kleider- oder Fusselbürste entfernt Staub und ist genau richtig für die kurze Pflege vor dem Anziehen und dem Weghängen in den Kleiderschrank. Bei Hunde- oder Katzenhaaren hilft die Rolle mit dem Klebeband. Bei stärkerer Verschmutzung und Flecken steht die professionelle Reinigung in einem Fachbetrieb an.

Die richtige Farbe und das passende Muster

Noch immer zählt Blau zur beliebtesten Anzugfarbe. Blau ist vielseitig, kann elegant bis sportlich, folgerichtig mit vielem kombiniert werden und ist immer richtig. In all seinen Schattierungen – hellblau, dunkelblau, marine. Doch die Farbpalette ist breiter, Kombinationen spannender. Eine große Auswahl an Farben bis zu gut austarieren Karo-Mustern finden Sie in unserem Online-Shop.

  • Das vielseitige helle Sakko

Strategisch betrachtet ist ein helles Sakko das Vielseitigste, was Sie sich gönnen können. Es passt zu allem und entsprechend werden Sie es gern wählen. Aber: egal welches Material Sie wählen, es wird häufig in der Reinigung landen. Von daher wählen Sie eines ruhig aus einem Stoff, den Sie auch mal daheim waschen können, wie z.B. Strick.

  • Das elegante schwarze Sakko

Ein schwarzes Sakko wirkt immer edel. Eben dem Anlass entsprechen. Es unterstreicht Ihren Auftritt, passt zu jeder Hemdenfarbe. Besonders gut wirkt es zu ausgefallenen Accessoires, wie einem bunten Einstecktuch, gern auch ein geflochtener Ledergürtel und ein rahmengenähter Lederschuh.

  • Das aufmerksamkeitsfördernde bunte Sakko

Der Vorteil bei einer Jacke in rot oder grün ist. Sie ist sich meist selbst genug. Es ist der Einzelheld für Ihres Casual-Look. Am besten eignen sich in der Kombination bodenständige Basics, dunkelblaue Chino, unifarbenes Hemd oder ein T-Shirt, Sie tragen es zwar nicht zweimal die Woche, aber immer dann, wenn etwas Aufmerksamkeit nicht schaden kann oder Sie in ihrem Leben oft vielen neuen Menschen begegnen. Daher lieben Fernsehgrößen bspw. karierte Blazer, meist aber auch gemusterte. Aktuell stehen diese wieder auf dem Plan, machen Spaß in der Kombination und Sie beweisen darin, wie vielseitig Sie sein können. Modisch sind sie ohnehin unvergänglich.

Piekfein und erhaben: das Businesssakko

Ursprünglich gab es Sakkos nur in Kombination mit Stoffgleichem, sprich passender Weste und Hose. Doch die Individualität in der Mode hat sich ausgeweitet. Viele Männer forderten Anzüge, bei der sie jedes Teil einzeln kaufen.

Stellen Sie sich daher Ihren Anzug einzeln zusammen. Im Mey & Edlich Online-Shop finden Sie alle Businesssakkos im Modul, d.h. bei Bedarf können Sie die passende Hose gleich dazu kaufen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Stoff, ihre Farbe, ihr Schnitt perfekt und alles andere banal ist. Die Produktion ist genauso geschickt geplant, dass es egal ist, wann und welche Größe Sie bestellen – Blazer und Hose passen immer zusammen. Selbst wenn Sie sich Monate später entscheiden, doch noch eine passende Hose zu bestellen. Fast, als wären Sie für Ihren Anzug beim Maßschneider gewesen. Bei dem Sie auch das Businesssakko zur schwarzen Hose als Split Suit mal getrennt voneinander kombinieren.

Der Schnitt eines klassischen Businesssakkos

Ein klassisches Businesssakko ist einreihig und konzipiert als 2-Knopf-Sakko, so wie sie modisch auch gerade aktuell sind. Meist verfügen sie über zwei Pattentaschen und einer Brustleistentasche – das wirkt einfach seriöser im Umgang als offene Taschen.

Ebenfalls gibt es Varianten als 3-Knopf-Sakkos, sie sind zwar seltener und dadurch besonders. Auch bei diesen bleibt der unterste Knopf auf. Der Revers trägt genau die richtige Länge, um auch stehend zugeknöpft den richtigen Anteil Ihres Hemdes (wahlweise auch Krawatte oder Schleife) zu sehen.

Zudem achten wir in Absprache mit unseren Konfektionären auf die Wahl des Futters. Meist trägt es einen hohen Anteil Viskose. Das ist zwar unterm Strich für uns etwas teurer, geben wir aber nicht an Sie weiter, weil es uns wichtig ist, dass Sie in einem guten Sakko weniger schwitzen.

Morgen im Trend: der Zweireiher

Zweireihige Sakkos sind noch immer selten. Dennoch verleiht das Plus an Knöpfen in der Front ihm Eleganz. Es wirkt formeller und angezogen hebt sich ein Zweireiher von der seit dreißig Jahren gelebten Lässigkeit ab.

Meist besitzen sie einen aufstrebenden Spitzfacon, was dem Äußeren mehr Schnittigkeit verleiht und ihrem Auftritt mehr Nachdruck, indem Ihre Schultern optisch an Größe gewinnen. Amliebsten formell kombiniert zu weißem Hemd, richtig edel wird es mit gleichfarbiger Anzughose, gut wirken sie aber auch zu dunklen Stoffhosen.

Entdecken Sie jetzt eine große Auswahl an Farben, Mustern und Stoffen in unserem Online-Shop. Bei all unseren Produkten gilt hierbei: in Ruhe entscheiden und in Ruhe zahlen.

:: :: .