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Untypical British: der Dufflecoat von Gloverall.

Er ist ein Klassiker der Männergarderobe: der Dufflecoat. Während das Land der Mäntel, Großbritannien, fleißig auf üppige Stoffe setzt, für die ausschließlich robuste, heimische Wolle in Frage kommt, stellen das drei Londoner in Frage. Mutig, aber lebensnah.

Die Männer entscheiden sich stattdessen für einen leichten Wollstoff aus Italien und Lederriemen statt Juteseile. Ihre Mäntel wiegen damit nur die Hälfte, halten dennoch warm und tragen sich über viele Monate sehr angenehm auf den Schultern. Ihr Design ist britisch und zeitlos und gefertigt wird es nach wie vor seit gut siebzig Jahren in Großbritannien – unter den strengen Augen der Marke und der gelernten Schneider vor Ort, die die Herstellungsprozesse eines echten britischen Duffle von der Pike auf gelernt haben.

Anfang der 1950er-Jahre kommen die Gründer Morris, Harold und Freda günstig an altgediente Dufflecoats. Gemeinsam mit Harolds Vater – gelernter Schneidermeister – interpretieren sie das ruppige, kratzige, schwere Original neu und entwickeln ihre Version eines feinen Dufflecoats. Das Konzept spricht sich rum. Zum Beispiel beim Grand Prix von Monaco, als Tony Brooks 1957 mit Sterling Moss (im Gloverall) und Mike Hawthorn diskutiert.

Quelle: Gloverall.

Als die Nachfrage steigt und London immer mehr zur Fabrikationsstätte wächst, schiebt die Regierung Gloverall einen Riegel vor. Von London ziehen sie aufs Land, ins 70 Meilen entfernte Wellingborough, Northamptonshire. Der Begeisterung für ihr Produkt hat das keinen Abbruch getan. Zu den Fans gehören unter anderem ein Oscarpreisträger der 1960er, der sich für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung stark macht. Der Interpret, dessen Weihnachtslied bis heute als meistverkaufte Single gilt. Und dann wäre da noch die britische Olympiamannschaft, die sich bei den Winterspielen 1980 in New York und dann 1988 in Kanada mit Gloveralls gegen die Kälte wappnet.

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