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Das Sunshine-Auto.

Die Faszination Porsche 911 begeistert seit Generationen. Auch uns. Bei einem unserer letzten Shootings durften wir einen hautnah erleben. Und trafen seinen Besitzer: Volker. Er ist einer, der seit seiner Jugend Benzin im Blut hat. Wir sprachen über Autos, prägende Erlebnisse und Stil.

>Volker und sein 911er.

Volker, danke, dass Sie uns den Porsche für das Shooting zu Verfügung gestellt haben. Gehen wir ins Detail: Um welchen Porsche handelt es sich genau? Seit wann ist er in Ihrem Besitz?

Es handelt sich um einen Porsche 911 S, Baujahr 1976. Der Wagen hat einen 2,7 Liter Motor und rund 170 PS. Der Farbton heißt „Sahara beige“. Diese Farbe wurde überwiegend nach Kalifornien ausgeliefert, in Europa ist dieser Farbton eher selten. Der 2,7 Liter Motor wurde von 1973 bis 1976 gebaut mit verschiedenen Einspritzanlagen. In der 210 PS Version gehört dieser Motor zu den begehrtesten Motoren in der klassischen Porschewelt. Heute kostet ein solches Kaliber mehrere hunderttausend Euro. Das bemerkenswerte ist aber natürlich neben dem inzwischen sehr guten Zustand die Farbe. Damit ist dieser 11er kein typischer Racer, sondern für mich ein „Sunshine-Auto“, – ein Auto, das gute Laune macht, mit dem man bei Sonnenschein zum Badesee fahren möchte.

Hat es dir vor allem die Legende 911 angetan oder hattest du schon immer Benzin im Blut?

Ich bin leidenschaftlicher Autofan seit meiner Jugend – ich schraube auch sehr gern, allerdings fehlt mir die Räumlichkeit. Daher kommt es mir sehr gelegen, dass ich mit meinen Freunden aus Köln in ihrer Werkstatt am Wochenende schrauben kann. Nachdem ich zuerst unter anderem einen Fiat Spider und einen Alfa Spider besaß, bin ich 1994 beim ersten Porsche gelandet. Heute besitze ich insgesamt drei Modelle – bei diesem 911er hat mich seine Farbe schlicht direkt gepackt.

>Volkers 911er: Ein Sunshine-Auto

So ein Auto braucht Hingabe, Zeit und Pflege – schrauben Sie selbst daran oder lassen Sie den Profi dran?

Das stimmt. Nach dem Kauf des 911ers 2016 ging es erstmal ans Eingemachte – und da lasse ich nur vertraute Hände dran. Gemeinsam mit meinen Werkstattfreunden überholten wir die Einspritzanlage, das komplette Fahrwerk und die Bremsen. Es war ein längerer Weg bis zum heutigen Zustand, es gab Rückschläge, dahingeschmolzene Urlaube, aber alles in allem hat es sich natürlich am Ende gelohnt. Die generelle Pflege ist schwierig eine Waschanlage oder Tankstelle ist nicht angebracht. Ich versuche immer mal wieder ein Wochenende beim elterlichen Besuch für eine gründliche Pflege zu nutzen, Wartung in der Werkstatt meiner Freunde und Reparaturen nach Möglichkeit auch – aber das Ganze ist schon ein sehr großes Thema – vor allem, da mir leider aktuell noch die Räumlichkeit mit eigener Hebebühne fehlt.

Hand aufs Herz – wenn Mey & Edlich ein Auto wäre – welches wäre es dann?

Das wäre vor allem ein Auto mit Ausstrahlung, Charakter, eleganter Form, Dynamik und sehr zuverlässig. Ein Auto, das man spontan einfach haben möchte und das Gefühl erzeugt: „Das ist jetzt meins und es fühlt sich gut an“. Ein Porsche käme da schon aus meiner Sicht in Frage –aber eher ein klassischer Porsche. Ich finde der Stil von Mey & Edlich beinhaltet auch traditionelle Formen und Elemente und hier sehe ich auch die Parallele zu Porsche. Es wird sehr oft Bezug zu den Erfolgen der Vergangenheit genommen und geschickt der Mythos des alten klassischen auf die Moderne übertragen – das gelingt Mey & Edlich auch sehr gut.

Für die nächste Spritztour.

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