Ein Anzug unter Missachtung der Konvention. Cinque verzichtet aufs Sakko (dessen Aufgabe die Weste mit stoffgleichem Rücken übernimmt) und auch Stoff und Farbe passen nicht 1:1 zusammen (per definitionem damit ein Broken Suit). Den dem Westenstoff ist ein Pfauenauge eingewebt, die Hose hat ein klassisches Glencheck. Diese Kombination soll nie perfekt aussehen, aber einfach gut angezogen.
"Sehr schön, aber das lässt sich keinem Genre zuordnen." So klingt es, wenn man einem Vollblutmusiker mit einem Satz jeglichen experimentellen Spirit nehmen will. Dabei entsteht außerhalb von Schubladendenken doch oft so Großartiges. Uns erging es auf dem letzten Maifeld Derby Festival so, als die Maastrichter Jungs von Bawrence of Aralia uns mit ihren sonoren, hintergründigen Texten gemischt mit tanzbarem Pop begeisterten. Bekannte Stile, die auf andere Art miteinander gepaart, unerwartet neu klingen. Zurück vom Festival ließ uns der Gedanke nicht los und so wurde das Thema "Crossover" Namensgeber für diese Weste. Eine, die nach zigarrerauchendem Heritage aussieht und in Kombination mit aktuell Diskutiertem völlig neu und unerwartet wirkt. Diese Weste wird in 90 % der Fälle ohne Jackett getragen – auch wenn ihr
Einem guten Bartender beispielsweise, müssen Sie einfach nur die Spirituose nennen, die den Hauptbestandteil Ihres Drinks ausmachen soll, und Sie werden mit einer völlig neuen, Ihren Vorlieben entsprechenden Kreation überrascht. Bei einem Freund von uns brauchte es nur einen herausfordernden Blick und er bekam einen Drink, der ihn anschließend geradewegs und beseelt ins Bett brachte. Das Geheimnis liegt in der Analyse und dem unbemerkten Zuhören, das in manchen Fällen auch noch über das letzte Getränk hinaus geschieht und dann und wann den richtigen Rat herbeiführt. Wir widmen diese Weste all denen, die in der Nacht zum Helden avancieren – hinter oder vor der Theke. Der feine Fischgrat-Stoff ist aus angenehmer Baumwolle und robustem Leinen gewebt, und trägt diese charmanten Knitter. Die Weste sitzt angemessen loc
Bald 50 Jahre Reifezeit – so lange entwickeln Marken und Designer bereits an einem salonfähigen Denim-Anzug. Der Grund liegt nahe, denn die perfekte Sakkohose ist heute eine Jeans und die Idee, das Erfolgsrezept "Jeans" auf einen Anzug zu übertragen nur allzu verführerisch. Gelungen ist das bis heute nur wenigen, weil sich die Balance zwischen Stilistik und Haptik nur schwer findet. Gute Beispiele finden Sie aber in Italien oder in Amerika. Und jetzt auch hier. Einfach gut angezogen.
Solch erlesenes Tuch, wie für dieses Hemd verwendet wurde, nennt der Weber Privatier. Weil es unaufdringlich ist und derart fein, dass es sich unter einer feinen Tuchhose nicht abzeichnet. In Europa wird es aus feinfädigen Baumwollgarnen – wie sie sonst nur teuerste Hemden ab 200 € aufwärts in sich tragen – mit edlem Kaschmir verzwirnt. Verwoben in zwei Karos (das eine zartgrau, das andere taupe-weiß und elffach gestreift), die an Knopfleiste und Brusttasche millimetergenau aufeinanderpassen – eine Herausforderung, die nur die besten Schneider beherrschen. Kombiniert zu Weste und Sakko aus italienischem Techno-Tweed und heller Five Pocket. Einfach gut anzogen.
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