Wild auf Wasser.

    Für alle, die das Wasser jenseits gemauerter Schwimmbecken suchen, gibt es eine Top 5 (ganz ohne Wertung) der vielleicht ungewöhnlichsten Stellen für Wild Swimming in Deutschland. Und auf der interaktiven Karte ganz unten finden Sie weitere 45 Tipps.

    Gemündener Maar-See.
    Gemündener Maar-See.

    Schwimmen im Vulkan-Krater. Der Maarsee ist rund 325 m lang, 300 m breit und maximal 38 m tief. Sein Trichter ist dicht von Buchen bewaldet und liegt rund 1,5 km südlich von Daun im Ortsteil Gemünden, in der Eifel (Nordrhein-Westfalen). Über die Maarstraße gelangen Sie am Waldcafé direkt auf einen Parkplatz. Wenn Sie Waldcafé und Badestrand hinter sich lassen, finden Sie rings um den See bestimmt einen Ort nur für sich und Ihre Begleitung.

    1. Groß Glienicker See. 2. Buchenegger Wasserfälle.

    Im Grenzgebiet – zwischen Berlin und Potsdam. Nahe der beiden Innenstädte liegt der Groß Glienicker See, dessen Ufer wild von Röhricht, alten Weiden und Schwarzerlen gesäumt ist. Der See ist knapp 2 km lang und über 500 m breit. Sein Südufer ist eher touristisch erschlossen, ruhige Plätze finden Sie trotzdem, z. B. am Nordufer. Hier bringt Sie die Buslinie 135 bis zur Kurpromenade, von dort aus ist es ein gemütlicher Marsch bis zum Sprung in den See.

    Felsenspringen im Oberallgäu. Als wilder Gebirgsfluss sucht sich die Weißach seit Jahrhunderten ihren Weg ins tief eingeschnittene Tal nach Oberstaufen (Bayern). Zweimal hintereinander stürzt der Fluss aus 10 m Höhe die Felsen hinunter und sammelt sich jeweils in einem, als Gumpe bezeichneten, großen Becken. Diese "Buchenegger Wasserfälle" erreichen Sie über einen Rundweg ab der Ortschaft Steibis. Etwa 3 km ist der Fußmarsch lang, die Wasserfälle sind ausgeschildert.

    1. Weiße Elster. 2. Großer Bullensee.

    Kleinstadtidyll. Mitten durch Plauen (Sachsen) schlängelt sich die Weiße Elster. Mit den Öffentlichen oder dem Auto geht’s zum Neustadtparkplatz. Von hier ist die Alte Elsterbrücke, eine der ältesten Steinbogenbrücken Mitteleuropas, zu sehen. Neben der Brücke gibt es eine Treppe, über die Sie in die flache Weiße Elster gelangen.

    Baden im naturbelassenen Moorsee. Der Große Bullensee ist das Relikt eines eiszeitlichen Gletschers in der Wümmeniederung (Niedersachsen). Durch das dunkle, moorige Wasser und die weiten Flachwasserzonen steigt die Temperatur bei Sonneneinstrahlung hier schnell an. Im Sommer genießen Sie dadurch in Ufernähe nicht selten "Badewannentemperaturen" bis 30 Â°C. Je nach Abstand zum Ufer und Wassertiefe können dann Temperaturunterschiede von ca. 5 Â°C auftreten. Der See liegt etwa 7 km südlich von Rotenburg, mitten in einem Naturschutzgebiet – mit dem Rad und zu Fuß gut zu erreichen.

    In der interaktiven Karte, die uns die Redakteure des WALDEN-Magazins partnerschaftlich zur Verfügung gestellt haben, sind die 50 besten Plätze für Wild Swimming in Deutschland markiert.

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