Wie trägt man einen Panamahut richtig?

    Das Handwerk für diesen stilvollen Sonnenschutz ist weit älter als 6.000 Jahre. Und nur wenige Hut-Weber beherrschen es noch in dieser Präzision. Zunächst gewinnen sie aus der Toquila-Palme Stroh. Maßgeblich ist hierbei die Farbe – je feiner und gleichmäßiger, desto besser. Zum Weben wird in der Mitte gestartet, anschließend kommt das Werk zum Ausarbeiten der Ränder auf einen Holzklotz.

    Ursprünglich stammt der Panamahut aus Ecuador. Die falsche Herkunftsbezeichnung des "Panama"-Hutes beruht auf verschiedenen Ereignissen. Besonders US-Präsident Theodore Roosevelt trug dazu bei, als er während einer Besichtigung des Panamakanals 1906 einen ecuadorianischen Toquilla-Strohhut trug. Die Fotoaufnahmen gingen um die Welt und setzten endgültig den Namen Panama-Hut fest. Traditionelle Hüte erhalten bis heute einen Stempel vom Zoll, den der Trilby einst zum Passieren des Panamakanals brauchte. Damals wie heute ist der Panama-Hut ein perfekter Sonnenschutz und das richtige Beiwerk für einen sommerlichen Look. Wie er richtig getragen wird, erklärt Sven Raphael Schneider, Gründer von Gentleman’s Gazette. Einfach gut angezogen.

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