Seit 1832 webt die Leinenweberei Vieböck im österreichischen Helfenberg hochwertige Stoffe aus Naturfasern und gehört damit zu den ältesten Leinenwebern des Landes. Dass sie – benannt nach der Landschaft, in der sie seit 186 Jahren beheimatet ist – als "Mühlviertler Weberei" weltweit bekannt ist, ist für Geschäftsführer Johann Kobler "Verpflichtung und Ehre zugleich". Spezialität des Hauses ist das sogenannte Bauernleinen. Ein meliertes Leinen aus besonderem Garn, mit unterschiedlich dicken und dünnen Stellen, die dem Stoff einen einzigartigen Charakter geben. Die Liebe zum Leinen hat in Österreich aber noch ganz andere Gründe: Flachs, der Rohstoff, aus dem Leinen gewonnen wird, wird regional angebaut. Flachs wächst auf kargem Boden, verbraucht deutlich weniger Wasser als andere Naturfasern, wie beispielsweise Baumwolle, und trägt nachhaltig zur Verbesserung der Bodenqualitäten bei. Ein gutes Gefühl. Einfach gut angezogen.
Heutige Sakko-Empfehlung: Weglassen. Denn eine konfektionierte Weste mit stoffgleichem Rücken hat einem Sakko einiges voraus: Sie lässt Spielraum für ausfallende Bewegungen und trägt sich im Sommer deutlich angenehmer. Der kleine uniformähnliche Stehkragen mit dem umgelegten Revers ist mittlerweile Kennzeichen der Kollektion von Designerin Doris Hartwich. Das gilt vor allem für ihre Westen. Diese hier heißt Totti, benannt nach einem Fußballer, dessen bekennender Fan Doris ist. Zum Namen passt die dynamische Schnittführung: Die Seitennähte verlaufen taillierter, der abgeschrägte Saum und die dazu parallelen Paspeltaschen strecken optisch und modellieren vorteilhaft die Figur. Getragen zur Jeans von Levi's® mit der Textilfaser Dyneema®, die 15 x stärker ist als Stahl und dieser Jeans deshalb eine doppelt so lange L
Immer dann, wenn ein Sakko zu viel, ein Hemd allein zu wenig wäre, macht die Baumwollweste Dingo von Doris Hartwich Ihr Outfit komplett. Denn der Westenrücken ist aus Oberstoff – das sieht angezogener aus als eine solo getragene Anzugweste mit Taftrücken. Hier Ton in Ton kombiniert zum Dunklenacht-Hemd, dessen dunkelgrundiges Farbspiel und minimales Karo an hochwertige italienische Kombinationen erinnern. Einfach gut angezogen. PASSEND DAZU:
München, kurz nach Mitternacht. Bartender Klaus St. Rainer steht heute schon die siebte Stunde hinterm Tresen. Etwas finster schaut er ins Rührglas – das tut er immer, wenn er sich konzentriert. Er mixt, rührt, schüttelt, seiht. Es riecht nach ausgequetschter Zitrone, kurz steigt der Duft von Absinth an die Decke und in das Grundrauschen rauer Stimmen, die sich über den dunklen Holztischen seiner "Goldenen Bar" treffen, legt sich das Klopfen von ins Glas gestürzten Eiswürfeln. Klaus St. Rainer betreibt die Bar seit 2010, hat sich damit nach bedeutenden Stationen wie sieben Jahren in der legendären Münchner Schumann‘s Bar, einen Traum erfüllt. Zwischen Prunk und Patina serviert sein Team, das Rainer selbst als "schräg, gut ausgebildet und hochprofessionell mixend" bezeichnet, 60 Eigenkreationen mit
Nach oben
:.
 

Wir verwenden Cookies. Wenn Sie unsere Seite weiter besuchen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Einzelne über Cookies gewonnene Informationen führen wir mit sonstigen persönlichen Daten zusammen. Sollten Sie dies nicht wollen, klicken Sie hier.