Dekonstruiert.

    Ursprünglich war das Sakko ein schlichtes, schnörkelloses Kleidungsstück, untalliert und gradlinig geschnitten. Das ist heute ein wenig anders. Schnitte werden schlanker, Stoffe teurer und aufgefallener, kleine Details bekommen Beachtung. Und doch besinnt sich auch dieses Sakko in seiner Konstruktion auf seine Ursprünge, indem es vollständig auf formgebende Einlagen, Polster oder steifes Futter verzichtet (einzig ein leichtes Ärmelfutter erleichtert das Rein und Raus). Es fällt viel natürlicher, wirft die ein oder andere sympathische Falte und ist einfach bequem.

    Das Hemd darunter ist die gelungene Vermischung korrekter Verarbeitung und dezenter Schluffigkeit. Denn der feine Baumwolltwill ist vorgewaschen, seine Struktur deshalb so lebendig als sei das Hemd gerade frisch an der Luft getrocknet, die Farbe ein bisschen wie von der Sonne gebleicht. Unkompliziert zu dunkelblauer Jeans, braunem Leder – einfach gut angezogen.

    Nach oben
    :.
     

    Wir verwenden Cookies. Wenn Sie unsere Seite weiter besuchen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Einzelne über Cookies gewonnene Informationen führen wir mit sonstigen persönlichen Daten zusammen. Sollten Sie dies nicht wollen, klicken Sie hier.