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Wenn die Sonne den Mond ausknipst.

Er ist immer da und doch immer anders. Der Mond selbst leuchtet nicht, er reflektiert das Sonnenlicht, zeigt mal mehr, mal weniger von sich. Durch das Zusammenspiel von Erde, Sonne und Mond entsteht ein besonderes Naturschauspiel: die Mondfinsternis. Die nächste ist am 8. November in Asien, Australien, der Pazifikregion, Nord- und Südamerika zu sehen. Wir beleuchten, was es damit auf sich hat.

Der Mond läuft nicht in derselben Ebene um die Erde, in der diese um die Sonne kreist, wäre ja zu einfach. Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond exakt in einer Linie hintereinander liegen. Das ist nur bei Vollmond der Fall. Die Sonne strahlt die Erde an, die wiederum wirft ihren Schatten ins Weltall. Der Schattenkegel, der schlappe 1,4 Millionen Kilometer weit reicht, schiebt sich vor den Mond und verdunkelt ihn. Ob der Mond komplett oder nur teilweise ausgeknipst wird, hängt davon ab, wo der Sonnenschatten ihn erwischt.

Moment. Totale Mondfinsternis? Wir sehen doch trotzdem was am Himmel. Der Mond ist sichtbar, weil das Sonnenlicht von der Erdatmosphäre abgelenkt wird. Sie schluckt das kurzwellige blaue Licht, nur die roten Strahlen kommen durch. Es erscheint ein gespenstischer Blutmond.

Soweit die wissenschaftlichen Fakten. Doch der Mond kann noch viel mehr. Er beflügelt die Phantasie von Künstlern quer durch alle Epochen und Genres, ist die perfekte Projektionsfläche für Wünsche, Sehnsüchte und Ängste. Von den Dichtern der Romantik über Van Goghs Sternennacht bis zu Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum. Pink Floyd widmet der Dark Side Of The Moon ein ganzes Album, R.E.M. landet mit dem kryptischen Man On The Moon einen Hit.

Mit diesen und weiteren Werken können Sie sich das Warten auf die nächste Mondfinsternis in unseren Breitengraden vertreiben. Am 5. Mai 2023 ist es soweit. Zeit genug, ein Teleskop oder ein gutes Fernglas zu besorgen und den perfekten Ort mit freiem Blick auf die Gestirne zu finden.

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