Das Zeitungsjungen-Modell.

Das Zeitungsjungen-Problem wurde zum mathematischen Modell ( π=p·E[min(q,D)]−cq ), das an einen Zeitungsjungen erinnert, der entscheiden musste, wie viele Zeitungen er ankauft angesichts einer schwankenden Nachfrage und der Gewissheit, dass nicht verkaufte Exemplare am Ende des Tages wertlos würden. Nun gibt es – zumindest in dieser Form – keine Zeitungsjungen mehr, die Fragestellung aber nach wie vor. Und wir können die damaligen Nöte noch immer gut nachvollziehen.

Auch wenn es in der Mode natürlich nicht die Zeitung, sondern die Hose oder die Lederjacke ist, und der Tag eine Saison dauert – der Rest ist ähnlich … Wir haben uns entschieden, das Risiko einzugehen und zukünftig "q", die Bestandsmenge, zu erhöhen und versprechen, auch darüber hinaus alles zu tun, damit wir Sie in Zukunft wieder zuverlässiger bedienen können. 

Da es uns der Newsboy angetan hat und Westen so unschlagbar angesagt sind, sehen Sie hier die modernisierte Form eines Newsboy-Outfits der 1900er- bis 1920er-Jahre. Mit Schiebermütze, schmalem Hemd und Schleife – dazu knöchelhohe Schuhe, die Jeans ersetzt die damalige Schurwollhose oder Knickerbocker. Auch heute ein Look, der Offenheit, Hartnäckigkeit, Cleverness ausstrahlt. Und dem eine gewinnende Jugend nicht abzusprechen ist.

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