Chapeau de Marine Breton.

    Amélie Le Roux lebt in Frankreich. Ihr Label Béton Ciré hat sie nach gewachstem, poliertem Beton benannt, den man heute in vielen modernen Bauten findet und der für sie so viel bedeutet wie "Urbanes trifft Friesennerz". Gegründet hat sie es 2013 in Paris, mit dieser Vision: ihre Miki (eigentlich "Miki breton", die Urmütze der Seemänner in der Bretagne) zum Sinnbild eines unbeschwerten Lebensgefühls zu machen.
    Miki, schwarz.

    Vor Augen hatte Amélie entspannte Gesichter, die entlang der Seine spazieren, junge Leute, die auf ihrem Longboard die Stadt unsicher machen und ihren Großvater, der bei jedem Wetter in seiner Heimat Quimper solch eine Fischermütze trug. Seinerzeit schützte diese Art Mütze Seeleute und Hafenarbeiter vor Kohle oder Ölschmiere, vor Regen und Wind (weshalb sie so eng geschnitten ist, damit sie nicht mit der nächsten Böe vom Kopf wehte). 

    Die Ohren lagen übrigens bewusst frei, um einfahrende Schiffe, die Reusen und das Rufen der Seemänner besser hören zu können. Und heute die herannahende Straßenbahn. Ihr bodenständiger Ursprung und die authentische Geschichte Amélies sind das, was ihre Miki so beliebt macht.

    Miki, grau.
    Miki, khaki.

    Die Mikis werden auf sechs Stücke geschnitten und vernäht, am Ende passiert jede Mütze die Hände Antoines (intern heißt dieser Schritt "Verwöhnschritt"): Er perfektioniert den gut anliegenden Schnitt, der tatsächlich nahezu jeder Kopfform steht. Die Weite ist übrigens leicht verstellbar.

    Miki, rot.

    Die Mikis sind aus atmungsaktiver Baumwolle gefertigt, wärmer hält die sandfarbene aus Merinowolle. Sie könnte entscheidenden Anteil daran haben, dass die Miki der Strickmütze diesen Winter den Rang abläuft. Einfach gut angezogen.

    Merino Beton, sand.
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