Irgendwie ist alles hybrid.

Alles ist hybrid, weil vermeintliche Gegensätze inzwischen modisch zusammen getragen werden können, im Outfit erstmals aufeinander treffen, dann durch ihren Träger zu einer Einheit verschmelzen. Alles ist tauglich für den Alltag. (Fast) alles ist tauglich für besondere Anlässe – immer wieder ist es die Zusammensetzung der Komponenten, die gewählte Kreuzung, die den Akzent setzt. Attribute der Arbeitskleidung werden gepaart mit Elementen aus der Sportbekleidung und dem Business: weiße Hemden mit Lederschmuck war früher den Rockern vorbehalten, mit Cargo-Pants und Sakko. Dies ist übrigens ein im Wesentlichen mitteleuropäisches Phänomen. Wichtig bei der Kreation hybrider Outfits: Der Gesamteindruck sollte reduziert wirken, während jedes Teil für sich besonders ist. Mit durchdachten Details und Einzelteilen aus sichtbar sattem, hochwertigem Material.

Besonders viele hybride Outfits bekommen Sie in den nächsten Monaten mit den Utility Pants hin. Sie sind ganz auf Nützlichkeit designt und ihrem großen Vorbild – den Cargo-Pants – im Konzept sehr nah. Auffallend sind die soliden Nähte, ohne die eine echte Arbeitshose früher gar nicht erst über den Ladentisch ging, sowie die großzügigen Taschen, in denen früher wichtige Utensilien von Winkelmesser bis Stechbeitel und heute eben Smartphone und Müsliriegel Platz finden. Die Taschenklappen vorn sorgten ursprünglich dafür, dass kein Regen in die Taschen lief. Heute sind sie Zierde und die Taschen selbst dazu da, dass Sie die Hände schnell hineinschieben können. Der Stoff ist jedoch bei aller optischen Robustheit ein italienischer, dichtgewebter Twill, der die Stilregeln der Stadt gut beherrscht und sich einfach gut anfühlt. Die Farbe Khaki ist der wahrscheinlich wichtigste Hosenfarbton, den Sie Ihrer Garderobe hinzufügen sollten. So haben Sie mit wenig Aufwand ganz viel "Neu"-Wirkung, denn die Hose passt zu fast allem, was Sie schon haben dürften. Einfach gut angezogen.

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