Gar nicht stieselig.

    Ursprünglich wurde das (Schlupf-)Hemd untendrunter getragen, wie Unterwäsche. Man zog es über den Kopf, was vor allem kostentechnische Gründe hatte, denn eine durchgängige Knopfleiste wäre teurer gewesen (die kam erst um 1900). Seine modische Weiterentwicklung beschränkte sich daher lange Zeit nur auf den sichtbaren Bereich, also auf Kragen und obere Knopfleiste. So entstanden ganz unterschiedliche Interpretationen, wie zum Beispiel die Staude der Zimmermänner, ein kragenloses Hemd, in das die Sägespäne nicht so leicht hineinfielen. Oder das Fischerhemd, das Pütthemd, Grubenhemd, Schlosserhemd und, und, und. Vielleicht ist diese Historie der Grund dafür, dass Schlupfhemden heute auf uns so eine sympathisch lässige Wirkung haben.

    Die Zunfthemden von Mey & Edlich sind aus kernigem Oxford gewebt, wie er an der amerikanischen Ostküste getragen wird. Dadurch gewinnt das Hemd eine Lässigkeit, die der eines Henley-Shirts entspricht, wobei es dennoch die nötige Spur Ernsthaftigkeit ausstrahlt. Getragen entstehen so sehr spannende Kombinationen â€“ mit Sakko, Lederjacke, Strickjacke oder solo über der Hose, dann gern auch mit gekrempelten Ärmeln. Einfach gut angezogen.

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