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Hemden

Anlassbezogen: Business- und Casualhemden.

17 Hemden hängen im Männerkleiderschrank – durchschnittlich – sieben davon fürs Business, zehn davon als Casualhemden. Während ein Businesshemd sich nach Anlass und Träger richtet (und bei Bedarf Krawatte oder Fliege trägt), wählen Sie fürs Kreativmeeting oder den Barhocker auch eine lockere Variante.

Ein Businesshemd unterscheidet sich von einem Casualhemd durch seine etwas längeren Ärmel, sodass die Manschetten unterm Sakko den stilechten Zentimeter hervorschauen. Ebenfalls ist ein Businesshemd stärker auf Figur geschnitten – Sie erkennen es an der Passform. Damit unterm körpernahen Anzug alles genug anliegt, bevorzugen moderne Männer eines in Slim Fit (die entsprechenden Abnäher befinden sich an der Rückenpartie). Ein Hemd in der Passform Regular Fit ist an der Schulter etwas breiter geschnitten und fällt dann gerade ab – ideal für Männer, die auch ihr Sakko etwas lockerer tragen.

Qualität als Zeichen von Langlebigkeit.

Die Haltbarkeit eines Hemdes in Ihrer Größe erkennen Sie an der Anzahl seiner Stiche. Damit Ihr Hemd selbst nach häufigem Tragen gewohnt und präzise sitzt, kommen auf einen Zentimeter Naht mindestens acht haltbare Stiche. Für den richtigen Halt sorgen dann die veredelten Hemdknöpfe. Übrigens ist die Knopfleiste immer rechts und die Knöpfe sind links angeordnet. Beides Relikt aus dem Mittelalter, da Ritter beim Griff zum Schwert (das auf der linken Seite saß) nirgends hängen bleiben wollten.

→ Tipp: Für den Casual-Look sind Hemden mit aufgenähter Brusttasche schön (die es auch in moderner Variante mit zwei Taschen gibt), für seriöse Veranstaltungen, an denen Sie zu Anzug und klassischen Farben greifen, wie zum blauen, weißen oder schwarzen Uni-Hemd, empfiehlt sich die schönste aller Brusttaschen, nämlich keine – die Zeiten, in denen der Kuli hier steckte, sind schlicht vorbei. Übrigens kam die mit dem Verschwinden der Anzugweste in den sechziger Jahren in Mode.

Die besten Stoffe von Frühjahr bis Winter.

Nach Temperatur und Anlass richtet sich der Stoff des Hemdes. Generell ist bei Hemden Baumwolle beliebt, da die Naturfaser sowohl widerstandsfähig als auch atmungsaktiv ist. Weiter wird in Batist, Popeline, Oxford, Twill oder Flanell unterschieden. Die Unterschiede liegen meist in der Stärke der Faser oder Bindungsart der Baumwolle. Bei feinen Stoffen, wie Popeline, empfiehlt sich darunter ein eng anliegendes T-Shirt oder Unterziehshirt mit V-Ausschnitt. Ideal im Sommer sind Leinenhemden. Wegen der satten Knitter landen viele aber nicht im Koffer. Legen Sie sie einfach in eine Plastiktüte und hängen sie anschließend im Bad auf – der warme Wasserdampf lässt Falten verschwinden.

Wir empfehlen...

... fürs Frühjahr: Batist, Oxford;

... für den Sommer: Leinen, Chambray, Seide;

... für den Herbst: Twill, Popeline, Oxford und

... für den Winter: Flanell, Twill und Oxford.

Kleine Kragenkunde.

Stilgebender Bestandteil eines Hemdes ist sein Kragen. Gängig ist die Unterteilung zwischen Steh- und Umlegekragen. Waren Hemden mit Stehkragen früher gängig, wurde er nach und nach durch die umzulegende Variante ersetzt. Formen des Umlegekragens sind der klassische Kent, der gespreizte Haifisch, der geknöpfte Button-down (typisch für ein Business-Hemd) oder der korrekte Kragen mit Doppelknopf. Seltener kommt der abgerundete Bübchen- und der Kläppchenkragen vor, der zu festlichen Anlässen mit Frack getragen wird.

