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    Keine Zugeständnisse.

    Der Zufall trennte sie, da waren sie acht Jahre alt. Ylan und Davy dachten vermutlich nie daran, dass ihre Anforderung an Qualität sie irgendwann mal wieder zusammenbringen würde. Dabei teilten sie schon immer ihr Verständnis von dem, was Luxus auszeichnet. Echter Luxus, so die Brüder, funktioniert nicht durch aufgesprühten Glitzer, sondern ist das Ergebnis von reduzierter, zeitloser Nüchternheit.

    Der Sinn für Ästhetik ist Ylan in die Wiege gelegt, Davy ist eher der Typ Stratege. Was sie eint, ist ihr Anspruch an Qualität und die Leidenschaft für das Detail. Die Wörter "Zugeständnis" und "unmöglich" tauchen in ihrem Sprachschatz nicht auf. Ylan und Davy sind immer auf der Suche nach neuen Lösungen und smarten Details, die überraschen. Sie wollen keinen Schnickschnack oder scheinbare Logos. Sie wollen eine Formgebung, die sich in solidem Design verkörpert, lassen sich die Franzosen auf ihrer Website zitieren.

    Bei ihrer Arbeit orientieren sie sich an keinem geringeren als Dieter Rams, dessen Sinn für gute Gestaltung bis heute unsere Lebensbereiche durchzieht. Die Taschen von Ylan und Davy sind ganz bewusst anders: Während viele Hersteller das Griffband eher kürzen würden, machen Ylan und Davy das Gegenteil. Der Weg zur fertigen Tasche dauert nicht selten deutlich länger als bei anderen Herstellern, gestehen sie ein. Aber sie entscheiden alles selbst. Beim innenliegenden Stoffbeutel ihrer Taschen hat erst der vierte Prototyp ihrem Anspruch an Verarbeitung und Optik genügt.

    Le Feuillet Aktentasche.

    Die Brüder legen Wert darauf, ausschließlich in Frankreich zu fertigen. Ylan besucht die Gerbereien, um zu fühlen, wie sich seine Taschen mal anfühlen werden und ob sich eine technische Lösung finden lässt, die Taschen von überflüssigen Nähten zu befreien.

    Die Idee, ihr eigenes Label Le Feuillet/Paris zu gründen, reifte während der Studentenzeit von Ylan. In Polen studierte er internationales Management und suchte lange nach einem Ersatz, seinen Laptop in einer Tasche zu tragen, die nicht nach Laptoptasche aussieht. Er fuhr zurück nach Lyon und sprach mit Gerbern und Schneidern. Begeistert von der Hartnäckigkeit seines Bruder, schenkte Davy ihm zu Weihnachten Werkzeuge – kurzerhand machte Ylan seine Wohnung zur Werkstatt. Bald darauf kündigte auch Davy seinen Job im Finanzsektor und stieg mit ein ins Ledertaschen-Business. Man müsse ein bisschen verrückt sein, um ein Lederlabel auf den Markt zu bringen, sich bewusst ins Leere zu stürzen, wenn man die Fallhöhe kennt, soll er einmal über diesen Schritt gesagt haben. Aber es hat sich gelohnt. Ihre Taschen haben sich in einer Gemeinde von Designenthusiasten bereits als zentrale Begleiter für wichtige Termine etabliert.

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