noch nicht haben. Sie sind alle verschieden, und jeder Hose sieht man ihre Ambitionen an, dass sie den Platz als wichtigstes Kleidungsstück von uns Kerlen einnehmen will. Vom Designer-Teil aus Italien über die kunstvoll geflickte Patchwork-Jeans bis hin zur ungewöhnlichen Baumwollhose, die in Ölfässern gereift und anschließend aufwendig von Hand gefärbt und nachgeschliffen wurde, haben wir Ihnen diesen besonderen Sechser zusammengestellt. Der Streifen von Barb'one, die nach außen gestülpte Seitennaht, ist das Markenzeichen der Chino des italienischen Designers Valentino de Luca und des Hosenmachers Diego Vacalebre. Der Stoff ist fühlbar dicht und fest gewebt und nochmal deutlich robuster als Sie es von amerikanischen Chinos – die auch schon sehr stabil sind – gewohnt sein dürften. Der Schnitt ist tapered, das heißt obenrum sehr lässig und an den Waden schlank. Sieht immer cool aus mit gekrempelten Hosenbeinen. Mit Patchwork und kunstvoll geflickten Kniepartien erlebt die Denim-Szene ein Revival. Was notdürftig repariert wirkt, ist in Wahrheit clever designt. Auffällig kontrastierend
Masel tov kommt aus dem Jiddischen und heißt soviel wie: Glückwunsch! Wir lieben diesen Ausdruck – egal, ob er laut und von Herzen auf (jüdischen) Hochzeiten ausgerufen oder etwas leiser und, zugegeben, etwas böse genutzt wird, um jemandem zum zerdepperten Glas zu gratulieren. Genauso schön sind übrigens die jiddischen Worte Maloche, Tacheles, Tinnef, Mischpoke, Zoff, Bohai, Kaff und Techtelmecht
Am 1. September ist meteorologischer Herbstanfang. Anders als der astronomische Herbst, der immer erst zur Tag-und-Nacht-Gleiche beginnt (dieses Jahr am 22. September). Im Grunde ist der Tag aber auch völlig egal, wichtig ist nur: Wir haben Lust auf
Neu ist der Gedanke der Wiederverwertung nicht – unsere Vorfahren waren darin schon ziemlich gut. Neu ist, dass dies kein Zeichen von Sparsamkeit, sondern von Achtsamkeit ist. Außerdem gibt Recycling ausrangierten Dingen eine individuelle Lebensgeschichte, eine Geschichte, die schön anzusehen ist, die sich gut und neu anfühlt und über die man oft ins Gespräch kommt. Koffer als Beistelltisch, ein
Recycled Chunky.
In vielen Situationen hilft der Dresscode, in Sachen Kleiderfrage nichts falsch zu machen. Ein guter Look ist aber mehr. Er gibt immer ein bisschen Persönlichkeit preis, sagt, woher ich komme, wohin ich gehe und was mir wichtig ist. Die Hose mit Weste ist eine andere Form des Anzugs und hat mit den Dresscode-Regeln, denen dieser unterliegt, nur wenig gemein. Deshalb kann er den klassischen Anzug nicht ersetzen – doch wesentlich ergänzen. Die Wirkung von Hose mit Weste ist immer lässig. Denn die Kombination suggeriert: "Hier siehst du eigentlich einen dreiteiligen Anzug, bei dem das Sakko abgelegt worden ist. Das heißt: Du bist auf einem guten Fest zu später Stunde, die Fernsehkameras sind abgeschaltet, die Gäste feiern ausgelassen und es ist ziemlich heiß." Oder: "Hey, dies war bis vorhin noch ein dreiteiliger Anzug und dann mussten wir eben die Ärmel hochkrempeln und das Sakko war im Weg – hier geht es wohl gerade rund, wie gut, dass keiner zusieht." Für angepasste Männer, die sich g
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