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    Spontane Erfrischung gesucht.

    Draußen sein heißt ab sofort wieder… mal kurz abtauchen! Die spontane Erfrischung liegt manchmal nur einen Sprung entfernt: vom Ufer in den einsam gelegenen See, von der Böschung in den stadtnahen Fluss oder vom Felsen in die kühle Quelle.

    Wild Swimming – der Spontansport in natürlichen Gewässern verbindet uns wieder stärker mit der Natur. Und bei diesem Sport gehört der Weg oft schon zum Ziel dazu. Denn zum Schwimmen in der Wildnis oder im Stadtteich geht es häufig durchs Dickicht, über Steine, nicht selten über Scherben.

    Badeshorts.
    Windbreaker.
    Shorts.
    Schuhe.

    Abseits vorgefertigter Pfade braucht es dann Kleidung, die drei der vier Elemente beherrscht – ohne dabei zu sehr nach Outdoor auszusehen. Unsere Outfit-Empfehlung, die sich urbanen modischen Anforderungen und widrigen Bedingungen der Natur flexibel anpasst sind leichte Shorts, eine Jacke, die ihren Träger sowohl vor dem Auskühlen als auch vor Überhitzung bewahrt und Sandalen für den sicheren Tritt. Da die Anreise bisweilen mit Bus und U-Bahn erfolgt, tragen wilde Freischwimmer die Badeshorts undercover: bis zum Absprung unter der normalen Shorts und genauso wieder auf dem Weg zurück in den Alltag (oder je nachdem, wo Sie schwimmen, auch zurück auf dem Weg in die Zivilisation).

    Hoodie.
    Shirt.
    Rucksack.
    Strandtuch.

    Aus eigener Erfahrung können wir von fünf Orten berichten, wo sich das Wild Swimming besonders gut eignet. Der Gemündener Maar-See in der Vulkan-Eifel ist rund 325 m lang, 300 m breit und maximal 38 m tief. Sein Trichter ist dicht von Buchen bewaldet und liegt rund zwei Kilometer südlich von Daun in der Eifel. Über die Maarstraße gelangen Sie am Waldcafé direkt auf einen Parkplatz. Wenn Sie Waldcafé und Badestrand hinter sich lassen, finden Sie rings um den See bestimmt einen Ort nur für sich und Ihre Begleitung.

    Nahe der beiden Innenstädte von Berlin und Potsdam liegt der Groß Glienicker See, dessen Ufer wild von Röhricht, alten Weiden und Schwarzerlen gesäumt ist. Der See ist knapp zwei Kilometer lang und über 500 m breit. Sein Südufer ist eher touristisch erschlossen, ruhige Plätze finden Sie trotzdem, zum Beispiel am Nordufer. Hier bringt Sie die Buslinie 135 bis zur Kurpromenade, von dort aus ist es ein gemütlicher Marsch bis zum Sprung in den See.

    Als wilder Gebirgsfluss sucht sich die Weißach seit Jahrhunderten ihren Weg in tief eingeschnittene Tal nach Oberstaufen.  Zweimal hintereinander stürzt der Fluss aus zehn Meter Höhe die Felsen hinunter und sammelt sich jeweils in einem, als Gumpe bezeichneten, großen Becken. Diese Buchenegger Wasserfälle erreichen Sie über einen Rundweg ab der Ortschaft Steibis. Etwa drei Kilometer ist der Fußmarsch lang, die Wasserfälle sind ausgeschildert.

    Mitten durch das sächsische Plauen schlängelt sich die Weiße Elster. Mit den Öffentlichen oder dem Auto geht es zum Neustadtparkplatz. Von hier ist die Alte Elsterbrücke, eine der ältesten Steinbogenbrücken Mitteleuropas, zu sehen. Neben der Brücke gibt es eine Treppe, über die Sie in die flache Weiße Elster gelangen.

    Baden im naturbelassenen Morsee können Sie in Niedersachsen. Der Große Bullensee ist das Relikt eines eiszeitlichen Gletschers in der Wümmeniederung. Durch das dunkle, moorige Wasser und die weiten Flachwasserzonen steigt die Temperatur bei Sonneneinstrahlung schnell an. Im Sommer genießen Sie dadurch in Ufernähe nicht selten "Badewannentemperaturen" bis 30 °C. Der See liegt etwa sieben Kilometer südlich von Rotenburg, mitten in einem Naturschutzgebiet – mit dem Rad und zu Fuß zu zu erreichen.

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