Im Wilden Westen dienten Bandanas Cowboys als Mundschutz, in den 70ern Straßengangs als Zugehörigkeitszeichen. Heute komplettieren sie coole Looks. Und neuerdings darf das lässige Halstuch auch neben den Krawatten liegen – getragen auf der Vernissage zur Weste mit Stehkragenhemd, zum Sakko und rahmengenähtem Schuh oder grob gestricktem Pullover und Sneakern. Klassisch gestylt wird das Bandana mittig zu einem Dreieck gefaltet, mit der Spitze nach vorne um den Hals gelegt und im Knacken verknotet

doch irgendwann ist es selbst für dünnsten Denim zu heiß. Dann helfen Leinen und Weite. So kann die Luft zirkulieren und bei jeder Bewegung setzt der Blasebalg-Effekt ein und kühlt. Dieses Prinzip haben wir uns bei der Post-Denim-Hose zunutze gemacht. Ihre optische Nähe zur Jeans kommt durch die dunkle Indigofärbung und die vom Denim abgeschaute zweifarbige Köperbindung. Ein Anteil Hightech macht die Hose schnelltrocknend. Lässiger Schnitt und Tunnelzug, Reißverschluss und Knopf gibt es trotzdem (zum sic
Mitte der 1970er Jahre startet Penfield mit Mode für die Witterungsverhältnisse von New England – windig bis sehr windig und manchmal nass. Im Sommer trägt man dann einen Windbreaker aus Baumwolle, je nach Herkunft der Jacke, mit mehr oder weniger großem Kragen, den man bei steifer Brise hochschlägt. Das Teil ist funktional schlicht, wird über den Kopf gezogen, damit möglichst wenig Wind durch die Knopfleiste zieht. Und mit geräumiger Kängurutasche, in der auch noch Platz ist, wenn die Hände schon drinstecken. Nach ein
Illustrator und Trickfilmer Nils Knoblich hat sich am Eröffnungswochenende in den, wie er selbst sagt, "Kunstrausch" der documenta 14 gestürzt. Der Absolvent der Kunsthochschule Kassel war während der documenta 13 als Offspace-Betreiber aktiv und ke
Illustrator und Trickfilmer Nils Knoblich.
Der luftige, leichte Netzschuh, bei dem das Wasser einfach abläuft, ist im Sommer die geliebte Fußbekleidung spanischer Fischer an der Costa Blanca – seit wann? Das weiß niemand so genau, warum auch. In den 1950ern entdecken die französischen "Jolie
Rise Against – die amerikanische Punk-Rock Band meldet sich nach drei Jahren zurück. Und zeigt mit ihrem neuen Album "Wolves" Zähne. Elf energiegelandene Songs demonstrieren Punk, Hardcore und Rock in Reinform. Bissig singt die Band um Frontman Tim McIlrath gegen Ungerechtigkeiten in Gesellschaft und Politik an. "Wolves", ihr mittlerweile achtes Studioalbum, ist schlicht eine Kampfansage an Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie. Erschienen bei Virgin Records. Sollte auf keiner Trackliste fehlen diesen Sommer. Live zu sehen sind Rise Against dieses Jahr in Deutschland beim Taubertal Festival (11.08.17, Rothenburg), beim Rocco del Schlacko Festival (12.08.17, Saarbrücken) und beim Open Flair Festival (13.08.17, Eschwege). Auf Hallentour rocken die vier Jungs aus Chicago in München (14.11., Zenith), in Frankfurt (15.11., Festhalle), in Düsseldorf (17.11., Mitsubishi Electric Halle), in Hamburg (18.11., Sporthall) und in Berlin (19.11., Velodrom).
"The Violence" aus dem neuen Album "Wolves" von Rise Against.
Schon vor der offiziellen Eröffnung hat die documenta 14 in Kassel ihr Wahrzeichen: Der Parthenon aus verbotenen Büchern von der argentinischen Performance-Künstlerin Marta Minujín – aufgebaut in Originalgröße vor dem Fridericianum. Während der 100 Ausstellungstage könnte er zum meist fotografierten Motiv der weltweit wichtigsten Schau für zeitgenössische Kunst werden. Der Büchertempel ist für die Künstlerin Sinnbild der freien Meinungsäußerung, ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung
Der Parthenon aus verbotenen Büchern von Marta Minujín.
Nils Knoblich, Illustrator, Trickfilmer und unser Mann vor Ort am Eröffnungswochenende der documenta 14.
Unser Kollege Stephan trägt bedruckte T-Shirts wie andere Männer unifarbene Hemden. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern als Statement und entsprechend viel Geist fließt in die tägliche Wahl des richtigen. Wir haben unsere Freude daran und oft ist das T-Shirt – übrigens immer aus einer Limited Edition – Einstieg in ein interessantes Gespräch. Vermutlich ist Stephan kein Einzelfall … Es scheint einen Trend weg vom Hemd und hin zum T-Shirt zu geben. Vielleicht liegt dies an der Bügelfaulheit, vielleicht auch am Sendungswill
Bretonischer Ringel für den Sommer.
Angeblich werden Menschen mit ausgefallenen, nonkonformen Anziehsachen von ihrem Gegenüber als schlauer und erfolgreicher eingeschätzt. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Harvard Business School mit dem Titel "The Red Sneakers Effect: Inferring S
Es ist ein typisches Übersetzungsproblem: Während "Pink" im Englischen alle unterschiedlichen Schattierungen der Farbe umschreibt, wird im Deutschen zwischen dem satten Pink und dem milden Rosa unterschieden. Für diesen Sommer spielt dies allerdings
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