Es ist das Jahr 1910 als sich die Terra-Nova-Expedition unter der Leitung von Robert Falcon Scott aufmacht, den Südpol zu erforschen. 65 Mann. Kräftezehrende Monate. Im Wettlauf gegen ein gleichzeitig aufgebrochenes, norwegisches Forscherteam. Zwei Jahre später hat Scott noch sieben Mann im Rücken und entscheidet sich – 150 Meilen vor dem Ziel – drei Männer zum Basislager zurückzuschicken, da ihre Vorräte fast aufgebraucht sind. Einer der Männer ist der hochgewachsene, furchtlose Ire Tom Crean. Das Umkehren bedeutet 750 Meilen Fußmarsch, bei minus 29 Grad Celsius, ausgestattet mit vielen Kilogramm schweren Gepäcks. Die letzten 35 Meilen bewältigt Crean allein. Im Lager angekommen, macht er sich mit Arzt und Hundeführer erneut auf den Weg, um die beiden zurückgelassenen Männer zu holen – mit Erfolg. Die Hilfe für die Verbliebenen kommt allerdings zu spät. In seinem Buch "An Unsung Hero" erzählt Autor Michael Smith bildgewaltig die Geschichte des Helden zweiter Reihe, der erst spät zu nationalen Ehren gelangt. 1920 quittiert Crean den Dienst, heiratet und eröffnet 1927 in seinem Heimatdorf einen Pub. Er stirbt 1938, den Pub gibt es noch immer. Und wenn Sie mal auf der irischen Halbinsel Dingle unterwegs sind, sollten Sie das South Pole Inn in Annascaul unbedingt besuchen. Die Wände voller Fotos erinnern an den berühmten Sohn des 300-Seelen-Dorfs: Schlitten ziehende Männer, Basis
Aran-Strickpullover sind untrennbar mit der Historie Irlands verbunden. Ursprünglich entstammen die Muster der Fantasie fleißiger Fischerfrauen auf den abgelegenen Inseln vor der Westküste Irlands. Die Anleitungen zu ihrer Strickkunst tradieren sie über Jahrhunderte nur mündlich und irgendwann Anfang des 20. Jahrhunderts verkaufen sie ihre Strickwaren an die Geschäfte auf dem Festland, um sich eine neue Einnahmequelle zu sichern. Damals wie heute sollen die handgestrickten Pullover vor allem die Fischer warm halten. Originär sind die Pullover aus ungewaschener Wolle gestrickt und seewasserfest. Sie müssen selten gewaschen werden und bleiben, trotz aller Strapazen, lange schön. Es heißt, jed
Cable.
Viel Flimmern, viel Farbe und ein bisschen Grau für den Spätsommer! Im vergangenen Jahr erfreute sich der Flimmerpullover (damals noch in Blau) so großer Beliebtheit, dass wir mit der Auslieferung kaum hinterherkamen (Entschuldigung nochmal an alle,
Wenn die Qualität Innovation begründet. Manches Kleidungsstück ist in seiner Form so perfekt, dass Neuerung allein über die Farbe entsteht. Hier ist es der Erlebnis-Pullover in Gingko-Gelb, für dessen Maschen nur ausgewählte Garne verwendet werden: italienische Alpakawolle, die innen hohl ist und besonders gut Temperaturen ausgleicht, dazu sehr hochwertige Polyamide, die den Pullover zäh machen u
Der weiße Pullover zählt – wie bei Stilberatern nachzulesen ist – zu den wichtigsten Bestandteilen einer kleinen, aber vielfältigen Garderobe. Er ergänzt das Outfit ähnlich wie ein weißes Hemd oder T-Shirt – muss aber nicht gebügelt werden wie ersteres und sieht angezogener aus als zweiteres. Seinen Ursprung hat er im Tennissport, wo er bereits auf Bildern aus den 1930ern zu sehen ist und in den 1970ern gar nicht mehr wegzudenken war. Deshalb wundert es, dass der weiße Pullover – Nachfragersicht – heute so schwer zu finden ist. Vermutlich weil Mode – Anbietersicht – immer medialer wird und er auf weißem Papier oder weißen Shophintergründen weniger Aufmerksamkeit erregt als Farbiges oder Gemustertes. Zudem – Herstellersicht – scheuen viele Stricker seine Produktion, weil er schmutzempfindlich ist und die Lagerung zur Herkulesaufgabe wird. Wir haben uns allen Herausforderungen gestellt. Einfach gut angezogen.
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