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Der Deutsche vom Dienst.

Zugegeben, als wir uns dieses Jahr zum ersten Mal mit Helsinki beschäftigten, drehte es sich noch um ein ganz anderes Thema: Zu Beginn des Jahres setzten wir uns intensiv mit Finnlands Hauptstadt auseinander, da wir ihm Rahmen unserer Kooperation mit dem Kunstpalast Düsseldorf und der Ausstellung „Tod und Teufel“ erfuhren, dass die Stadt auf einem Friedhof gebaut ist. Wir waren fasziniert - und suchten uns einen Experten.

Willkommen in Helsinki.

Relativ zügig stießen wir bei unseren Vorbereitungen auf Roman Schatz. Er ist deutsch-finnischer Fernsehproduzent, Moderator und Schauspieler, der in Finnland lebt und arbeitet. Er selbst zog der Liebe wegen in den 1980ern nach Helsinki – und verlor dort sein Herz vor allem nochmal an Finnland.

Die Finnen lieben ihn als den „Deutschen vom Dienst“ – also Ansprechpartner zur Beurteilung und Einordnung von Ereignissen und Entwicklungen in deutschsprachigen Ländern. Der Rest der Welt kennt ihn vor allem durch seine Literatur: Er ist Autor – unter anderem des Buches „Gebrauchsanweisung für Finnland“, erschienen im Piper Verlag. Wir sprachen mit ihm über Sauna, Depressionen und warum Finnen trotzdem das glücklichste Volk der Welt sind:

Nach unserem ersten Gespräch sind wir fasziniert von der Art des Doppelpass-Inhabers. Am Abend treffen wir uns noch einmal. Dieses Mal am Tivoli Sariola, einem Freizeitpark in der Nähe von Helsinki. Wir kommen ins Gespräch: Kuriositäten von Finnen und ihre Eigenart, schräge Wettbewerbe vorzuführen. Hier, vor der Geisterbahn, die Lordi mitgestaltet hat, sprechen wir aber vor allem über etwas, was die Finnen insgeheim sehr bewegt: das Okkulte.

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