  • Button-down-Kragen
    Auf Höhe des Schlüsselbeins verbinden zwei kleine Knöpfe die Kragenflügel mit dem Hemd. Der Button-down ist ideal für Männer mit einer runden Gesichtsform, da dieser das Gesicht etwas schlanker erscheinen lässt. Stylish wirkt das Hemd, wenn sein Träger alle Knöpfe (auch den obersten!) schließt – solo, aber auch unterm Anzugsakko cool. Bei gut trainierter Nackenmuskulatur das Hemd unbedingt offen lassen, ansonsten könnte es spannen.
  • Haifischkragen
    Beim Haifischkragen sind die Kragenflügel sehr weit gespreizt und gilt als eleganteste Wahl für den Business-Look. Die Haifischkragenform ist besonders für alle, die gerne beziehungsweise oft Krawatte tragen – hier hat der Krawattenknoten (zum Beispiel der doppelte Windsorknoten) viel Platz. Perfekt für Männer mit länglichen Gesichtern, denn der breite Kragen wirkt optisch ausgleichend. Neu und elegant ist die Variante mit gemusterter Fliege.
  • Stehkragen
    Der Stehkragen hat keine Kragenschenkel. Er reicht bis unterhalb des Adamsapfels und wird mit einem, manchmal sogar mit zwei, Knöpfen geschlossen. Männern mit einem schlanken, sportlichen Körperbau steht dieser Kragen am besten. Kann offen getragen werden, moderner ist die geschlossene Variante. Der Stehkragen ist im Business selten, weil er klassischem Beiwerk keinen Halt geben kann. Besonders beliebt ist er bei Hemden aus Leinen – für stilvolle, lässige Looks mit Jeans und jeder Art von Hüten.
  • Kentkragen
    Er ist der unangefochtene Klassiker unter den Hemdenkragen. Im Vergleich zum Haifisch sind die Kragenflügel hier schmaler geöffnet. Durch den spitz zulaufenden Kragen werden das Gesicht und der Hals optisch gestreckt. Dieser Kragen schmeichelt besonders Männern mit runden und markanten Gesichtern. Um den Kentkragen passen alle Arten von Krawatten und Fliegen, was ihn so vielseitig macht. Modern ist übrigens die Kombination mit einem leichten Rolli darunter.

Kleine Krempelkunde.

Wenn Bewegung oder Temperatur es einfordern, werden Hemden mit langem Arm gekrempelt. Italienisch sieht das Krempelwerk aus, wenn Sie erst alle Knöpfe am Ärmel öffnen und dann die umgeschlagene Manschette bis hoch zur Mitte des Bizepses ziehen. An der schmalsten Stelle schlagen Sie den dann lässig ein und in halber Breite die Manschette ein letztes Mal um. Luftiger ist es, wenn Sie morgens direkt zum Kurzarmhemd greifen. Besonders schön, sobald dessen Ärmel nah und gut anliegen. Diese sind in einer solchen Größe im Einzelhandel meist schwer zu finden, eine schöne Auswahl von passenden Hemden mit kurzem Arm in ausgewählten Farben von uni Blau, tiefem Schwarz (das viele Wäschen kräftig bleibt) oder bis hin zum Must-have in Rot finden Sie im Online-Shop bei Mey & Edlich.

Wenn ein Hemd in der Hose gut sitzt.

