Eiskalte Typen.

    Über 200 Neujahrsschwimmer wagten sich am 1. Januar 2017 auf Borkum bei 4 Grad Wasser-, 7 Grad Lufttemperatur und eisigem Wind in die Nordsee. Wie viele es am Neujahrstag 2018 werden, konnte der Veranstalter noch nicht mitteilen. Fest aber steht: Die eiskalte Tradition, die dieses Mal eine milde Angelegenheit werden könnte, wird auch woanders kultiviert.

    Im Badeort Scheveningen in den Niederlanden zum Beispiel lockt seit 1951 das größte Seebad des Landes Unerschrockene am ersten Tag des Jahres zum Neujahrsschwimmen. In Frankreich stürzen sich die Mutigen im Seebad Deauville in die Fluten und auch der Genfer See lädt zum Neujahrschwimmen ein. Im Süden Europas, genauer in Rom, geht es (für Profis!) mit einem großen Sprung von einer der zahlreichen Brücken (z. B. der Ponte Cavour) direkt in den Tiber.

    Nicht ganz so artistisch, dafür etwas kälter und ausgefallen kostümiert, geht es in Berlin zu, wo der Verein Berliner Seehunde am 1. Januar um 11 Uhr zum Winterschwimmen im Orankesee einlädt. Während es beim Neujahrsschwimmen gediegen zugeht, geht es bei den Ice Swimming Aqua Sphere German Open in Veitsbronn bei Nürnberg (5. bis 7. Januar) um Schnelligkeit. Dort finden verschiedene Wettbewerbe statt: über 50, 100, 200, 500 und 1.000 Meter. Das Wasser ist garantiert nicht wärmer als 5 °C – Neoprenanzüge sind verboten, nur Badehosen und -shorts, Schwimmbrille und Bademütze sind erlaubt.

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