Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

Longsleeves: Wenn ein Pulli zu viel und ein T-Shirt zu wenig ist.

Zum Drunter-, zum Drüberziehen oder einfach solo getragen – wenn es für ein T-Shirt noch zu kalt und ein Pullover schon zu warm ist, ist ein Longsleeve die richtige Wahl. Diese Art des Oberteiles erinnert an einen Pullover, allein wegen der langen Ärmel und weil Sie ihn mit einem Griff über den Kopf ziehen. Nur sitzen diese langärmligen Oberteile im Vergleich meist etwas enger und taillierter. Angezogen endet ein Longsleeve auf Hälfte des Hinterns, die Ärmel enden knapp überm Handgelenk. Modisch tragen in diesem Bereich einige Langarmshirts offene Kanten und unterstreichen so den Trend des klaren, geraden Schnittes eines Longsleeves.

Modisch betrachtet steht das Longsleeve jedoch dem T-Shirt näher. Früher zählt das noch zur Kategorie Wäsche. Und dann, als die Amerikaner im Film erkennen, dass ein weißes kurzärmliges Shirt auch solo richtig gut wirkt, dauert es nicht lange, bis die Ärmel in der längeren Variante salonfähig werden. Von seinen Wurzeln her ist daher ein Langarmshirt schlicht gehalten und damit über Jahre zeitlos. Es zählt zu der Art von Shirts, die Sie gut und simpel kombinieren können. Eben eines für jeden Tag. Deshalb immer zu Jeans, vielleicht manchmal zur Chino oder gar zur Shorts. Mehr Inspiration und besondere Kombinationen entdecken Sie in unseren Outfits.

Das richtige Langarmshirt tragen – von Casual bis Business.

Wurden früher Shirts, so wie wir sie heute kennen, unter der sichtbaren Kleidung getragen, sind heute schlichte, langärmlige Oberteile mehr als nur Basic. Am besten wirkt ein Longsleeve solo. Da ein gut gemachtes meist aus reiner Baumwolle besteht, ist es damit auch bequem genug, um es den ganzen Tag über zu tragen. Generell tragen Sie ein solches Longsleeve über der Hose, das sieht bei engen Oberteilen schlicht besser aus.

Kombiniert werden kann das Shirt auch im Layer-Look. Die zusätzliche Luftschicht zwischen Langarmshirt und Jacke oder T-Shirt speichert Wärme, die Ihren Oberkörper selbst bei viel Bewegung nicht auskühlen lässt.

Im Casual-Stil passt diese Art von Shirt zu kurzen Hosen, dazu ziehen Sie dann Sneaker und passende Socken an. Unsere Produkt Managerin Elina sagt: „Kaum ein anderes Kleidungsstück verkörpert aktuell besser den angesagten 1990er-Style als ein Longsleeve. Das Stichwort dazu lautet: Layer-Look. Wählen Sie einfach ein langärmliges Oberteil, das knackig sitzt, eben körperbetont, und darüber ziehen Sie ein etwas weiteres Print-Shirt. Dazu coole Sneaker – fertig.“ Alternativ ziehen Sie über ein Longsleeve ein Jeanshemd, dazu krempeln Sie die Ärmel Ihres Hemdes hoch. Wie Sie den Ärmel perfekt hochkrempeln, erfahren Sie in unserem Tutorial.

Im Kreativmeeting oder im Business mit Duz-Kultur kombinieren Sie ein schlichtes langärmliges Shirt mit einem stilvollen Sakko. Am besten passt dazu ein unifarbenes Longsleeve in den Farben Weiß, Blau oder Grau, dazu eine schwarze Chino, passendes blaues Sakko – fertig ist der Look fürs Büro.

Ausschnitt: Das Gesicht Ihres Longsleeves – der passende Ausschnitt.

Hier eine Auflistung der wichtigsten Ausschnitt- und Kragenformen bei einem Langarm-Shirt – konzipiert für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter:

  • Der Rundhals sitzt bequem am Hals. Er liegt gut an und lässt den Hals nicht nackt
  • Der Henley-Kragen trägt ergänzend eine Knopfleiste, die das Shirt angezogener macht, vom Schnitt sind die langärmligen Henleys meist eher kastig und gerade.
  • Der V-Ausschnitt ist der kleine Ausschnitt am Kragen, der früher oft im Business zu sehen war (weil Kragenecken unter ihm am besten Platz finden). Heute ist der V-Neck etwas tiefer ausgeschnitten und wird auch in der Freizeit ohne etwas darunter getragen.
  • Den Polokragen kennen Sie von Ihren Poloshirts. Bei Longsleeves gibt es diese Art des Kragens meist in der stehenden Variante, der hochstehende Saum des Kragens mit einem offenen Knopf wirkt unterm Kinn lässig.
  • Der Turtleneck ist zum Inbegriff der kreativen Vordenker geworden – er ist in etwa halb so hoch geschnitten wie ein klassischer Rollkragen, hat einen festen Stand und muss nicht eingeschlagen werden.
  • Ein Rollkragen am Longsleeve bedeckt den Hals im richtigen Maße, wärmt, sieht aber nie nach Halsweh aus – perfekt als wärmende Schicht im Winter.

