Mehr als warme Ohren.

    Erinnern Sie sich noch an die Anfänge des Internets? An die Zeit, als das World Wide Web noch nicht der offene, vielfältige Raum war, als der er sich heute präsentiert. Die vielen verschiedenen Technologien waren häufig nicht kompatibel und das Surfvergnügen während der 1990er Jahre meilenweit entfernt von der heutigen Nutzungsfreundlichkeit. Unvergessen der Browserkrieg zwischen Microsofts Internet Explorer und dem Netscape Navigator, als die Big Player der Branche versuchten, ihre Produkte als Standards zu etablieren.  

    Der amerikanische Internetpionier Jeffrey Zeldman hielt dagegen. Als einer der ersten machte er sich stark für einheitliche Webstandards, die zuvorderst den Anwendern dienen sollten und nicht den großen Technologie-Konzernen. Inhaltlich geht es ihm um die Festlegung technischer Standards, die es ermöglichen, dass Webseiten mit unterschiedlichen Browsern und Endgeräten gleich gut dargestellt werden. Außerdem entwickelte er Richtlinien, die sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung das Web ohne Einschränkung nutzen können – z. B. durch Sprachausgaben.

    Bereits 2003 hat der Autor und Webdesigner Zeldman ein Buch über Webstandards veröffentlicht. Auf dem Cover von "Designing with Web Standards" trägt er eine blaue Mütze. Dieses Bild inspirierte die Erfinder des Blue Beanie Day, wie der Tag der blauen Mütze im Englischen heißt. Mit ihrem Aktionstag, der seit 2007 jährlich am 30. November gefeiert wird, macht die Internet-Gemeinschaft auf ein barrierefreies World Wide Web aufmerksam. Das gefällt uns – und deshalb finden Sie hier eine kleine aber feine Auswahl blauer Kopfbedeckungen für diesen Winter und schon das nächste Frühjahr.


    HIGHLAND-MÜTZE
    von Hand gestrickt 

    Die Highland-Mütze ist von Hand gestrickt – eine Seltenheit, die sich unser schottischer Stricker in Stewarton bis heute gönnt. Dass er seine Mützen dabei zu diesem guten Preis (€ 39,-) verkaufen kann, liegt daran, dass er auch die Garne selbst spinnt und die teure Lieferkette entfällt. Um die reine Schurwolle für viele Jahre robust zu machen, wird sie zunächst sorgfältig gereinigt und anschließend in einer speziellen Technik verstrickt. Tragbar ist die Mütze aus den Highlands als Beanie oder mit Umschlag.


    DOCKERMÜTZE
    Original von Saint James

    Einst sorgte diese Mütze bei den Schauermännern (engl. Dockers) während der Hafenarbeit dafür, dass beim Stauen oder Be- und Entladen der Frachtschiffe keine Kohle oder Ölschmiere in die Haare kam. Und damit sie auch bei schwungvoller Arbeit und kräftigem Wind am Kopf haften blieb, war sie knapp geschnitten. Der Form ist Saint James auch mit dem charakteristischen Rollrand treu geblieben. Gefertigt aus 70 % Wolle und 30 % Polyester und einem Futter aus reiner Baumwolle.


    KASCHMIR-BEANIE
    Luxuriös aus 100 % Kaschmir

    Diese Beanie steht Ihrem Gesicht, egal wie Sie sie tragen – bis tief in die Stirn gezogen oder weit hinten auf dem Hinterkopf, Haare raus, Haare drunter. Weil sie locker am Hinterkopf fällt, wirkt sie unheimlich lässig und bescheiden. Gestrickt von Johnstons of Elgin 1797, mit edler Rollkante aus 3-fädigem, reinem Kaschmir – sehr haltbar.


    STETSON BASEBALL CAP
    Original von Stetson® 1865

    Sie hat noch keine Siege und Verluste eingefahren, ist noch nicht vor Wut auf der Ersatzbank oder vor Freude im Sand gelandet. Dass der Baseball-Cap von Stetson® dieses Image anhaftet, liegt einzig an der aufwendigen Wäsche, die sie hinter sich gebracht hat und durch die dieser authentische Vintage-Look entsteht. Aus 100 % Baumwolle.


    STETSON DRIVERS CAP
    aus der Weberstadt Biella

    In der italienischen Provinz Biella werden seit Generationen die hochwertigsten Anzugstoffe der Welt gewebt. Auch der Stoff für diese Mütze stammt von dort. Die sehr angenehme Materialmischung besteht aus Schurwolle (58 %) und luftigem Leinen (42 %) in Leinwandbindung, das Futter aus 68 % Baumwolle und 32 % Polyester.

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