Es war die Zeit, in der das Auto vielmehr als Zuhause diente als der "heimische Küchentisch mit abwaschbaren Tischdecken", wie der Soziologe Heinz Bude das Jahr 1968 bezeichnet. Die Jugend war unterwegs, überallhin – mit der "Sehnsucht nach Welt". Jene, bei denen sich auf dem Armaturenbrett ihrer Ente verquaste Literatur ansammelte. Und jene, die mit ihrem Käfer in zweiter Reihe vorm Schallplattenladen parkten und diesen erst nach Stunden verließen. Zufrieden – denn dort waren die Platten, die im Radio nicht gespielt wurden – die von Frank Zappa, Hendrix oder MC5, Platten, die klare politische Botschaften formulierten und ein Lebensgefühl ausdrückten – und damit laut Bude die "letzte heiße Revolution und die erste coole Revolte" voranbrachten. Mit seinem 1968 erschienenen Album We're Only In It For The Money verteilte Frank Zappa zusammen mit seinem Kollektiv The Mothers Of Invention musikalische Ohrfeigen – Wichtigtuer, Hippie-Punks und Söhne untreuer Kongressabgeordneter bekommen ihr Fett weg. Mit Songs wie "Who Needs the Peace Corps" und "Flower Punk" entzauberte Zappa die Hippie-Bewegung, zitierte soundtechnisch den Psychedelic Rock der 1960er Jahre und parodierte Stilmittel und Textpassagen der Hits jener Zeit. Die musikhistorischen Spuren dieser LP reichen bis ins 21. Ja
Vor bald 150 Jahren gründete Ernst Mey mit seinem Kompagnon Emil Bernhard Edlich das Unternehmen Mey & Edlich – und etablierte damit das ältestes Versandhaus Deutschlands. Noch heute blicken wir manchmal in seine alten Kataloge, blättern, lesen und bewundern, wie fortschrittlich Marketing im 19. Jahrhundert war. Und was man alles kaufen konnte! Was teurer (z. B. Taschenuhren) und was günstiger geworden ist (z. B. Socken). Was von der Bildfläche verschwand (z. B. Gamaschen und Schlafröcke) und welche Vielfalt Mode damals hatte ... Der Erfolg der im letzten Jahr aus Nostalgie entwickelten Neuauflage der Ernst-Mey-Weste beflügelte uns jetzt zur passenden Hose. Eine aus gleichem Material (dicht gewebtem Moleskin), mit modernem Schnitt wie bei einer Chino (oben weit unten schlank) und feinen Details aus einer anderen
Dieser Mantel schafft den stilistischen Spagat zwischen strapazierfähig und stadtfein. Der robuste Fischgratstoff stammt aus Italien und ist gewebt aus wärmender, kräftiger Schurwolle, widerstandsfähigem Hightech, fühlbar feiner Seide und teurem Alpaka. Diese wertvolle Mischung macht ihn unempfindlich für die Anforderungen der Stadt – hier mit aufwendig patentgestricktem Pullover und schlanker Chino aus feiner Winterbaumwolle. Einfach gut angezogen.
Die Geschichte beginnt 1990 im idyllischen Pordenone: Eine marode Weberei und eine Vision,die rund zehn Jahre später im 40 Kilometer entfernten Travesio ihre Erfüllung finden soll auf der"grünen Wiese", mit modernem Bau und 130 Webstühlen der neuesten Generation. Heute zählt Pordenone Tessuti nicht umsonst zu den angesehensten Webereien Italiens, mit einem mittlerweile selten gewordenen Konzept. Sie fertigen vertikal, halten damit die wichtigsten Fäden inder eigenen Hand und wahren so die Kontrolle über Qualität und Preis. Eine Rarität im europäischenStoffmarkt. Einfach gut angezogen. Und so stecken in den Hosen von Pordenone viel Amore und italienisches Know-How. Die Mischung aus Baumwolle und Elasthan ist griffig, ganzjahrestauglich, hautfreundlich und sehr bequem. Umdie Spannung zu erhöhen, ist
Für diesen Pullover in Ozeanblau werden ausschließlich extrem feine und lange Kaschmirfasern aus der Mongolei verwendet – denn von dort kommen die besten. Zweifädig gezwirnt werden allein 3.025 Meter in nur einem Pullover verstrickt. Damit liegt der Pullover weich auf der Haut. Er ist mit moderner Sattelschulter und außenliegender Naht gefertigt. Das sorgt für ein breiteres Kreuz. Der Kaschmirpullover ist ein schönes Basic, das Sie sowohl zur Tuchhose als auch – wie hier – zur Chino von Barb'One, derben
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