Wo ist MAMIL?

Das britische Akronym MAMIL meint den Middle Aged Men in Lycra. Lautmalerisch umreißt es ein kleidungstechnisches Dilemma: dass sich sporttaugliche Kleidung häufig auf bunte und elastische Stoffe wie Lycra beschränken. Sich darin nach der Arbeit mit Freunden in der Bar treffen? Ausgeschlossen. Der modische Gegenentwurf zum Mann in Lycra: die Digital-Citizen-Jacke. Sportlich genug, um damit auf dem Fahrrad am Stadtverkehr vorbeizuradeln, unauffällig genug, um den Weg durch das verglaste Großraumbüro zum Schreibtisch mit Würde zurückzulegen und abends die Bar zu betreten.

Das sympathisch schlichte Design, in einer Komposition aus royalem Blau und Anthrazit, erinnert in seiner Unauffälligkeit an den Sportler Jochen Behle, der trotz Bestzeit 1980 in Lake Placid nahezu unsichtbar blieb – als er im Nebel den 15-Kilometer-Skilanglauf während der Olympischen Spiele anführte. Allen Rufen von ZDF-Sportreporter Bruno Moravetz zum Trotz, der sich mit den drei Worten „Wo ist Behle?“ ins Gehör von zwölf Millionen Fernsehzuschauern und später ins kollektive Gedächtnis gebracht hat.

Aber zurück ins Hier und Jetzt. Die Digital-Citizen-Jacke ist aus winddichtem, atmungsaktivem und wasserabweisendem Softshell und innen mit weichem Fleece gearbeitet. Wasserdichte Reißverschlüsse, die abnehmbare Kapuze, eine perfekte Ärmelkrümmung am Ellbogen und  praktische Reißverschlussgaragen, die Kratzer auf sensiblen Oberflächen verhindern: alles Details, die belegen, hier war jemand am Werk, der nichts unbeachtet lässt. Einfach gut angezogen.

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