Unser Online-Shop unterstützt den Internet Explorer 11 nur noch bis zum 18.01.2022. Bitte wählen Sie einen alternativen Browser.

Update, 08. März 2022: Den Helfern helfen.

Laster um Laster vollgepackt mit Hilfsgütern aller Art machen sich auf den Weg. Überlebenswichtige Alltags-Dinge, verpackt in Kartons, werden von einem starken Trupp schon wieder auf die nächste Abladefläche geladen. Dazwischen: Einmal durchschnaufen, weitermachen. Viele Helfer stehen zur Seite. Noch mehr und man würde sich gegenseitig auf den Füßen stehen.

Mittlerweile liefern wir seit einer Woche Hilfe für die Helfer, damit diese auch weiterhin tatkräftig zupacken können. Belegte Brötchen, Kuchen - eben die Stärkung, die nötig ist um weiter anzupacken. Man bedankt sich bei uns, aber eigentlich sind wir es, die „Danke!“ sagen müssen. Für den unermüdlichen Einsatz dieser Gemeinde und aller Helfer bundes- und länderweit, die Hilfe für die anbieten, die es gerade am dringendsten benötigen. Danke!

Es gibt keine Gewinner.

Wir schreiben den 1. März 2022. Meteorologischer Frühlingsanfang. In der gesamten Mey & Edlich-Geschichte steht erstmals die Arbeit still. Keine Meetings. Dafür mithelfen für die Ukraine. Erste Kisten packen für die ersten LKWs. Ein persönlicher Einblick.

Die Prioritäten sind andere. Es is 07:00 Uhr morgens. Im Radio laufen leise die ersten Meldungen, während Ute und Tine im Auto sitzen. Sie sind auf dem Weg ins Office. Eigentlich wollten sie während der Fahrt über das anstehende Meeting sprechen. Äußerst wichtig, es ist ein mehrstündiges Strategiemeeting für Mey & Edlich. Doch die Meldungen werden lauter. „Es fühlt sich falsch an, gerade so etwas zu planen“, sagt Ute. Stattdessen lieber mit dem Team zusammenrücken. Und da hinhören, wo Hilfe gebraucht wird. Bitte anpacken.

Ein Freund von Ute hat ihr einen Kontakt empfohlen. Mykola Pavlyk stammt aus Düsseldorf und ist ukrainischer Pfarrer. „Es ist wie ein Fantasy-Film, weil man nicht glauben kann, dass so etwas mitten in Europa passieren kann.“, sagt er kürzlich in einem Interview mit dem Westdeutschen Rundfunk. Über fünf Ecken erhalten wir die Telefonnummer. Besetzt. Schließlich erreichen wir ihn per E-Mail. Hygieneartikel, Kerzen, Taschenlampen, Müsliriegel – all das werde benötigt. Wir fahren los.

Treffpunkt Drogerie. Wir kaufen alles in 50er-Paketen. Duschgels, Zahnpasta, Bürsten, Papierhandtücher, Windeln, Nüsse. „Ich glaube, wir haben die letzten Energieriegel gekauft“, sagt Tine später vorm vollbeladenen Kofferraum. Auf dem Parkplatz des Drogeriemarkts packen Florian, Martina, Ute und Tine Kisten. Alle werden anschließend beschriftet, in Deutsch und Englisch. Passanten fragen, ob wir spenden und ob wir wüssten, wie sie auch etwas tun können. Anschließend geht es weiter zur Verladestelle. Reger Betrieb. Alles wird gesammelt in einem Kirchengewölbe, das voller Menschen ist. Sie sortieren und verpacken. Anschließend wird der LKW beladen. Ein 20-Tonner macht sich auf den Weg. 24 Stunden dauere eine Fahrt. In der Hoffnung, damit etwas unterstützen zu können.

Den Helfern vor Ort geben wir unser Wort. In den nächsten Tagen kommen wir wieder. Jeden Tag. Um den Helfern zu helfen. Mit belegten Brötchen und Kuchen. All das, was von der Hand in den Mund schnell geht. Und um anzupacken. Die Welle der Solidarität, die wir hier an der Kirche gesehen haben macht uns optimistisch, etwas bewirken zu können.

Ein paar Beispiele aus den eigenen Reihen.

Olli, Projektleiter
„Der Krieg in der Ukraine ist „näher“ als man denkt. Mir persönlich ist es enorm wichtig, meine Solidarität nach außen zu tragen. Am vergangenen Wochenende war ich daher mit meiner Familie und einigen Freunden auf einer Friedenskundgebung. Mit selbstgemalten Plakaten und ukrainischen Fahnen. Jeder Einzelne ist vielleicht nur ein kleines Licht, aber die Strahlkraft von vielen einzelnen Lichtern zusammen ist gewaltig!“

Jamie, Content Creator

„Wir haben allerhand Kram von unseren drei Kids. Meine Frau und ich haben gestern Abend direkt begonnen, Babykleidung und Spielzeug zu sammeln. Morgen werden wir es einmal hier zur Tafel bringen. Lokale Unterstützung zählt.“

Einfach die lokale Tafel aufsuchen. Und nachfragen.
https://www.tafel.de/spenden


Elena, Merchandise Plannerin

„Solidarität ist gerade jetzt das Wichtigste. Und die Hilfe wird benötigt, auch finanziell. Ich unterstütze die Aktion SOS-Kinderdorf Ukraine. Hier gibt es einen Notfallplan für insgesamt 15.000 Menschen. Familien werden an der ukrainisch-polnischen Grenze von Mitarbeitern von SOS-Kinderdorf Polen abgeholt und untergebracht.“

https://www.sos-kinderdorf.de/portal/spenden/wo-wir-helfen/europa/ukraine

.