Ein englischer Landbesitzer ...

    ... verlangt bei den Hutmacherbrüdern Thomas und William Ende des 19. Jahrhunderts nach einem Hut für seine Jagdaufseher. Niedrig und stabil muss er sein, damit er beim Reiten nicht durch herabhängende Äste heruntergestoßen wird. Er soll sich unterscheiden vom Zylinder, der nach der Märzrevolution sein provokantes Image verloren hat, und dennoch stilvoller sein als der Schlapphut. Die Brüder entwickeln die Melone aus schwarzem Filz, dessen kurze Krempe mit Hilfe von Schellack die nötige Festigkeit erhält. Der Hut wird ein Erfolg, und ziert die Köpfe der Cowboys, britischer Staatsmänner und ist in den 1960er-Jahren bei Londons Bankangestellten eine Art Berufsbekleidung. Und nicht zuletzt wird er die magische Kopfbedeckung von Pan Tau. Damals wie heute: einfach gut angezogen.

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