Berlins neuer heißer Ort für die Kunstszene befindet sich ausgerechnet an der Ecke Potsdamer Straße/Kurfürstenstraße. Dieser Flecken hat sich in der Vergangenheit selten verdächtig gemacht, Heimat der Kreativszene zu sein. Der Projektraum PS120, benannt nach den Initialen der Straße nebst Hausnummer, hat seit diesem Jahr geöffnet. Über ein unauffälliges Treppenhaus ist der Ausstellungsraum zu erreichen. In den 250 Quadratmetern sollen künftig junge Talente auf Kunstgrößen treffen, wie Gründer und Kurator Justin Polera kürzlich in einem Interview verriet. Seiner Meinung nach fehlte bisher ein junger Raum in der Hauptstadt, "der als Katalysator funktioniert". Im Unterschied zu Museen, Privatsammlungen, Institutionen und Galerien kann PS120 schneller agieren und beispielsweise Kunstwerke ausstellen, die gerade frisch aus dem Atelier kommen. Das bietet viel Platz für Experimentelles. Und das hat Tradition in Berlin. PS120 gehört zu den jüngsten Erben des legendären Autocenter, das nach mehreren Umzügen 2015 geschlossen wurde, und dessen Geist die kreative Szene in Berlin maßgeblich prägte. Lauschen Sie unbedingt den Schilderungen eines Beteiligten, der von den beginnenden Nullerjahren auf der Haasestraße in Friedrichshain berichtet. Gekennzeichnet von Verwilderung und Graffiti war d
    WIR SAGEN: DANKE! Für jede einzelne der zahlreichen Einsendungen zu unserem Gewinnspiel "KUNST AUS’M KIEZ". Für all die spannenden, sehr persönlichen – hier und da – äußerst heiteren Anekdoten und Erinnerungen von Ihnen zum Prenzlauer Berg und rund um Berlin. Wir sind überwältigt von den Einsendungen, von den lebhaft erzählten Berichten über historische Ereignisse, Erlebnisse aus der Kindheit, Jugend- und Studienzeit, manchem Text in Reimform, anderen im breiten Berlinerisch, herzlichen Grüßen von augenblicklichen Besuchen im Kiez und von den Beschreibungen des besonderen Prenzlberger Flairs. Peter zum Beispiel schreibt uns: "Dieses Bild drückt genau das harmonische Zusammenleben mit einem Höchstmaß an Toleranz aus. Wäre doch überall Prenzlauer Berg!" Jens würdigt die gezeigte Vielfältigkeit in dem Hülpman-Bild m
    In Nicole Eisenmanns Gemälde "Beer Garden With Ash" (2009) schimmern die Stimmungen älterer Bilder durch: die leuchtenden Ölfarben auf Leinwand erinnern an die fröhlichen Landgasthausszenen der Impressionisten, mitten im Geschehen befinden sich die bösartigen Karikaturen der Kriegsgewinnler und -verlierer wie sie sich in Berliner Kaschemmen der frühen Weimarer Republik trafen, aufgebracht wie durch den Pinselstrich von Dix, Grosz & Co. Am Ende wirkt das Ganze transformiert in eine imaginäre Versammlung verehrter Kultur
    Nicole Eisenman, "Beer Garden With Ash", 2009, Öl auf Leinwand.
    Grell-Orange, Knallgelb, Violett und Rot – überall Kreise und Punkte. Dieser Raum verlangt seinem Besucher einiges ab. Psychedelisch anmutend und ziemlich schrill für einen Speisesaal. Mehr als vierzig Jahre lang aßen und debattierten darin die Redakteure des SPIEGEL-Magazins. In Formensprache und Farbauswahl gibt der Raum Zeitgeist, Geschmack und Mode der späten 1960er Jahre wieder – auffallend poppig, damals innovativ und bis heute ein einzigartiges Raumerlebnis bietend. Entworfen hat den Saal der Däne
    Die SPIEGEL-Kantine nach dem Entwurf von Verner Panton. Stühle: Bertoia von Knoll International.
    "Bilder entstehen durch die Geschichte der Menschen." Seine persönliche Geschichte beginnt 1972 in Bogotá, in den Slums der Hauptstadt Kolumbiens. Mit vier Jahren kommt er nach Europa und findet bereits im frühen Teenageralter die Liebe zur Malerei. 1993 veranstaltete er dann seine erste Vernissage in Köln: "Ich bin das Produkt". Es folgten weitere Ausstellungen mit spannenden Namen wie "Konfetti" oder "Die Zeit".Doch in seiner persönlichen Geschichte ist Artist Orlando nicht nur Maler, als Liebhaber des
    Artist Orlando. (Foto: Dave Stotzem)
    Künstlershirts II. Design von Artist Orlando.
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