Kurz vor dem Absprung aus dem Startblock sitzt der Dynamic-Suit bei Tao Fernandez immer noch perfekt und zeigt: So geht Anzug heute. Nun sagen die Sportwissenschaftler: Zum Sprinter wird man geboren, zum Langenstreckenläufer wird man gemacht. Das hat etwas mit der Art der Muskelfasern zu tun. Und beim Anzug hat es etwas mit der Art der Wollfasern zu tun – sind diese besonders rein, lang und hochgedreht, dann sitzt der Anzug glatt und macht doch jede Bewegung ermüdungsfrei mit. Das ist übrigens der Unterschied zum Sprinter, dessen Muskelfasern typischerweise zwar sehr schnell reagieren, dann aber auch ermüden – was nicht so schlimm ist, denn nach 100 Metern oder 200 Metern ist der Sprinter ja fertig. Der Dynamic-Suit aus dicht gewebtem, leichtem Tuch mit hochgedrehten reinen Wollfasern hält länger durch. Viel länger. Und darüber hinaus: Der schwarze Anzug ist stilistisch sowohl Sprinter als auch Marathon-Man. Sie tragen ihn tagein, tagaus im Büro, aber genauso zu „Jetzt-geht’s-ums-Ganze“-Anlässen wie Hochzeiten, Vernissagen, Filmpremieren und Medienevents. Dazu brauchen Sie nur noch ein weißes (klassisch), ein schwarzes (stylish), ein mittelblaues (italienischmodisch) Hemd oder (wi
Sie ist keine Jeans. Weil die in den aktuellen Kollektionen der großen Designer und Modelabels aber das Top-Thema sind, spielt die klassische Baumwollhose auch keine so große Rolle, wie die Raw und Used Denims es tun. Deshalb ist die richtige Five-Pocket, die aber eben keine Jeans ist, auch nicht leicht zu finden. Heißt: Wir mussten sie kurzerhand selbst entwickeln. Denn sie zählt nach wie vor zu den wichtigsten Hosen im Männerkleiderschrank. Die Absolute Five ist aus solider Baumwolle, die nicht zu stei
Die Weste, wie wir sie heute kennen, entstammt dem mittelalterlichen Wams. Bis zum 17. Jahrhundert als Schutzkleidung unter der Rüstung getragen, hat sie sich später, nach dem Wegfall der schweren Eisenpanzer, verselbstständigt und schützt uns heute vor unserer gesellschaftlichen Verletzbarkeit. Anzugwesten, die aus Kostengründen häufig ein Rückenteil aus Futterstoff haben, müssen immer wieder zu fortgeschrittener Stunde, wenn das Sakko abgelegt wird, dessen Aufgabe übernehmen, Würde zu zeigen. Dabei stört der sparsam
Weste "Das Wams"
Weste Cielo
Es gibt Situationen, in denen will man nicht auffallen – um jemand anderem nicht die Show zu stehlen, um den Fokus auf die so wichtige Präsentation zu legen, um die Gemüter der Gegenüber nicht zu erregen. Aber dann wiederum gibt es Momente, da hört
Valentino de Luca und Diego Vacalebre haben sich einer neuen Generation Hosen verschrieben. Ihrem Design sieht man an, dass ihre Hosen konsequent den Platz als wichtigstes Kleidungsstück der Männer einnehmen sollen. Der Streifen, die nach außen gest
Gestreifte Hemden gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert. Vorher war ein Hemd weiß, und es galt als Luxus, wenn es sauber war. Denn man wusch sich in der Regel nur einmal pro Woche gründlich, und als vornehm galt, wer jeden Tag ein frisches Hemd trug. Die Hemdenstoffe waren dementsprechend eher grob als fein, damit sie das häufige Schrubben überhaupt aushielten. Bis 1900 gehörten Hemden zur Unterkleidung, wurden über den Kopf gezogen und waren gebunden oder maximal halb geknöpft, da Knöpfe teuer waren: Sie wurden aus Holz, Bein und später aus Perlmutt geschnitzt oder aus stoffbezogenem Metall gefertigt und waren kostbarer als der Hemdenstoff. Das durchgeknöpfte Hemd konnte erst erfunden werden, als die Knöpfe dank industrieller Fertigung preiswerter wurden. Aber zurück zum Streifen: Fast zwei Jahrzehnte war er von den Laufstegen verschwunden, in den Geschäften schwer zu finden und all jene, die Karos nicht mögen, hatten ihr Leid. Doch jetzt werden Streifenhemden in der Männermode wiede
Gegenwind spürt nur, wer ganz vorne ist. Auf dem Rennrad tut er besonders weh, aber er erhöht den Trainingseffekt. Am Fahrtwind erfühlen Sie Ihre Geschwindigkeit, besonders als Fahrer eines Cabrios. Rückenwind tut immer gut, ist aber beim Segeln lange nicht so schnell wie halber Wind. Segelflieger dagegen lieben Aufwind, in einer Krise wünscht ihn sich jeder. Aber egal in welchem Wind Sie stehen und aus welcher Richtung er kommt, ob er Sie aufhalten will oder antreibt – mit einem guten Windbreaker wird das Leben im Win
Windbreaker, marine (24-4851-4)
Windbreaker, weiß (24-4893-4)
Wir erzählen Ihnen jetzt nicht, wer Dy­neema® wann erfunden hat (nur so viel: Die Spur führt in die Niederlande). Spannender finden wir, was daraus so alles gemacht wird: Startwindenseile für Segelflugzeuge, Angelschnüre, Bogensehnen, Schutzwesten, Motorradhelme, Ketten­sägenhosen, Klettersportausrüstung, Gleitschirme und Drachen. Wenn übliche Materialien an die Grenze ihrer Belastbarkeit kommen, muss die Hightech-Faser aus Polyethylen ran. Sie ist extrem robust (15 x stärker als Stahl), reißfest und nicht klein zu kri
In Düsseldorf steht am ersten Februarwochenende alles im Zeichen der Fotokunst. An der sechsten Edition des Duesseldorf Photo Weekend beteiligen sich mehr als 70 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume – ein Programm, eigentlich viel zu groß für ein Wochenende. Deshalb haben wir unsere Highlights für Sie zusammengestellt. Los geht's im Stadtteil Bilk. Im Historischen Depot der Rheinbahn, Am Steinberg 35, findet "RAW_the decisive moment" statt. Die Ausstellungsmacher gehen der Frage nach, wie sich d
Walter Schels, Haende © Walter Schels
Mark Dorf, Nebulous, 2015, archival pigment print, 81 x 101 cm © Mark Dorf
Zum Shooting der Frühjahr- / Sommer-Kollektion 2017 waren wir in München unterwegs – Isar, Olympiapark, Café Morso in Schwabing, Cafè Kosmos im Bahnhofsviertel ... Inspirierende Orte für eindrucksvolle Bilder, sehen Sie selbst.
Unser neues Making-of-Video aus München.
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