Schon 90 Jahre. Und immer noch gut.

    Wie die Blue Jeans verehren Punks, Rocker und Yuppies die Perfecto von Schott®/NYC. Dieses Jahr wird die legendäre Lederjacke 90 Jahre alt. Aber ihre eigentliche Geschichte beginnt noch früher – genauer: 1913, als die Brüder Irving und Jack Schott ihre ganz eigene Vision des "American Dream" wahrmachen wollen. Zunächst verkaufen die Söhne russischer Einwanderer Regenmäntel aus einem New Yorker Keller heraus. Ihr Sinn für innovative Verarbeitung führt bald dazu, dass sie als eine der Ersten Reißverschlüsse in Jacken verarbeiten. 

    1928 erschafft Irving Schott die Perfecto. Dass sie einmal zur Ikone unter den Lederjacken wird, ahnt damals wohl nicht einmal der Macher selbst. Er möchte zuvorderst eine funktionale Motorradjacke entwerfen, die in ihren fünf Taschen alles Notwendige des Fahrers verstauen soll, ihm Schutz bietet und gut aussieht. Am Ende aller Überlegungen und Entwürfe steht die Perfecto – benannt nach Irvings Lieblingszigarre. Die ersten Modelle verkauft er für 5,50 $ an einen Harley Davidson-Händler. Seither gilt die Perfecto als Synonym für Freiheit, Spannung und Abenteuer. 

    Perfecto.

    In den 1950ern erreicht sie auf den Schultern verschiedener Hollywoodgrößen Kultstatus – unvergessen der junge Marlon Brando als Anführer seiner Motorradgang in "The Wild Ones". Das starke Image der Rebellion katapultiert die Jacke kurz darauf auf den Index des Schulministeriums, was ihrer Popularität allerdings keinen Abbruch tut. Schon gar nicht außerhalb der Schulhöfe. Sie ist schließlich das Markenzeichen von James Dean, der der Perfecto posthum eine wachsende Nachfrage beschert. In den 1970er und 80er Jahren gehört sie zu den Sex Pistols und The Ramones wie E-Gitarre und Bass. Bei ihren Auftritten im New Yorker Underground Club CBGB wird die Perfecto zu einer Art Uniform des Punk Rocks.

    Bis heute hat sich der hüftlange Klassiker nur marginal verändert, passt als besonderes Einzelstück in 80 % aller Männerkleiderschränke, und die Firma Schott ist immer noch ein Familienbetrieb – mittlerweile in vierter Generation. Ein Original der Perfecto erkennen Sie übrigens an den unlackierten Metallverschlüssen und dem glatten, reißfesten Rindleder. Damals wie heute einfach gut angezogen.

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