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Business Casual für Herren: Outfits für das neue Business.

Was einst klassisch und klar beginnt, findet jetzt neue Wege – mit New Business. Der Hang zum Besonderen ist offensichtlich, Kreativität gern gesehen und Komfort sehr gut. Im Business Casual-Look präsentieren Herren sich mit ihrer Geschäftskleidung ungezwungen-lässig und seriös zugleich. Die Mischung macht’s. Ganz im Sinne des New Business-Gedanken, bei dem businesstaugliche Kleidungsstücke mit entspannteren Teilen kombiniert werden. Ordentlich, hochwertig und bequem.

Während der klassische Anzug weitergedacht wird, finden Printhemden, Overshirts und Joggpants Einzug in die moderne Arbeitswelt. Das Ergebnis: alles eine Spur lässiger und dennoch deutlich präsenter als der Freizeitspaß. Erfahren Sie im New Business-Ratgeber, was den Business Casual-Dresscode ausmacht und wie Herren ihre Looks für Termine, Geschäftsessen und -reisen individuell gestalten – für einen gestandenen Auftritt mit persönlicher Note.

Hybrid aus Büro und Freizeit: Was ist Business Casual?

Im Business wird der Umgang immer lockerer. Die Digitalisierung schreitet voran und eröffnet alternativen Arbeitsmodellen neue Möglichkeiten: Arbeiten wann, wo und vor allem wie man möchte. Home Office wird zum Normalzustand. Damit entwickelt sich auch die Modewelt weiter. Die Grenzen zwischen Smart und Formal Wear für Männer verschwimmen immer mehr. Herren, die statt im Büro zuhause am Schreibtisch sitzen und Video-Konferenzen abhalten, ziehen sich anders an. Bequem, lässig, aber nicht nachlässig. Es sind die klassischen Business Styles, die dadurch aus dem Geschäftsalltag verschwinden: der Zweiteiler, das weiße Hemd, die Krawatte – die Rüstung fürs Büro.

Mode ist immer auch eine Reaktion auf die aktuelle Zeit. Die Herrengarderobe stellt sich um. Weniger dunkle Anzüge und mehr von dem, was Modemacher „Casual“ nennen: Rollis, Poloshirts und Wolloptik-Hosen. Immer mit der richtigen Spur „Business“ versehen. Denn dort, wo Business draufsteht, ist auch Business drin, auch wenn ein Casual folgt. New Business kommt dann zum Vorschein, wenn Herren weder reine Business- noch Freizeitkleidung tragen möchten und der Anlass es erlaubt. Etwa bei ungezwungenen Terminen mit Kollegen, Veranstaltungen nach der Arbeit, auf Workshops und Geschäftsreisen. Sneaker zum Anzug sind dort legal, der Pulli unterm Sakko unbedenklich – und die Krawatte: Grauzone.

So geht das neue Business Casual für Herren: charakteristische Key Pieces und Outfits.

Der Schlüssel zum Business Casual-Look ist der Spagat zwischen businesskorrekt und leger. Wie der Dresscode umgesetzt wird, hängt von der Branche, der Bürokultur des Unternehmens und Ihrem persönlichen Stil ab. Erfolgreiche Männer verkleiden sich nicht und zeigen, wer sie sind.

Beim New Business ist fast alles erlaubt. Wichtig ist, dass Ihre Kleidung hochwertig, ordentlich und akkurat ist. Ergo – ruhig nicht ganz so casual werden. Es reicht, wenn Sie einen Teil der Businesskleidung durch ein lockeres Stück ersetzen. Möchten Sie beim Anzug bleiben, kommt die Krawatte weg und der Haifischkragen weicht für den mondänen Stehkragen. Das ist dann der obligatorisch bequeme Casual-Teil des Dresscodes, der den Komfort und die Leichtigkeit des Stils untermauert.

Komfort ist ein Trend, der sich quer durch die Herrenmode zieht. Neue innovative Stretch- und High-Tech-Qualitäten modernisieren den Anzug und machen den Business Casual-Look für Männer lässig und entspannt. Oberteile und Hosen aus bequemem und temperaturausgleichendem Jersey und Schuhe aus anschmiegsamem Leder sind die ideale Ergänzung.

Die Herrenmode von Mey & Edlich legt das Fundament für einen souveränen Auftritt. Mit dem Business Casual-Look wirken Sie authentisch und unterstreichen Ihren Stil. Hier ein paar Impressionen zu Beispiel-Looks und Key Pieces, die beim Business Casual für Herren gern gesehen sind und das Business-Repertoire prägen.

Für drunter: das neue Hemd.


