Reine Kopfsachen.

Ende des 19. Jahrhunderts von der Working Class, Anfang des 20. von der Upper Class getragen, war das Aufsetzen eines Hutes noch bis in die sechziger Jahre die Erfüllung einer Kleidervorschrift, die von den wenigsten in Frage gestellt wurde – und gegen die man selten mit Barhäuptigkeit aufbegehrte. Der Hut diente dem Schutz vor Nässe, Staub, vor Kälte und Sonne – was später, als das Auto kam, einfach nicht mehr nötig war und weshalb der Hut nach und nach an Bedeutung verlor. In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hätte er zudem aufwendig geföhnte Frisuren unwiederbringlich zerzaust.

Heute ist Hut wieder angesagt. Thomas Manns Held Hans Castorp hätte wohl seine helle Freude gehabt, denn schon im „Zauberberg“ ermahnt er seinen Vetter Joachim Ziemßen mit den Worten: „Siehst du wohl, daß man einen Hut aufhaben soll [...], damit man ihn abnehmen kann, bei Gelegenheiten, wo es sich schickt.“ Ob zum Gruße gelüftet oder zur kühlen Abgeklärtheit tief ins Gesicht gezogen, 93 Jahre nach dem „Zauberberg“ setzt der Hut neue Akzente und verleiht jedem Outfit etwas Exzentrisches. Deshalb finden Sie bei uns im Shop eine ganze Reihe reiner Kopfsachen: stylische Bowler (oder auch Melone), klassische Pork Pie mit kurzer Krempe, traditionelle Trilby und verwegene Traveler mit breiter Krempe. Einfach gut angezogen.

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