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Keine Bilder. Seine Stücke sind Auskunft genug.

Sein Vater war Forstdirektor. Seine Kleidung sei wie ein guter Freund. Sie begleitet über Jahre. Sein Erkennungszeichen? Die Nahtlostechnik. Kein Garn wird verschwendet. Hannes Roether ist ein 68er aus Rosenfeld, dessen Mode vor allem eins ist: genreübergreifend.

In Rosenfeld, etwa 60 Kilometer südlich von Stuttgart, ist das Leben als Sohn des Forstdirektors ein Abenteuer. Deshalb immer griffbereit: Angel und Zwille in der Tasche. Doch auf dieses Abenteuer war es schwierig, sich zwischen Nadelbäumen und Büschen vorzubereiten: Als er 14 Jahre alt ist, wird der süddeutsche Wald eingetauscht gegen eine Farm in der Nähe des Big Apple – goodbye Lederhose, hello Five-O-One.

Als ihm dann später die Großmama eine Nähmaschine schenkt, wird die Studienrichtung auf Maschenkonfektionstechnik geändert. Gut so, denn an der Strickmaschine macht ihm bis heute keiner etwas vor. Es sei entscheidend, das Denken der Strickmaschine zu verstehen, um die Möglichkeiten bis aufs Äußerste auszureizen. Qualität, Umsicht und Verantwortung haben eben kein Verfallsdatum. Ein Bild von ihm gibt es nicht. Seine Stücke gäben über ihn genug Auskunft. So auch der Pullover Cash10lan: Erhabenes Strickgut bei der keine Bündchen stören und die Nähte so flach sind, dass man sie nicht spürt. Alles dank Schlauchstricktechnik – zusammengenäht werden am Ende eigentlich nur Ärmel und Schultern. Dank noppigem Baumwollgarn hat der Pullover Volumen und wirkt dadurch nicht zimperlich.

Der Pullover und die weiteren hannes roether-Werke werden übrigens allesamt erdacht in seinem Atelier in München. Statt sich den schnelllebigen Regeln der Mode zu unterwerfen, setzt hannes roether auf zeitloses Design in zurückhaltenden Farben, mit klarer Linienführung und geradlinigen Schnitten. Und auf höchste Qualität bis ins letzte Detail – von der Auswahl der Materialien bis zur letzten Naht muss alles perfekt sein. So entsteht Männermode, die sich oft an der Grenze zur Kunst bewegt. Einfach gut angezogen.

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