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Wenn ein Sakko zu viel wäre und trainierte Oberarme nach Freiheit verlangen: Westen.

Die vier Westenarten.

Bis zum Anfang des vergangenen Jahrhunderts zählt die Weste zu einem der Grundelemente der Männergarderobe. Als Dreiteiler perfektioniert sie und wärmt den Rumpf unter dem Sakko. Doch seitdem Häuser isoliert und Räume beheizt sind, ist die Weste ein vollwertiges Kleidungsstück und ihre Bedeutung ist vielschichtiger geworden. Es gibt sie als Weste mit stoffgleichem Rücken, die Sie solo tragen, als Weste mit Futterstoff im Rücken, der das Anziehen übers Sakko erleichtert, als Strickweste, die Ihr Outfit mühelos aufwertet und als Outdoorweste, die Frischluft gutheißt und im März oder Oktober meist angenehmer als eine Jacke ist. Stilistisch nachhaltige Kombinationen mit Westen, die von den Stylisten Mey & Edlichs sorgsam zusammengestellt wurden, finden Sie unter Outfits.

Heutige Sakko-Empfehlung: Weglassen – Westen mit stoffgleichem Rücken.

Eine konfektionierte Weste mit stoffgleichem Rücken hat einem Sakko einiges voraus. Sie lässt Spielraum für ausfallende Bewegungen und trägt sich im Sommer deutlich angenehmer. Vorausgesetzt, das Material (oder der Stoff) ist hochwertig gewählt und die Verarbeitung übernahm ein gelernter Konfektionär, dessen kritischer Blick und Kompetenz auf qualitative Merkmale bedacht ist. Dann tragen Sie die Weste immer dann, wenn ein Sakko zu viel und ein Hemd allein zu wenig wäre. Im Business ersetzt übrigens eine gut sitzende Baumwollweste das Sakko – in letzter Zeit oft gesehen sind auf Etagen in der Kreativszene auch hochwertige Westen von Designern (wie von hannes roether oder Doris Hartwich). Übrigens erkennen Sie eine gut sitzende Weste daran, dass sie auf dem Hosenbund endet und ein feiner Streifen des Hemdes und Gürtels hervorblitzen. Die Größe lässt sich bei den meisten Westen von Mey & Edlich über den verstellbaren Riegel im Rücken feinjustieren.

Als Ausdruck nötiger Wertschätzung: Anzugwesten.

Eine Anzugweste mit Futterstoff im Rücken würdigt den Moment mehr, als ein Anzug ohne Weste es je könnte, und verleiht Ihrem Outfit Würde: Sie drückt Anlass und Gegenüber die nötige Wertschätzung aus. Sie tragen sie unter dem Sakko – der spiegelglatte Futterrücken erleichtert das Anziehen und liegt gefordert flach an. (→ Tipp: Gut sieht es aus, sobald die Reversform von Weste zu Sakko übereinstimmt.) Zu feierlichem Anlass tragen Sie sie elegant in Blau, Grau oder Schwarz – als Dreiteiler, bei dem Farbe, Muster und Tuch 1:1 zu Sakko und Anzughose übereinstimmen. Seriosität strahlt die Kombination auch beim Vertragsabschluss oder elementaren Businesstermin aus, insbesondere als Dreiteiler von der Designerin Doris Hartwich. Wenn der Anlass es zulässt, wirkt die Kombination entspannter, sobald Sie die Weste in zwei Nuancen heller oder dunkler zu Jackett und Hose abstimmen und tragen.

Verbinden beste Westenelemente: Strickwesten.

Eine gestrickte Weste ist ein zuverlässiges Element der Männergarderobe. Sie verbindet die guten Eigenschaften einer Weste mit stoffgleichem Rücken mit denen einer Anzugweste: Eine Strickweste aus Kaschmir oder reiner Baumwolle ist durch ihren vollwertig gestrickten Rücken solo tragbar (schön zu Jeanshemd, T-Shirt und Chino), durch ihren flachen Strick wirkt die Kombination unter einem Sakko edel (klassisch zu weißem Hemd und Denim-Jeans).

Wärmt bei Wind und ist meist angenehmer als eine Jacke: Outdoorwesten.

Eine Steppweste ersetzt an lauem Sommerabend die Jacke und ist unter Ihrer Jacke getragen als zusätzlicher Wärmespeicher ideal an Tagen, an denen morgens noch der Raureif auf den Gräsern liegt. Sie heißt Frischluft gut, ist schnell angezogen für die Runde ums Eck und auf kalte Tage und viele Wetter vorbereitet. Überschüssige Wärme leitet sie konstant über die Arme ab und hält den Körper im Ganzen warm. Ideal auf Reisen: Eine Steppweste schützt im Flieger vor der Klimaanlage, zusammengeknüllt wird sie zum Kissenersatz und einmal ausgeschüttelt, erholt sich ihre Füllung schnell (ob als Daunenweste oder Weste mit technischer Thermore®-Füllung).

Es begann als Wams.

Westen, wie wir sie heute kennen, entstammen dem mittelalterlichen Wams. Bis zum 17. Jahrhundert als Schutzkleidung unter der Rüstung getragen, haben sie sich im Barock – nach dem Wegfall der schweren Eisenpanzer – verselbstständigt und werden mit langen Ärmeln getragen. Als Unterbekleidung. Und damit lagen Westen modisch vorne auf. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts verlieren sie ihre Ärmel und werden stärker auf Figur zugeschnitten (aber liegen noch weit entfernt vom heutigen Slim Fit). Als Anfang des 20. Jahrhunderts der Anzug an Relevanz gewinnt, werden Westen mit Sakko und Hose als Dreiteiler getragen. Einige Zeit später gerät die zusätzliche Stoffschicht beim Anzug zunehmend in Vergessenheit. Heute schützt sie uns nicht mehr vor kämpferischer Verwundbarkeit, sondern vor gesellschaftlicher Verletzbarkeit und ist so stilvoll und vielseitig wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Mühelos wertet Sie Ihr Outfit auf und macht es auf gute Weise angezogener. Dass der unterste Knopf der Knopfleiste bei Westen offen bleibt, ist übrigens auf König Edward VII. zurückzuführen. Er ist Genussmensch, weswegen er den untersten Westenknopf nicht mehr schließen kann, was dann – er gilt seinerzeit auch als Stilikone – von seinen Untertanen kurzerhand übernommen und bis heute beibehalten wird.

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