Die 501 gilt als Mutter aller Jeans – patentiert im Mai 1873. Die schmale Variante der Legende ist die Levi’s 511 – baugleich gefertigt darf sie daher den Anspruch, ein Original zu sein, auch auf sich übertragen. Sie ist jetzt übrigens schwarz statt blau. Zum einen, weil Sie die Blaue möglicherweise bereits Ihr Eigen nennen, zum anderen, weil der aus Skandinavien stammende Trend der Schlichtheit eine puristische Jeans in puristischem Schwarz verlangt, die gern ebenso puristisch kombiniert wird: Ton-in-Ton (Schwarz-in-Schwarz) oder mit schlichtem Weiß. Einfach gut angezogen.
Häufig reicht schon der souveräne Umgang mit einem einzelnen irritierenden Teil wie diesem Pullunder, um modisch dezent aufzufallen und ein individuelles Statement zu setzen. Sein aufwendiges, klares Muster ist jacquardgestrickt mit den typischen Zugfäden (Vorsicht mit der Armbanduhr!), das satte Bordeaux mit Akzenten in Weiß und Marine bringt ihn zum Leuchten. Er ersetzt in Herbst und Winter ger
Ein Kleiderschrank lebt von der Vielfalt, die in ihm steckt. Besonders schön ist es, wenn sich alles miteinander kombinieren lässt; was immer einfacher ist, wenn die Sachen nicht allzu außergewöhnlich sind: fünf Blue Jeans, drei blaue Sakkos, 15 wei
Moos-Mantel.
Von Kalifornien bis zum Klondike wurden während des amerikanischen Goldrauschs nicht nur tausende Flüsse und Bäche auf der Suche nach den begehrten Nuggets auf den Kopf gestellt, sondern ganze Städte. Denn wie beim "Colorado Gold Rush" kam es oft vor, dass die Goldsucher nachdem Ende des Rausches einfach blieben. Als wir vor einigen Jahren in Breckenridge nahe Aspen zum Skilaufen und im legendäre
Rückenstoff mit Carbon.
In Nicole Eisenmanns Gemälde "Beer Garden With Ash" (2009) schimmern die Stimmungen älterer Bilder durch: die leuchtenden Ölfarben auf Leinwand erinnern an die fröhlichen Landgasthausszenen der Impressionisten, mitten im Geschehen befinden sich die bösartigen Karikaturen der Kriegsgewinnler und -verlierer wie sie sich in Berliner Kaschemmen der frühen Weimarer Republik trafen, aufgebracht wie durch den Pinselstrich von Dix, Grosz & Co. Am Ende wirkt das Ganze transformiert in eine imaginäre Versammlung verehrter Kultur­schaffender im Kaffeehaus Tableaux – als hätte Jörg Immendorff eigenhändig Bildregie geführt. Und hinten links der Mann im Streifenshirt: ist das nicht Picasso? Eisenmann hat die Idee des geselligen Gemeinschaftsbildes in ihre New Yorker Gegenwart übertragen und sich selbst ins Bild gesetzt (braune Haare, blasse Haut, blauer Pulli). Geschützt durch den Zaun, der sie von der wirklichen Welt trennt, fühlen sich die Personen zwischen Fremden doch ein gutes Stück zu Hause a
Nicole Eisenman, "Beer Garden With Ash", 2009, Öl auf Leinwand.
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