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Paris.


1866 entdeckt Carl Ernst Mey in Paris abknöpfbare Hemdenkragen und -manschetten aus Papier. Genial, denn Stoff war teuer und die Pflege per Hand mühselig. Er erwirbt das Patent und etabliert in Paris die Firma „E. Mey & Co.“. Mey überzeugt seinen Jugendfreund Franz Emil Bernhard Edlich von Papierkragen und -manschetten. Er wird Teilhaber.

Leipzig


Mey kauft 1870 in Plagwitz bei Leipzig ein Fabrikgebäude und verlagert die Produktion nach Deutschland. Mit Edlich zusammen gründet er „Mey & Edlich“. Leipzig wird zum Stammsitz, zu Beginn haben sie zwanzig Mitarbeiter.

Die Produktion startet 1871, schon bald werden Papierkragen und -manschetten mit Wäschestoff überzogen. Das erste Verkaufsgeschäft in Leipzig öffnet.

Edlich kehrt schon bald zurück nach Paris und führt „E. Mey & Co.“ weiter.

Versand.


Mitte der 1870er-Jahre trifft sich Mey mit dem damaligen Postminister Heinrich von Stephan. Sie diskutieren über günstige Versendungsmöglichkeiten und den 50-Pfennig-Pakettarif. In Deutschland beginnt der Direktversand, auch der von Mey & Edlich.

Gestartet wird mit Anzeigenwerbung, schon bald versendet Mey & Edlich den ersten illustrierten Katalog. Kragen und Manschetten bleiben nicht die einzigen Produkte, das Sortiment wächst weiter. Mey & Edlich wird zum Warenhaus.

36 Millionen.


Mey & Edlich wird zum königlich-sächsischen und -rumänischen Hoflieferanten ernannt. Inzwischen sind rund 2.000 Mitarbeiter bei Mey & Edlich beschäftigt.

Ab den 1920er-Jahren leidet das Versandhandelsgeschäft unter der Inflation. Meist sind die Preise im Katalog schon bei Erscheinen überholt, das Versandgeschäft wird aufgegeben. Alternativ wird das Filialnetz ausgebaut.

Das Geschäft läuft an. Der abknöpfbare Kragen wächst zum Markenartikel und wird 36 Millionen Mal pro Jahr verkauft.

Gute Adressen.


Das Filialnetz wächst. Binnen zehn Jahren eröffnen allein mehr als zwanzig Verkaufsstätten in den deutschen Großstädten. Hierunter fallen Adressen wie die Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg, das Geschäft in der Kölner Schildergasse oder, ganz prominent, in der Münchner Altstadt, in der Maffeistraße. Die Filialen sind gut besucht und halten sich in ihren Lagen zum Teil über 70 Jahre.

Auch europaweit etabliert sich Mey & Edlich und baut Zweigstellen u. a. in Stockholm, Zürich und London aus. Zudem setzt Mey & Edlich auf eine Verkaufsstelle in Buenos Aires.

Zurück zu den Wurzeln.


2004 muss Mey & Edlich jedoch Insolvenz anmelden. Die Firma Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG erwirbt die Markenrechte.

Mey & Edlich nutzt die Zeit und besinnt sich ihrer Werte. Mit neuer Kraft kommt sie zurück – und beginnt so, wie alles angefangen hat. Als reiner Versender für Männermode. Mit Katalog. Nur, 137 Jahre nach der Gründung, eben auch mit Online-Shop.

Leidenschaft.


Jetzt, über 150 Jahre nach der Gründung, treibt das Besondere noch immer Mey & Edlich an. Auf der Suche nach dem besonderen Einzelstück und dem guten Outfit begegnen Mey & Edlich dabei immer wieder spannende Hintergrundinformationen und Entstehungsgeschichten, die es zu teilen lohnt. Alles unterlegt mit inspirierenden Empfehlungen und ausdrucksstarker Fotografie.

Noch mehr über das Mey & Edlich von heute erfahren Sie hier.

Im Magazin blättern:

In einem Anfall von Nostalgie.

Vor 150 Jahren gründet Carl Ernst Mey mit seinem Kompagnon Mey & Edlich. Mit abknöpfbaren Hemdenkragen und -manschetten beginnend, etablieren sie das älteste noch aktive Versandhaus Deutschlands.

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Ernst auf Reisen.

In seinem Tagebuch von 1892 bewahrt Carl Ernst Mey seine Reiseerinnerungen auf. Unsere Lektorin Regina hat drin gestöbert und sticht nun mit Ihnen in See in Richtung Kanada.

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