Stoffwahl: Ein gutes Shirt liegt am liebsten pur auf nackter Haut.

Die Stoffe eines gut gemachten Longsleeves sind in der Regel etwas dünner als beispielsweise beim Pullover. Sie finden in unserem Online-Shop eine Auswahl an Oberteilen aus T-Shirt-bequemem Jersey oder Polo-korrektem Piqué, meist aus dünner Baumwolle, die angenehm anliegt. Hier ein kleines ABC der Stoffe:

Grundsätzlich unterscheiden unsere Produkt Manager in Wirk-, Strick- und Webware.

  • Wirkware bezeichnet Jerseyshirts. Sie kennen dieses Gefühl auf der Haut – diese Art von Shirts tragen einen pfirsichähnlichen, weichen Griff. Es vermittelt das Gefühl eines sommerlichen T-Shirts und ist leicht. Meist ist ein Jersey aus Baumwolle. Er ist dadurch weich, leicht, atmungsaktiv und das Beste: Sie müssen ihn kaum bis gar nicht bügeln. Einmal angezogen ist das Shirt elastisch und geht bei jeder Bewegung mit. Der Jersey wird dabei auf Maschinen in geraden Bahnen fein gewirkt: Nichts verdreht und Ihr Oberteil wahrt lange die Form.
  • Strickware ist noch immer eine echte Handwerkskunst. Auf Strickmaschinen wird meist klassisch links/rechts gestrickt. Die Maschen sind haltbar ineinander verschlungen, haften ineinander, lassen aber Luft dazwischen zu. Gestrickte Longsleeves sind noch selten, aber gerade im Sommer besonders angenehm.
  • Webware kennen Sie von Ihren Polos. Was sich zunächst fragil anhört, ist das Ergebnis teuerster Polostoffe: Piqués. Ein Piqué ist ein klassisches Doppelgewebe, hier bringen zwei übereinanderliegende Kettfäden die fühlbare Tiefe, die sich auf der Haut nicht nur gut anfühlt. Sie isoliert zudem Körperwärme und gibt sie bei Bedarf wieder ab – so wärmt ein Piqué-Longsleeve bei Kälte und kühlt bei innerer und äußerer Hitze. Häufig werden solche Strukturstoffe gewebt. Sie sind im Vergleich eine Spur fester.

Neben der Art, wie Ihr Longsleeve designt wird, ist die Wahl des Stoffes entscheidend. Viele Shirts sind aus Baumwolle, hier erfahren Sie die Vorteile, aber auch einige Besonderheiten des Baumwollregals und weitere Spezialitäten an Fasern und Stoffen:

