Die Zeit in der Hand.

    Modisch gesehen gibt es gerade nichts Cooleres, als die Uhrzeit auf einer Taschenuhr abzulesen – gern auf einer geerbten – natürlich stilecht an die Kette aus Edelstahl gelegt. War das filigrane Zierstück, die Kette quer über den Bauch getragen, einst ein Statussymbol des Patriarchen, wanderte die Uhr aus pragmatischen Gründen irgendwann ans Handgelenk. Denn am Armband war sie schlichtweg tauglicher.

    Für den Gentleman, der seinen Auftritt im Dreiteiler zelebriert, gehört die Taschenuhr unbedingt dazu. Im Dunkel der Westen-, Brust- oder Hosentasche wartet sie auf ihren Einsatz. Und die Uhr verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie das weitere Beiwerk um Einstecktuch, Krawatte oder Schleife und Hut – sie muss auf den Rest abgestimmt sein. Aber auch smarte Outfits werden jetzt durch den handlichen Zeitmesser bereits aufgewertet.

    Das Uhrmacherhandwerk in Deutschland hat Tradition. Mitte des vergangenen Jahrhunderts legt der tüchtige Uhrmacher Carl von Zeyten, der eigentlich Krieg geheißen hat, im Schwarzwald sein ganzes Wissen und Schaffen in die Entwicklung und Montage von Uhren. Er lebt den Traum von einer perfekten mechanischen Uhr und gibt seinen Qualitätsanspruch an die nachfolgenden Generationen weiter. Bis heute steht der Name für solide Zeitmesser made in Germany. Carls Taschenuhr hat römische Ziffern auf Weiß und natürlich eine analoge Anzeige. Das Messinggehäuse mit gravurfähigem Deckel ist siberfarben galvanisiert und das Mineralglas ist gehärtet und kratzfest. Ganz traditionell mit Handaufzug – die Krone befindet sich in der Höhe von 12 Uhr.

    Wichtig beim Tragen der Uhr: Die Hosen- und Westentaschen sollten durch die Taschenuhr keine Beulen in den Stoff schlagen. Daher empfiehlt sich am besten eine Weste aus einem Moleskin aus Baumwolle. Moleskin ist besonders weich und bequem, das ganze Jahr über tragbar und sehr fest gewebt, sodass sich weder Carls noch die geerbte Taschenuhr abzeichnen. Einfach gut angezogen.

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