Frankreich, 27. März 1858.

Als dieses Shirt (damals noch aus Wolle) auf der Uniformliste französischer Seemänner landet, ahnt noch niemand, dass es Jahrzehnte später modische Relevanz erhält und diese dauerhaft behalten wird. In den 1930ern zu den weiten Leinenhosen der französischen "Sommerfrischler", in den 1960ern im links-intellektuellen Paris, in den 1990ern auf den Laufstegen zu Lederjacken. Jetzt ist es zurück. Aber alles bleibt anders.

Zu den klassischen Farben Marine und Ecru gesellen sich modisch-farbige Ergänzungen. Gut gekleidete Männer tragen den Ringel in jedem Alter, in aller Welt, in der Stadt, daheim: Nach wie vor ist das Shirt richtig zu Jeans oder Shorts am Strand, neu ist es mit Chinos oder Slacks und teurem, blauem Sakko der kosmopolite Mann trägt es sogar zum Anzug. Das Original stammt aus der Bretagne. Sie erkennen es am dichten Jersey, an dem gemäßigten Bootsausschnitt, dem Schnitt ohne Bündchen, den verschieden breiten Ringeln und dem Namen "Saint James". Einfach gut angezogen.

Nach oben
:: :: .