  • Baumwolle – die atmungsaktive Faser: Sie zählt zu den beliebtesten Fasern bei Shirts. Das Strauchgewächs der Baumwolle wird in rund achtzig Staaten angebaut, entscheidend ist dabei immer die Stapellänge – je länger die Baumwollfaser, umso hochwertiger hinterher das Garn. Pima-Baumwolle – wie beim Concept-Shirt – besitzt mit ca. 30 mm eine lange Faserlänge, der Griff ist im Vergleich seidiger, feiner. Manche Shirtspezialisten vertrauen für diesen Effekt auch auf eine gezielte Behandlung des Stoffes. Für Compact Cotton, wie für das Naturelastische Shirt, wird z. B. so lange ein Luftstrahl über die Faser geführt, bis jedes einzelne Fädchen geglättet ist – sehr sanft, hochwertig und naturelastisch, ganz ohne künstliche Fasern.
    Der Vorteil von Baumwollfasern ist, dass sie besonders fein und hautfreundlich sind. Gerade bei Longsleeves nimmt die Faser als zusätzliche Schicht gut Feuchtigkeit auf und sie besitzt eine hohe Festigkeit – also: Ein häufiges über-den-Kopf-Ziehen klappt.
    Oftmals wird Baumwolle mit weiteren Fasern gemischt. Im Zusammenspiel mit Polyester ist der Stoff pflegeleicht, mit Viskose äußerst gleichmäßig und mit Modal nimmt er überschüssige Feuchtigkeit Ihrer Haut noch besser auf. Mehr über weitere Zusammensetzung und Ihre Vor-/bzw. Nachteile erfahren Sie übrigens immer in unseren Produkttexten.
  • Leinen – im Sommer unverzichtbar: Ein Oberteil mit langen Ärmeln ist eine Nummer bedeckter als ein T-Shirt, während der körnige Naturstoff weiterhin Ihre ganze Haut kühlt. Leinen ist im Sommer die erste Wahl, weil es den Körper kühlt und Feuchtigkeit einfach nach außen gibt. Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen – klingt öko, ist es vielleicht auch. Jedenfalls fühlt sich Leinen auf der Haut immer trocken an, trägt einen edlen Glanz, es ist unempfindlich (da natürlich schmutzabweisend). Und: Ein Longsleeve aus Leinen muss knittern, je satter die Knitter, umso hochwertiger das Leinen.
  • Modal – die knitterarme „Man-made-Zellulosefaser“: Modal ist Baumwolle sehr ähnlich. Die Faser wird aus Naturholz gewonnen, fühlt sich aber auf der Haut weich wie Seide an. Und sie knittert kaum – gerade gut, wenn Sie Ihr Oberteil für lange Tage oder einen Trip im Koffer einplanen. Meist wird sie mit Baumwolle gemischt – besonders gut, wenn Sie viel schwitzen, Modal nimmt bis zu 50 % mehr Feuchtigkeit als Baumwolle auf.
  • Kaschmir – der Schuss Luxus: Kaschmir ist eine Luxusfaser und wird dann eingesetzt, wenn ein Teil dafür ausgelegt ist, dass Sie es ewig tragen können. Teure Longsleeves tragen einen Schuss Kaschmir in sich, das Oberteil wird wärmender und es schimmert seidig. Im Zusammenspiel mit beispielsweise Baumwolle ist es aber weiterhin noch pflegeleicht und waschbar. Weiterhin tragen Sie damit aber das befriedigende Gefühl von Luxus und Komfort. Allein durch seine exquisite Weichheit.
  • Viskose – ideal für intensive Farben: Viskose ist Modal sehr ähnlich. Es ist eine Zellulosefaser und wird meist aus der Rinde von Eukalyptus-, Pinien- oder Buchenholz gewonnen. Am Körper ist es glattfließend und Sie werden es auf der Haut kaum merken. Selbst im Mischverhältnis mit Polyester schafft es auf der Haut Natürlichkeit und lässt Sie atmen. Viskose eignet sich übrigens gut für starke Farben, gestreifte Shirts oder Printoberteile – die Farbe dringt tief in die Faser ein und hält viele Wäschen aus.
  • Wolle – die natürliche Klimaanlage für heiß und kalt: Mit einem Longsleeve aus Wolle sind Sie bei jedem Wetter einfach gut angezogen. Was wenige wissen: Bei Kälte absorbiert Wolle Feuchtigkeit und wirkt isolierend. Wenn es warm wird, isoliert ein Longsleeve aus Wolle trockene Luft und kühlt Ihre Haut. Wolle ist hochelastisch, knitterarm und von Natur aus nimmt sie keine unangenehmen Gerüche oder Schmutz auf. Meist genügt nach dem Tragen daher schon Auslüften. Häufig wird Wolle mit Baumwolle vermischt – dann können Sie das Shirt auch in Ihrer Waschmaschine waschen und Sie haben über viele Jahre Freude daran.

Übrigens: Auf all unsere Produkte erhalten Sie drei Jahre Garantie – wir verstehen dieses Versprechen als Grundstein nachhaltiger Bekleidung. Denn neben stilistisch nachhaltigen Designs legen wir Wert auf langlebige Qualität.

Entdecken Sie darüber hinaus weitere Besonderheiten wie Shirts aus kühlendem Leinen oder mit einem Anteil wärmender Wolle. Zum Beispiel von ausgewählten Marken, wie die Streifenshirts aus dem Hause Saint James, die noch immer in der Bretagne gefertigt werden. Oder die Longsleeves von Majestic Filatures, die Stoffe so fein angehen, dass Sie sie eher mit den Dessous Ihrer Liebsten waschen sollten, sowie die Oberteile aus feinsten Materialien von SCHIESSER Revival aus Radolfzell. Ausgewählte Marken und besondere Einzelstücke an Longsleeves entdecken Sie hier.

::