Hippie statt Hipster.

Der Ethno-Look hat es geschafft. Viel interessanter als die Tatsache an sich aber ist, wie so häufig, das Motiv dafür. Denn ob ein Trend kommt oder nicht, hängt weniger von seinen vermeintlichen Machern ab, als von den Wertvorstellungen der Menschen, die dieser Trend bewegt und die ihn annehmen. Oder eben nicht.

Der Ethno-Look, hippiezeitnah und doch in seiner Reduktion und heute meistens ohne politische Botschaft auch neu, ist eine Gegenbewegung zum Auftritt des Hipsters mit seinen polierten Schuhen, dem perfekt gebügelten Maßhemd, dem strengen Sakko, gern dekoriert mit Einstecktuch, Hut und fetter Zigarre. Der Ethno-Style befreit seinen Träger nicht nur von Konventionen, er passt auch zum Leben derjenigen, die viel unterwegs sind und die situativ oder einfach klimabedingt – scheinbar oder tatsächlich ohne Konzept – verschiedene Teile übereinander tragen und sich bei Bedarf einzeln wieder herausschälen.

Die Navajo-Strickjacke ist in Italien aus solidem Baumwoll-Leinen-Garn im Jacquard-Strick gefertigt, wobei die eigentlich für innen gedachte Seite nach außen getragen wird. Dadurch verwischt das Muster optisch, was den Unterschied macht zum ursprünglichen Navajo-Muster und besonders gut aussieht. Wir freuen uns, wenn Sie daran soviel Spaß haben wie wir – die Jacke ist erklärtes Lieblingsteil unserer Sommerkollektion. Und das ist ein echter Ritterschlag, wenn man bedenkt wie viele Teile designt, bewertet, diskutiert und kombiniert werden, ehe wir es wagen, sie Ihnen zu zeigen. Einfach gut angezogen.

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