Ob Sie das Hemd in der Hose tragen, liegt am Anlass und der Wertschätzung Ihres Gegenübers. Im klassischen Business stecken Sie das Hemd in Ihrer Größe in die Stoffhose. Damit das aber bei der neunzehnten Bewegung am Schreibtisch keine Falten schlägt, sollte das in Ihrer Größe passende Hemd vorne glatt und gerade aussehen. Meistens funktioniert das, sobald Sie zunächst das Hemd und anschließend die Hose anziehen. Wiederum andere Hemdenträger schwören darauf, das Hemd direkt in die Unterhose zu stecken… Bei beiden Varianten liegen bei Ihrem Business-Outfit Hemdknöpfe, Hosenknopf, Anzuggürtelschnalle und Reißverschluss symmetrisch auf einer Linie. Übrigens, entspannter und für die Freizeit konzipiert: Bei einem Casualhemd ist der Saum meist abgerundet, sodass er beim Sitzen auf dem Hosenbein aufliegt. Schön auch, sobald der Saum unterm Pullover hervorblitzt.

Ein Knopf macht den Unterschied.

Im Business bleibt (je nach Gusto) der oberste Hemdknopf offen – jedenfalls überall dort, wo Krawatte, Sakko und Mantel abgelegt werden. Im kreativen Bereich ist die Tendenz nahezu gegenläufig – auf Etagen, in denen kein Anzug getragen wird oder schlicht in der Freizeit ist es immer öfter gesehen, das alle Knöpfe extra bis oben hin geschlossen werden.

Die richtige Pflege eines Hemdes.

Es ist wohl das Kleidungsstück, das der größten Hingabe bedarf. In den 5-8 Minuten Bügelzeit erfolgt die Widmung des Klassikers der Männergarderobe von Ärmelmanschette bis hin zur Knopfleiste. Einige hängen es bereits nass und zugeknöpft auf einen Bügel und überlassen es – im leicht feuchten Zustand – der Hitze des Eisens, die Falten auszubügeln. Länger glatt und perfekt bleibt das Hemd, sobald Sie es auf einen Bügel hängen und jeden zweiten Knopf schließen.

Vom Kompromiss zum modischen Highlight.

Hemden, wie wir sie heute kennen, blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bis ins 18. Jahrhundert war das Hemd zunächst Teil der Wäsche – daher ist es bis heute stillos, unaufgefordert sein Sakko abzulegen und damit, der Historie entsprechend, seine Wäsche zu zeigen. Einst zogen es Männer unter ihre Oberbekleidung und in der Form eines Schlupfhemdes ausschließlich über den Kopf (wie ein Shirt). Das Patent zum Hemd mit durchgeknöpfter Brustleiste erfolgte dann 1871. Und damals wie heute gilt: Das wichtigste Hemd im Leben eines Mannes ist weiß. Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren weiße Hemden allerdings nur den Adeligen und Wohlhabenden vorbehalten, denn nur wer über entsprechende Mittel verfügte, konnte sein Hemd rein und weiß halten (blaue Hemden waren der arbeitenden Bevölkerung vorbehalten). Etwa zu dieser Zeit kamen gemusterte, vor allem gestreifte Hemden in Mode. Jedoch taten sich Printhemden oder karierte Hemden schwer, in der Gesellschaft zu bestehen, da sie immer unter Verdacht standen, Unreinheiten zu kaschieren. Als gängiger Kompromiss entstanden so gemusterte Hemden mit weißen Krägen und Manschetten – eine Kombination, die es bis heute noch gibt, heute aber aus modischem Aspekt getragen wird.

Eine Auswahl sorgsam zusammengestellter Outfits finden Sie bei Mey & Edlich online im Magazin. Ob mit Jeanshemd in Slim von der Marke Levi's®, mit traumschönen Mustern von Liberty/London, offen getragenen Flanellhemden mit Shirt darunter von der Marke Portuguese Flanell, Langarm-Hemden mit Kent-Kragen oder Haifisch, als Freizeithemd in der Farbe rot oder in der karierten Variante – finden Sie jetzt Ihr persönliches Lieblingshemd. Einfach gut angezogen.

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