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Auf dem Fahrersitz ein Beifahrer.

Ja, wir sind Fans der BMW Welt. Innovation, Architektur und das Interieur begeistern uns ohne hin: Hier herrscht der Geist der Zukunft. Quasi Silicon Valley, aber eben für km/h und Boliden. Hier begegnen wir einem, der Fan ist, so wie wir. Wir haben mit ihm über das Thema „autonomes Fahren“ gesprochen.
Was ein Mensch aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung quasi "intuitiv" erkennt, ist für eine Künstliche Intelligenz eine fast unlösbare Aufgabe. Zugleich muss man sich aber auf die Entscheidungen einer solchen KI zu 100 % verlassen können.“

Die Vision: Ein Auto, dass das ersetzt, worauf Sie mal lange gespart haben. Den Führerschein. Ein Auto, das Sie zum Beifahrer auf dem Fahrersitz machen will. Doch bevor das passiert, braucht es eines: Zeit. Die Technik ist noch nicht da, wo die Vision hinblickt – in vielen Bereichen. Beispielsweise Sensoren. Die letzten Meter vorm Zebrastreifen. Ein Kind rennt hinter einem Ball her auf die Straße. Das richtige Verhalten haben Sie in der dritten Theoriestunde gelernt. Das selbstfahrende Auto greift dafür auf Funkwellen, Kameras, Ultraschall, Laser-Sensoren zurück. In Sekundenbruchteilen bewertet das System die Situation und trifft eine Entscheidung.

„Stand heute würde ich sagen, dass autonomes Fahren auf Autobahnen und vielleicht auch Landstraßen möglich ist. In der Stadt ist es noch ein weiter Weg.“

Damit die Entscheidung die richtige ist, braucht es vor allem Tests. Eine Strecke dafür gibt es unter anderem in Baden-Württemberg. 70 Kilometer. Bei niedrigen Geschwindigkeiten funktioniert das autonome Fahren hier schon recht gut. Man arbeitet sich voran. Nach und nach soll es schneller gehen.

„Es wird wohl noch mindestens zwei Jahrzehnte dauern, bis alle Autos autonom fahren. In dieser Übergangsphase wird es zu Konflikten kommen, klar. Die Hoffnung ist, dass das autonome Fahren die Passagiere zunehmend entspannt. Dass sie so in ihrem Film, in ihr Buch oder ihr Meeting vertieft sind, dass sie einen Überholvorgang gar nicht mitbekommen. Sich aufregen und anderen einen Vogel zeigen, das kommt dann hoffentlich nur noch selten vor.“

Das große Ziel: voll vernetztes, autonomes Fahren. Das schafft neue Realität. Fahrzeuge kommunizieren miteinander, informieren sich gegenseitig über Staus, Unfälle, Baustellen, Wetter. Geschwindigkeiten werden angepasst, der Verkehr wird flüssiger – und die Wege mitunter sogar kürzer. Schätzungen zufolge führt dies zusammen mit dem Ausbau der Elektromobilität zu einer Reduktion von acht Megatonnen Kohlendioxid-Emissionen. Gut so. Nur eine Entscheidung übernimmt das selbstfahrende Auto nicht. Die der Marke.

„Schon heute werden Autos über Optik, Innenausstattung und die Anbindung digitaler Medien verkauft. Und in Bezug auf autonomes Fahren wird die Kaufentscheidung vor allem davon abhängen, wie wohl und wie sicher man sich im jeweiligen Modell fühlt“.

Ob es wirklich so kommt, entscheidet sich in den nächsten Jahren. Spannend bleibt es ohnehin und wir kehren zurück zur BMW Welt. Egal, ob selbstfahrend oder mit den eigenen Händen auf 10 und 2.

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