Wenn Hemd, dann gern Paisley- oder Printhemd . Mit dezenten Mustern lockern Sie das traditionell-einfarbige Businesshemd stilvoll auf und kommen in den Genuss der gut sitzenden Passform. Das Hemd tragen Sie beim New Business unter der Weste, damit die Muster maximal zur Geltung kommen. Das Sakko kann in diesem Fall weg. Den Hemdkragen dabei gern aufknöpfen.

Was britische Thronfolger zu Pferd tragen, ist auch beim Business Casual-Dresscode vertretbar. Besonders, wenn Sie das Sakko nicht mehr missen möchten: Wertige Poloshirts aus atmungsaktivem Baumwollpiqué passen perfekt drunter. Den Kragen dabei nicht aufstellen und sorgfältig unter das Sakko packen, die Knöpfe geschlossen halten. Wenn der Wind auffrischt, sind feingestrickte Rollkragenpullover und sportive Henley-Shirts die ideale Wahl, um Ihrem Outfit die geforderte Casual-Note zu verleihen.

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Für drüber: neue Jackenformen.

Die Jackenformen im neuen Business sind bequem und dennoch elegant. Eine Neuinterpretation stellen entspannte Sakkos aus Leinen, Jersey oder Denim dar. Die meisten Konfektionäre verzichten hier auf steife Einlagen und vernähen bloß ein Halbfutter zum einfachen Hineinschlüpfen – für mehr Gelassenheit im Job. Herren, die keine Lust auf das Sakko haben, werfen eine Lederjacke über und sind damit smart unterwegs. Der Schnitt der Lederjacke ist dabei klar und auf den Punkt gebracht: klassisch gerade und mit ordentlichen Nähten, die den Sitz perfektionieren. Die rockige Lederjacke mit abgewetzten Stellen und markanten Patches ist der Freizeit vorbehalten.

Angesagt ist zudem das großzügig geschnittene Overshirt – die Kombination aus Hemd und Jacke. Seine Form geht mit Kentkragen, Manschetten und aufgesetzten Brusttaschen in Richtung Hemd, die Isolationsfähigkeit in Richtung Jacke. Es sitzt locker auf der Schulter und wird auch bei Kälte offen getragen – die Wolle liefert die nötige Wärme, ohne zu überhitzen. Der Mantel ist die längere Alternative zum Overshirt und eine Spur seriöser. Darin verkörpern Männer eine starke Haltung und treten ihren Geschäftspartnern verhandlungssicher gegenüber.

Legere Alternativen zur klassischen Anzughose.

Mit dem Anzug-Ensemble weicht auch die businesskorrekte Anzughose lässigen und individuellen Alternativen, die Ihren persönlichen Stil unterstreichen. Was nach Anzughose aussieht, trägt sich im neuen Business so bequem wie eine Jogger: Die Joggpants ist die bequeme Alternative zur klassischen Bundfaltenhose – entspannt, aber mit einer Spur Business, wenn Sie dazu beispielsweise ein Printhemd und Jersey-Sakko tragen. Die Joggpants besticht durch ein schmal zulaufendes Bein, einen Gummizug, Leistentaschen und oftmals auch durch Bundfalten. Diese sorgen für mehr Raum und erteilen Herren das Versprechen, dass die Hose selbst nach ­nicht zu spüren ist. Ist sie am Bund mit Gürtelschlaufen versehen, verleihen Sie Ihrem Business-Casual Look im Handumdrehen einen Schuss mehr Seriosität – edlen Gürtel durchschieben und fertig.

Gerne kommt die Joggpants auch mit einer männeraffinen Taschenanzahl daher – und zwar Cargohosen -inspiriert, modisch und funktional. In den Taschen verstauen Sie die Dinge, die das Überleben im Business erleichtern: Handy, Firmentelefon, Schlüssel. Dass Herren in ihrem Business Casual-Look nie ins Schwitzen geraten, liegt an hochwertigen Materialien – ideal für den Sommer und die warme Übergangszeit. Hitzeaffines Leinen , hautfreundliche Baumwolle und luftige Lyocell funktionieren solo genauso gut wie in Kombination und liefern den Grundstein souveräner Outfits. Für den Winter sind Wollhosen die richtige Wahl. Auch hier finden sich bequeme Alternativen mit Gummizug an Bund und Knöcheln.

Die von Männern meistgeliebte Hose macht beim Business Casual-Dresscode Urlaub: Jeans wird mit jedem Tragen authentischer und erzählt an Oberschenkeln und Taschen die Geschichten ihres Trägers. Aus diesem Grund tendieren die meisten dazu, die Jeans beim neuen Business wegzulassen.

Neue Anzüge – alles wird gemütlicher.

Der Anzug ist und bleibt ein treues Kleidungsstück für Herren. Seine Anfänge hat er im Barock des 17. Jahrhunderts und entwickelt sich über die industrielle Revolution zum souveränen Begleiter im Alltag. Erstmals wird bei der Kleiderfertigung auf Standardgrößen zurückgegriffen, sodass jeder seinen feinen Zwirn tragen kann. Schnell etabliert sich der Zweiteiler im Business und ist bis heute ein fester Bestandteil der Herrenmode. Im neuen Business sind Herren mehr unterwegs und oftmals zu lockeren Business-Anlässen eingeladen. Diese Umstände stellen neue Ansprüche an den Anzug, weshalb er heute noch mehr kann als sein piekfeiner Vorgänger von damals.

Designt ist er weiterhin als Anzug: gleiches Tuch, gleicher Stil – jedoch alles eine Spur gemütlicher. Ein cleverer Materialmix aus Jersey und Stretch sowie entspannte Schnitte machen das möglich. So tragen Herren ihren Anzug beim Business Casual-Dresscode weiterhin gern als Zweiteiler. Das wirkt sportiv, aber dennoch seriös. Sakko und Hose funktionieren aber auch getrennt gut. In Kombination mit edlen Jacken oder lässigen Joggpants schaffen modebewusste Männer ausdrucksstarke Looks. Der klassische Anzug sowie Hemd und Krawatte werden ersetzt durch luxuriöse Streetwear mit luftigen Qualitäten.

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Der Power Move-Anzug im Härtetest.


Weste solo tragen – der ideale Sakko-Ersatz.

Beim New Business hat die Weste ihren Soloauftritt und braucht kein Sakko oben drüber. Wählen Sie eine Weste mit stoffgleichem Rücken und tragen Sie sie zugeknöpft über einem Henley-Shirt – das wirkt aufgeräumt. Möchten Sie die Weste doch unter einem anderen Kleidungsstück hervorblitzen lassen, greifen Sie entweder zu einem sehr entspannten Sakko aus Jersey oder Denim oder zu einem Cardigan, der einen ausgewogenen Mix aus Wolle und formstabilem Hightech mitbringt. Das macht die Strickjacke modern und pflegeleicht. Ein Cardigan mit Schalkragen erinnert optisch an ein Sakko und passt somit besonders gut zur Weste.

Schuhe, die das modische Gleichgewicht halten.

Der Sneaker hat es bis in die Chefetage geschafft und die Sandale ersetzt die kühlende Wanne unterm Schreibtisch – dank Business Casual. In puncto Kombination gilt: Gegensätze ziehen sich an. Herren, die einen Sneaker im Business bevorzugen, setzen beim Business Casual-Dresscode auf einen geeigneten Gegenpol. Eine edle Businesshose oder ein modernes Sakko gleichen den lässigen Charakter des Sneakers aus. Wenn Sie sportliche Schuhe oder Sandalen zu eleganten Chinos tragen, endet die ideale Hose knapp über dem Knöchel. So setzen Sie kleine, stilvolle Akzente.

Die klassischen Businessschuhe , wie Budapester , Derbys und Halbschuhe , werden nicht aussortiert: Gepaart mit einer legeren Joggpants erlangen Sie den geforderten Business Casual-Look. Für welches Schuhmodell Sie sich auch entscheiden, investieren Sie in Qualität: feines Leder, präzise Handwerkskunst und puristische Designs. Eine weitere Alternative zum klassischen Businessschuh ist der Slipper . Schnell reingeschlüpft und nachweislich bequem. So arrangiert er sich auch in produktiven Meetings.

Neues Farbschema: Braun ist das neue Schwarz.


Ein wenig Farbkunde zum Einstieg: Braun ist eine Tertiärfarbe. Sie entsteht durch das Abmischen von Primär- und Sekundärfarben. Das hat sie mit den unbunten Farben Weiß, Grau und Schwarz gemeinsam. Allesamt bestechen durch ihre ungezwungene Eleganz. Das macht sie so beliebt in der Herrenmode.

Natur- und Erdtöne werden häufig mit positiven Eigenschaften wie Bodenständigkeit, Authentizität und Vertrautheit in Verbindung gebracht. Somit liefert die Farbe Braun die ideale Basis für zahlreiche Business Casual-Looks, bei der sie als Hauptton des Outfits oder durch einzelne Akzente in Form von Accessoires überzeugt.

Klare Farben wie Offwhite und Rostrot stehen für Natürlichkeit und Nachhaltigkeit und ergänzen das New Business-Farbschema ideal. Die erdigen Farben lassen sich facettenreich kombinieren. Es entstehen monochrome wie mehrfarbige Outfits für Herren, die sich im richtigen Maße zurückhaltend und gleichzeitig selbstbewusst präsentieren.

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